> > > > Ivy Bridge: ASRock trumpft mit dem Fatal1ty Z77 Professional auf

Ivy Bridge: ASRock trumpft mit dem Fatal1ty Z77 Professional auf

Veröffentlicht am: von

asrock logo_2010Im Zuge des heute veröffentlichten Z77-Chipsatzes erweitert auch der taiwanesische Hersteller ASRock sein Mainboard-Sortiment. Insbesondere die üppig ausgestattete Fatal1ty-Reihe sollte dabei auf das Interesse von vielen High-End-Usern stoßen. Eines der insgesamt drei Fatal1ty-Modellen ist das Z77 Professional-Mainboard, welches sich vor allem an Spieler richten soll.

Bereits das in Schwarz und Rot gehaltene Design des Fatal1ty Z77 Professional lässt auf ein Mainboard schließen, welches sich von der Konkurrenz abheben möchte. Verstärkt wird die Annahme, dass ASRock mit der Ivy Bridge-Platine nicht einfach in der Masse untergehen möchte durch die hoch gesteckten Hardware-Spezifikationen. So bringt das Z77 Professional ein 20-Phasen-Design für den Hauptstrom und ein Fünf-Phasen-Konzept für den Speicher mit sich. Der für die kommenden Ivy Bridge-Prozessoren nötige LGA1155 -Sockel unterstützt zusätzlich alle Intel Core i3/i5/i7-CPUs der zweiten und dritten Generation. Rechter Hand des Sockels finden sich insgesamt vier DDR3-Bänke samt Dual-Channel-Unterstützung, welche zu RAM-Geschwindigkeiten von bis zu 2800 MHz kompatibel sind. Auffällig am Layout des Z77 Professionals sind die zwei tiefroten PCIe 3.0 x16-Slots sowie der gleichfarbige PCIe 2.0 x16-Steckplatz. Zusammen ermöglichen diese den Einsatz von bis zu drei Grafikkarten im CrossFireX- bzw. SLI-Gespann. Zusätzlich stehen jeweils zwei PCIe 2.0 x1- und PCI-Erweiterungsslots zur Verfügung. Zwei interne USB 3.0- sowie vier USB 2.0-Schnittstellen ermöglichen die Anwendung von aktuellster Serial-Bus-Übertragungstechnik. Für hohe Übertragungsraten sorgen auch die insgesamt zehn SATA-Ports, von welchen sechs in der dritten Generation (6 Gb/s) vorliegen.

Ganz im Sinne der Fatal1ty-Serie werden auch bei den externen Anschlussmöglichkeiten keine Abstriche gemacht. So kommen neben einem HDMI- und DisplayPort-Anschluss für die interne Grafikeinheit auch sechs USB 3.0- und fünf USB 2.0-Ports zum Einsatz. FireWire, eSATA 6 Gb/s, PS/2, 7.1 Audio sowie zwei Gigabit-LAN-Schnittstellen platzieren sich in unmittelbarer Nähe. Ein besonderes Feature stellt der Fatal1ty-Mouse-Port dar. Wird dieser für eine Maus genutzt, kann die USB-Polling-Rate erhöht werden, um die Mausabtastung entsprechend für Spieler zu optimieren. Dass man bei der Entwicklung des Z77 Professionals besonders viel Wert auf ein geschlossenes Konzept gelegt hat, wird auch beim Betrachten des Lieferumfangs deutlich. So integriert ASRock einen 3,5-Zoll-Schachteinschub mit externen USB 3.0-Ports für die Gehäusefront, der insbesondere bei Gehäusen ohne neuesten USB-Standard nützlich ist und somit einen zusätzlichen Kauf erspart.

Spezifikationen - ASRock Fatal1ty Z77 Professional
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
Fatal1ty Z77 Professional
Homepage www.asrock.de
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z77 Express
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB
SLI / CrossFire AMD CrossFireX, NVIDIA SLI, Lucidlogix Virtu MVP
Onboard-Features
PCI-Express

1x PCIe 3.0 x16
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch x8)
1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch x4)
2x PCIe 2.0 x1

PCI 2x PCI
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
4x SATA 6 Gb/s (ASM1061)
2x SATA 6 Gb/s RAID 0/1/5/10 (Z77)
4x SATA 3 Gb/s RAID 0/1/5/10 (Z77)
USB

Intern: 2x USB 3.0 (Z77), 4x USB 2.0
Extern: 6x USB 3.0 (Z77/EJ168A), 5x USB 2.0

Grafikschnittstellen 1x HDMI, 1x DisplayPort
WLAN / Bluetooth -
Firewire Extern: 1x FireWire
LAN 2x Gigabit-LAN (BCM57781)
Audio 7.1 Audio (ALC898)
Besonderheiten ATX-Format, Gold Caps, Indikator-LEDs, UEFI,
Fatal1ty-Mouse-Port 

Wie nahezu jeder Hersteller von Oberklassen-Hauptplatinen sieht sich auch ASRock mit dem Thema Overclocking konfrontiert. Dass man sich diesem Interesse der Kunden annimmt, möchte der Konzern mit zahlreichen Vorkehrungen für den Betrieb über den eigentlichen Hardware-Spezifikationen offenlegen. So kommt das Fatal1ty Z77 Professional mit speziellen Feststoffkondensatoren, welche ASRock unter dem Namen „Gold Caps" bewirbt. Die mit einem goldenen Überzug versehenen Bauteile stehen für eine lange Lebensdauer und eine hohe Leistung. Einer der wesentlichsten Aspekte beim Übertakten sind jedoch die Temperaturen. Um diese während dem Übertakten insbesondere bei den Spannungswandlern möglichst niedrig zu halten, setzt ASRock eine Heatpipe mit schwarzen Kühlkörpern ein, welche die Wärme in ausreichender Menge abführen soll. Eine zusätzliche Fatal1ty F-Stream-Software ermöglicht unter anderem das Anzeigen und Anpassen von Spannungen, Lüfter-Drehzahlen und CPU-Frequenz.

{jphoto image=22680}

Um unseren Lesern ein genaueres Bild des ASRock Fatal1ty Z77 Professional bieten zu können, laufen die internen Arbeiten an einem Test bereits auf Hochtouren. Alle jene, welche das Mainboard bereits erwerben möchten, finden in unserem Preisvergleich eine Auflistung zahlreicher Anbieter.

Social Links

Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar1009_1.gif
Registriert seit: 14.11.2001
Oberhausen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1340
auch hier gutes layout, wobei spielt fatality eigentlich überhaupt noch spiele :)?
und nen ide anschluss :o
#2
customavatars/avatar132350_1.gif
Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4901
AsRock ist dem IDE Anschluss sehr verbunden, warum weiß man nicht.:D

Das Board find ich klasse und der Preis zwar hoch aber nicht überzogen.
#3
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1768
naja vom preis, aktuell isses günstiger als das mMN schlechter ausgestattet ASUS P8Z77-V Deluxe
aber teurer als das Gigabyte GA-Z77X-UD5H, welches mich am meisten anspricht von den neuen z77 boards
(aber ich hab mein x79-ud5 und braucht dementsprechend so schnelll nix neues^^)

aufjedenfall ist der preis im gleichen rahmen den auch die anderen hersteller umreißen
#4
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Was ist denn am Deluxe schlechter ausgestattet? Der fehlende PATA-Port? :D
#5
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1768
kein pata (ich hab immer nur pata laufwerke rumfliegen wo sowas schonmal praktisch sein kann XD)
2 sats6 ports weniger, dafür einen esata mehr, aber sobald man einen esata braucht muss man im bios einen pcie 1x lahmlegen
keinen ps/2 anshcluss mehr, der gerade bei verwendung einer hochwertigen mechanischen tastatur sinn macht (stichwort nkro)
nicht ganz so aufgepumpte spannungsversorgung

und für die ganzen negativpunkte soll man mehr bezahlen
(außerdem sieht das asrock board auch noch deutlich besser aus ;) )


ausreichend punkte bensen?
#6
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Ne find ich nicht.
SATA haben beide 10, das Asus halt 2 extern. Ist wohl Geschmackssache. Spannungsversorgung für die CPU ist gleich, für den VRAM sag ich mal ists eh egal.
Selbst mit einem PCIe x1 Slot weniger hat man dort immer noch mehr.
PS2 und PATA sind für mich egal.
Das ASRock hat dafür USB 3.0 Controller von Etron, die ja öfters Probleme machen sollen.
Das Asus hat noch nen WLAN-Modul.

So wie ich das sehe sind die Boards ziemlich ähnlich und es entscheidet wohl eher der persönliche Geschmack. Der Preis ist auch fast identisch.
#7
customavatars/avatar283_1.gif
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25441
Der IDE Anschluss wird eh wieder laufen wie ..., sofern er über einen JMicron realisiert wurde. -_-
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Mini-ITX-Duell: ASUS ROG Strix B450-I Gaming vs. ASRock Fatal1ty B450...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_B450_I_GAMING_UND_ASROCK_B450_GAMING_ITXAC_004_LOGO

Mainboards im Mini-ITX-Format werden noch immer in geringen Varianten entwickelt, doch dabei werden diese Platinen mit jeder neuen Generation heiß erwartet. Mit ihnen lässt sich nämlich ein leistungsstarkes und gleichzeitig kompaktes System erstellen. In diesem Duell treten das ASUS ROG Strix... [mehr]

MSI B450 Gaming Pro Carbon AC im Test - Viel Ausstattung für den Preis

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI_B450_GAMING_PRO_CARBON_AC_004_LOGO

In MSIs Mainboard-Sortiment befinden sich alleine zwölf Platinen mit AMDs B450-Midrange-Chipsatz. Mit von der Partie ist natürlich auch ein Gaming-Pro-Carbon-Modell, das zur Performance-Gaming-Reihe gehört. Wir haben das B450 Gaming Pro Carbon AC im Detail betrachtet und es gegen die... [mehr]

Ein Blick auf das MSI MEG X399 Creation und ASUS ROG Zenith Extreme

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-TR4

Im Vorfeld der heutigen Ankündigung der zweiten Generation der Ryzen-Threadripper-Prozessoren haben einige Mainboard-Hersteller bereits ihre Updates für die kompatiblen X399-Mainboards vorgestellt. Grundsätzlich sind alle alten Mainboards per BIOS-Update in der Lage auch die neuen Prozessoren... [mehr]

Ryzen Threadripper WX: ASUS liefert spezielle Kühlung für das ROG Zenith...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-TR4

Auf der Computex gab es den ersten Ausblick dessen, auf was sich die Mainboard-Hersteller mit dem Start der Ryzen-Threadripper-WX-Prozessoren (Ryzen Threadripper der zweiten Generation) vorbereiten. Während die Mainboards nach einem BIOS-Update grundsätzlich in der Lage sein sollten, auch... [mehr]

Gigabyte B450 I Aorus Pro WiFi: Noch ein Mini-ITX-Mainboard für Ryzen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE_LOGO

Das ASRock Fatal1ty B450 Gaming-ITX/ac, das ASUS ROG Strix B450-I Gaming und das MSI B450I Gaming Plus AC sind allesamt aktuelle AM4-Mainboards mit B450-Chipsatz und im Mini-ITX-Format. Nur ein entsprechendes Gigabyte-Modell fehlte bisher. Das ändert sich nun mit dem Gigabyte B450 I Aorus... [mehr]

Gigabytes Aorus X399 XTREME ist bereit für 32 Kerne

Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE_LOGO

Gigabyte hat mit dem Aorus X399 XTREME ein neues Mainboard mit Sockel TR4 präsentiert, das sich besonders gut für die Nutzung mit den neuen Threadripper-Prozessoren der zweiten Generation eignen soll.  Die Threadripper-Prozessoren der zweiten Generation werden zwar prinzipiell auf den... [mehr]