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LucidLogix bietet Testversion von Virtu an, kommt auch für AMD-Systeme

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hardwareluxx_news_newMit Virtu entwickelt LucidLogix nach Hydra (ermöglicht den Mischbetrieb von AMD- und NVIDIA-Grafikkarten) eine weitere innovative Technologie für das GPU-Handling. Die Virtualisierungssoftware kann in Kombination mit geeigneten Sandy Bridge-Mainboards automatisch zwischen integrierter und diskreter Grafik wechseln. Wird nur die integrierte GPU von Sandy Bridge benötigt, wird die Grafikkarte in den Sleep-Modus versetzt. Der Bildschirm muss hierfür an einem Videoausgang der integrierten GPU angeschlossen werden.

Jetzt wurden einige weitere Details zu Virtu bekannt. Neben dem eben beschriebenen Modus ("i-Mode") bietet Virtu demnach noch einen weiteren, den "d-Mode". Hierbei wird der Bildschirm an der Grafikkarte angeschlossen. Beachtlich ist dabei, dass dann Intels leistungsfähige QuickSync-Technologie (zum Encodieren/Decodieren für Videos) auch bei verbauter diskreter GPU genutzt werden kann

Neben dem neuen Modus hält LucidLogix noch eine weitere Überraschung bereit - Virtu wird es auch für AMD-Systeme geben. Zumindest Brazos-Plattformen sollen unterstützt werden. Ob auch die leistungsfähigere Llano-Plattform zukünftig in den Genuß von Virtu kommen wird, ist noch unbekannt - es wäre jedoch die logische Konsequenz, zumal die Paarung von Brazos-Plattform und Grafikkarte angesichts der begrenzten Leistungsfähigkeit der Bobcat-APUs ohnehin fragwürdig ist.

Die interessanteste Neuigkeit (zumindest für Besitzer eines Sandy Bridge-Systems mit H67-Mainboard) zum Schluß: auf der Webseite von LucidLogix kann man nach Registrierung eine Test-Version von Virtu herunterladen. Über den genauen Funktionsumfang/Beschränkungen gibt es keine Informationen.

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Kommentare (3)

#1
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Beiträge: 2908
Ich bin bei dem Ding immernoch skeptisch. Schön, man kann mit diskreter Graka noch Quicksync nutzen, dass aber nur eine mäßige Qualität haben soll, wenn auch hohe Geschwindigkeit. Energieeinsparungen wird es wohl nicht geben, im Gegenteil.
Was das Ding also bei Brazos nutzen soll, ist mir schleierhaft, die CPU ist ja schon für die IGP zu schwach, da wird niemand eine dieskrete Graka verwenden. Und bei Llano wird erstmal die IGP genausoviele Features haben, wie aktuelle Grakas auch, bei Bulldozer sogar weniger.
#2
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Hatte AMD sowas nicht mal in der Mache? Glaub war zu Beginn der HD3000er-Zeiten.
Wäre nicht verkehrt, wenn es mal jemand schafft, diese Technologie auch funktionierend auf den Markt zu bringen.
Wissenswert wäre allerdings noch, ob sich Virtu auch auf Platinen nutzen läßt, die über keinen Lucid-Chip verfügen!? Sonst wäre das ganze schon fast wieder uninteressant.

Gruß

Cypher
#3
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Ein Chip ist dazu nicht nötig. AMD hat so etwas nicht nur in der Mache, sondern für Notebooks mit PowerXoress schon lange im Programm, ähnlich wie Nvidia mit Optimus. Für Desktops tauchte AMDs Lösung nur ganz kurz in Gerüchten auf.
Einen Nutzen hat das aber nur, weil die diskrete Grafikkarte komplett ausgeschlatet wird und keinen Strom mehr zieht, während sie bei Virtu nur rumidlet, also genausoviel Strom zieht, als würde sie im niedrigsten P-State genutzt. Einsparung ist hier also keine vorhanden-
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