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Exklusiv: ASRock P67 Transformer

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asrock_logo_2010Es geht also doch: Intels kommender P67-Chipsatz ist Sockel-LGA1156-tauglich. Während unseres Taiwan-Aufenthalts besuchten wir neben EVGA auch ASRock. Schon in der Vergangenheit sorgte die Mainboardschmiede immer wieder für Aufsehen und verbaute in Zeiten, wo PCI-Express noch in seinen Kinderschuhen steckte, einfach einen älteren AGP-Port mit auf die Hauptplatine und ermöglichte so seinen Anwendern ein schrittweises Aufrüsten. Mit dem ASRock P67 Transformer, welches man uns während des Besuchs zeigte, soll demnächst der nächste Streich folgen. So soll das kommende Mainboard zwar den heiß erwarteten Intel-P67-Chipsatz bereit halten, aber noch aktuelle "Lynnfield"-Prozessoren für den Sockel LGA 1156 aufnehmen. Damit können Käufer ihre aktuelle CPU weiter nutzen und dennoch in den Genuss der "SandyBridge"-Plattform kommen. Dabei wird die neue Generation nativ SATA III unterstützen und dank einer besseren PCI-Express-Anbindung auch die Leistung von USB 3.0 verbessern. Weiterhin soll P67 auch deutlich höhere DDR3-Frequenzen ermöglichen und sich zudem deutlich taktfreudiger zeigen, was uns auch ASRock bestätigen konnte.

Insgesamt bietet die neue ATX-Platine vier DDR3-Speicherbänke, einen PCI-Express-x16-Grafikkartenslot, drei PCIe-x1- und zwei herkömmliche PCI-Slots. Dazu gibt es insgesamt sechs Serial-ATA-Ports und zahlreiche USB-Schnittstellen. Gekühlt werden sowohl Chipsatz als auch Spannungswandler per Passiv-Kühlkörper.

Wann das neue ASRock P67 Transformer allerdings offiziell auf den Markt kommen soll und wie viel man hierfür auf den Ladentisch legen muss, das verriet uns der Hersteller leider noch nicht. Ein Verkaufsstart rechtzeitig zur Sandy-Bridge-Vorstellung wäre aber denkbar.

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Kommentare (14)

#5
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Nehr'esham
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Und das nur um sich den PCIe Bridge Chip sparen zu können xD

@glumada: Zwei Sockel auf einem Mainboard?
#6
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Nein, er meint ein Board mit einem Sockel, in den beide CPU-Typen gehen, so wie AMDs AM2+.
#7
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Nehr'esham
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Das ist physikalisch nicht möglich. Wie man in der Abbildung im Sammelthread sehen kann, ist die Einkerbung am Sockel im Vergleich zum LGA1156 seitlich versetzt.
#8
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Und wenn es ein Sockel ohne Kerben geben würde?
#9
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Stimmt einfach kerben weg lassen.
#10
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ne einfach mehr kerben, so das alle für 1155 und 1156 da sind
#11
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Nehr'esham
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Zitat Kiy;15909611
Und wenn es ein Sockel ohne Kerben geben würde?

In einem Sockel ohne Einkerbungen wäre die CPU allerdings schwieriger zu platzieren/fixieren. Als nächstes wäre jedoch die Pinbelegung problematisch, die zwischen beiden Sockeln vermutlich nicht 100% identisch geblieben ist (vom Unterschied bei der Pin-Anzahl mal abgesehen). Es wäre vermutlich tatsächlich einfacher ein Mainboard mit zwei verschiedenen Sockeln zu bauen, dies gab es in der Vergangenheit ja bereits. Aber die Kosten... für das Geld kauft man sich besser zwei Mainboards, ohne Kompromisse.
#12
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Ein Adapter, gesetzt die CPU-Kühler machen das mit, wäre doch genial.
#13
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Bootsmann
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bei amd hats asrock damals ja auch geschafft 2 sockel für 2 verschiedene Cpu typen drauf zu setzen K8 upgrade irwas hies des hatte nen sockel für 754 und 939, man konnte aber nur einen von beiden nutzen xD
#14
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Matrose
Beiträge: 3
Hallo Community!

Zitat Chiller3333;15909517
Nein, er meint ein Board mit einem Sockel, in den beide CPU-Typen gehen, so wie AMDs AM2+.


Sorry - versteh ich die Newsmeldung nicht, oder geht es nicht genau darum in der News?
Das Board kann auf einem Sockel zwei verschiedene Prozessortypen 1156 (alt) und 1155 (neu) aufnehmen?!

MfG


Edit: Sorry hab ich wohl falsch verstanden! Es hat den neuen Chipsatz und läuft "nur" mit 1156 Prozessoren.. Lesen muss gekonnt sein :d
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