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Totgesagte leben länger: ASRock stellt Mainboard auf Basis des AMD 480X-Chipsatz vor

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asrock_logo_2010ASRock hat ein Faible für ungewöhnliche Mainboards. Mit dem jetzt vorgestellten "M3A UCC" wird dies wiedereinmal unter Beweis gestellt.

Dieses Mainboard ist auf den ersten Blick eine aktuelle Platine für Sockel AM3. Der Einsatz der jüngsten AMD-Prozessoren inklusive der Hexa-Core-Modelle ist möglich. ASRocks "UCC" (Unlock CPU Core) ist mit an Bord, also ein Feature zum Freischalten deaktivierter Kerne. Auch die Unterstützung von DDR3-Speicher ist zeitgemäß. Beim Blick auf die Spezifikationen des "M3A UCC" wird man dann allerdings stutzig: ASRock setzt offenbar auf den AMD-Chipsatz AMD 480X in Kombination mit der Southbridge AMD SB600. Dieser Chipsatz wurde im Oktober 2006 eingeführt, ist also schon reichlich angegraut. ASRock scheint jedoch noch über Lagerbestände zu verfügen, die nun in Form des "M3A UCC" unters Volk gebracht werden sollen.

Das ATX-Mainboard bietet vier SATA 3.0 Gb/s-Anschlüsse sowie je einen IDE- und einen Floppy-Anschluß. Das I/O-Panel stellt neben sechs USB 2.0-Ports, einer Gigabit-Netzwerkbuchse und 5.1-Kanal-Audio (per VIA VT1705) auch eine reichliche Dosis an Nostalgie-Anschlüssen bereit. Neben den beiden PS/2-Ports gibt es sowohl einen serielle COM- als auch einen Parallel-Port. 

In unserem Preisvergleich sucht man noch vergebens nach dem "M3A UCC", in einem deutschen Online-Shop konnten wir jedoch bereits eine erste Listung des kuriosen Mainboards finden. Es wird dort für 49,28 Euro angeboten.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht
asrock_M3A_UCCm2

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 13.10.2009
Nürnberg
Bootsmann
Beiträge: 520
Asrock ist halt Kreativ ;-) aber so ein alten chipsatz mit der neuen CPU generation zu paaren ist eigentlich recht verwunderlich. Bin ja mal gespannt was die ersten Test zum board sagen werden, was zB OCing Potenzial angeht.
#2
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Registriert seit: 29.01.2010
CH
Fregattenkapitän
Beiträge: 2993
Warum eigentlich nicht? BIOS ist ja akktuel und die Schnittstellen auch.
Günstig und ausreichen ausgestattet. Hoffentlich bremst der alte Chipsatz nicht so stark... Welchen Ht link hat den der?
#3
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Registriert seit: 29.08.2006
Bad Bentheim
Kapitän zur See
Beiträge: 3113
Handelt es sich nun um den RX480 oder den RD480, der später in AMD 480X umbenannt wurde? Also Crossfire oder single PCIe 16x? Auf dem Board ist ja nur ein PCIe 16x zu sehen.

So ein Board hätte ich damals, als ich mein aktuelles nForce570 Ultra Board gekauft habe, durchaus in Betracht gezogen, damals natürlich als AM2. Ich habe mich immer gewundert, warum so viele RS480/482/485 Boards (mit IGP) und auch nicht wenige RD480 und RD480 Boards erschienen sind, aber offensichtlich bis auf eine miserable Umsetzung von Sapphire keine ein Board mit ATI-Chipsatz und 1x PCIe 16x ohne IGP wollte.

Jetzt ist ein solches Board wirklich nur mit der Leerung der Lage zu erklären und auch nur an anspruchslose oder eher ahnungslose zu verkaufen. PCIe 1.x und die USB-Performance der SB600 sind einfach nicht auf der Höhe der Zeit, HT3.0 unterstützt der Chipsatz auch nicht. Dann noch ein altbackener Soundchip.

EDIT: Ist tatsächlich der 480X Crossfire Chipsatz, ein Bord mit dem normalen RX480 (ATI Radeon XPress200P) hatte Asrock nie im Programm. Bis auf einige Kleinigkeiten scheint das Layout übrigens identisch mit dem AM2+ Board M3A-GLAN zu sein.
#4
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Registriert seit: 03.10.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1401
Wenn ich mich richtig erinnere, dürften Lan und USB Leistung wohl etwas unter dem heute gewohnten Standart liegen. Abgesehen davon sollte es wohl taugen.
Ich warte auf Preise und Tests.
#5
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Registriert seit: 31.07.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3201
Die SB600 ist mit Standard-AHCI-Treiber problematisch, die USB-Performance ist eigentlich recht gut (je nach Mobo natürlich...); wenn man noch Restbestände hat, warum nicht verkaufen? Gut, ist nur PCIe 1.x, aber das stört eigentlich auch niemanden wirklich ;).
#6
Registriert seit: 22.11.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1938
für 50€ ist doch okay.. damit kann man sich ein günstiges AM3 System aufbauen, welches man (später) sogar mit einem X6 betreiben kann
Aber diese Performance-Probleme von der SB600 kann ich nur bestätigen - war ziemlich nervig, wenn man viel kopieren wollte.
#7
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Registriert seit: 04.03.2007
Ostsachsen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1610
AS Rock is doch für etwas andere Entwicklungen bekannt, nicht nur zuletzt wegen dem S.939 Mainboard mit 785 G Chipsatz....


http://www.asrock.com/mb/overview.asp?Model=939A785GMH/128M
#8
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Registriert seit: 06.06.2007
Im herzen Sachsen Anhalts
Korvettenkapitän
Beiträge: 2319
das board bietet sich in meinen augen durchaus an... für firmenkunden. die pc\'s mit ltp & com anschlüssen benötiigen. um deren etwas ätere peripherie zu betreiben. auf die art kann man einen ltp drucker/programmierer sowie bis zu 3 com anschlussgeräte betreiben. ist heut z tage mit eine seltenheit. von daher ist die lagerräumung sogar ne gute idee aus meienr sicht.
#9
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Registriert seit: 12.07.2009
Bonn
Moderator
A very special one
Kölsche Würmche
Tupper-Tussie
Beiträge: 7794
Soweit gedacht das di Bios-batterie nicht unter die Graka gehört haben sie wohl nicht, muss man ja erst die Grafikkarte ausbauen um an das Dingen zu kommen.
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