> > > > Intel arbeitet an eigenem USB-3.0-Controller

Intel arbeitet an eigenem USB-3.0-Controller

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

intel3USB 3.0 ist als neues Bussystem in aller Munde, doch bisher noch weit von flächendeckender Verbreitung entfernt. Selbst bei aktuellen Mainboard-Modellen ist der Standard noch keine Selbstverständlichkeit. Das liegt in erster Linie daran, dass weder AMD noch Intel bisher USB 3.0 in ihre Chipsätze integriert haben, sondern diese Funktionalität ausschließlich über einen zusätzlichen Chips bereitgestellt wird. Und dieser USB-3.0-Controller wiederum kommt bisher ebenso ausschließlich aus dem Hause NEC. Die Kosten für die Integration von USB 3.0 sind noch relativ hoch - was nicht zuletzt in dieser Monopolstellung begründet sein dürfte. Sie liegen bei etwa 9 Dollar. Es ist also nicht verwunderlich, wenn gerade Budget-Mainboards noch ohne USB 3.0 auskommen müssen.

Den Kollegen von SemiAccurate zufolge will Intel diese Lage ändern. Demzufolge plant das Unternehmen, noch in diesem Jahr einen eigenen USB-3.0-Controller auf den Markt zu bringen. Vorerst wird dieser wie auch die NEC-Variante eine separate Lösung bleiben und nicht den Weg in den eigentlichen Chipsatz finden. Vermutlich lässt sich eine solche Integration noch nicht kosteneffektiv genug verwirklichen, bzw. könnte es sich auch für Intel lohnen, den entsprechenden Controller separat und mit einem gewissen Premium-Preisaufschlag an die Mainboardhersteller zu verkaufen.

Unabhängig davon zeigt dieser Schritt, dass auch Intel USB 3.0 unterstützt und vorantreibt - wenn auch nicht mit übergroßem Eifer. Wann allerdings genau mit dem entsprechenden Intel-Controller zu rechnen ist, ist noch unbekannt.

Weiterführende Links:

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 28.01.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 381
Na das nenn ich mal eine News, Intel arbeitet tatsächlich an einer eigenen USB3.0 Implementierung. Puh und ich dachte schon die hängen bloss im Büro rum, trinken Kaffee und überlegen sich nen fetten namen für lightpeak.
#2
customavatars/avatar125171_1.gif
Registriert seit: 14.12.2009
BaWü
Stabsgefreiter
Beiträge: 382
@tSTM: Dass Intel auf kurz oder lang USB 3.0 unterstützen wird, war ja klar.
Was allerdings für den ein oder anderen ein wenig überraschend ist, ist dass Intel die Unterstützung laut News über einen Zusatzchip realisiert - und nicht direkt über den Chipsatz, wie zur Zeit z.B. USB2.0 über den P55 unterstützt wird.
#3
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Naja erstmal nicht überraschend. Es steht ja noch kein neuer Chipsatz an, wo man USB 3.0 integrieren könnte. Der wird wohl erst mit SandyBridge kommen.
Die Frage ist dann ob der Chipsatz zum Jahreswechsel nen USB 3.0 Controller integriert hat.

So ein USB 3.0 Controlller scheint auch nicht ganz so trivial zu sein. Gibt erstens bisher kaum alternativen, obwohl sich damit anscheinend viel Geld verdienen lässt. (Wo ist zB VIA, haben bisher viele USB Controller entwickelt)
Zum anderen ist der NEC-Controller nicht gerade klein und liefert gerade mal 2 Ports (der von Fresco Logic sogar nur einen).
In einem Chipstz hätte man wohl gerne mehr, am besten gleich 10-14.

@News
NEC hat nicht den einzigen USB 3.0-Controller. Es gibt auch schon einen von Fresco Logic. Sind auch schon mehrere Produkte (von Asus und Asrock) angekündigt und gezeigt worden.
#4
customavatars/avatar40366_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21806
Ja, da an einen USB-Port bis zu 63 Geräte gehängt werden können, ist es aus meiner Sicht vollkommen unerheblich, ob der Controller 1 oder 15 Ports hat. :) Abgesehen davon gibt es noch nicht wirklich viele Endgeräte, die die hohe Bandbreite von USB 3.0 umsetzen können, von externen HDDs mal abgesehen.
#5
Registriert seit: 28.01.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 381
pointX: Da hast du natürlich recht. Da habe ich die news zu wenig sorgfältig gelesen :-)
Wird wahrscheinlich die einfachste lösung für intel sein saemtliche mainstream und atomchipsätze kurzfristig und verkaufsträchtig mit usb3 auszustatten.
von der roadmap her will intel ja schon ende jahr erste lightpeak implementierung zeigen. kann dehalb gut sein dass intel direkt auf usb3 mit optischen anschlüssen setzt und 2011 mit nem chipsatz vorstellig wird.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASUS Maximus IX Formula im Test - Großzügige Ausstattung trifft auf ROG-Armor...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/ASUS_MAXIMUS_IX_FORMULA/ARTIKEL_ASUS_MAXIMUS_IX_FORMULA_004_LOGO

Und die Kaby-Lake-Reise geht nun in die zweite Runde. Mit dem Launch der mittlerweile siebten Core-Generation wurde von uns mit dem Gigabyte GA-Z270X-Gaming 7 das erste Z270-Mainboard auf Herz und Nieren untersucht. Aber nicht nur Gigabyte hat sich für die Kaby-Lake-Veröffentlichung vorbereitet.... [mehr]

Gigabyte GA-Z270X-Gaming 7 im Test - Nächste Generation mit neuem...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/GIGABYTE_GA_Z270X_GAMING7/ARTIKEL_GIGABYTE_Z270X_GAMING7_004_LOGO

Auf ein Neues! Soeben wurde die Kaby-Lake-Plattform von Intel offiziell gelauncht. Mit im Gepäck sind jedoch nicht nur neue Prozessoren wie der Core i7-7700K (Hardwareluxx-Test) der mittlerweile siebten Core-Generation, sondern außerdem neue Chipsätze der Intel-200-Serie. Das Flaggschiff der... [mehr]

MSI Z270 Gaming M7 im Test - High-End-Platine mit vielen...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/ARTIKEL_MSI_Z270_GAMING_M7_004_LOGO

Einer der vier renommierten Mainboard-Hersteller fehlt natürlich noch in den Reihen der neuen Mainboardtests mit Intels Z270-Chipsatz: MSI. Der Hersteller mit Sitz in Taiwan hat auf der CES 2017 in Las Vegas das umfangreiche Mainboard-Lineup mit der Intel-200-Chipsatzserie vorgestellt. Ganze 36... [mehr]

ASRock Z270 Killer SLI im Test - Sehr gute Effizienz dank moderater Ausstattung

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/ASROCK_Z270_KILLER_SLI/ARTIKEL_ASROCK_Z270_KILLER_SLI_004_LOGO

Auch im gerade begonnenen Jahr 2017 gehört ASRock weiterhin zu den renommiertesten Mainboard-Herstellern. Für die neuen Intel-Kaby-Lake-Prozessoren hat ASRock auch so einige Platinen vorbereitet. Da nicht jeder Aufrüster eine üppige Ausstattung als Voraussetzung nennt, kann das Z270 Killer SLI... [mehr]

ASUS Prime Z270-A im Test - Das Flaggschiff mit sehr guter Effizienz

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/ARTIKEL_ASUS_PRIME_Z270_A_004_LOGO

Bei manchem Unternehmen kommt es vor, dass bekannte Produktlinien mit der Zeit umbenannt werden, um frischen Wind hineinzubringen. Darum wird aus Signature nun Prime. Mit dem Prime Z270-A schauen wir uns den ersten Vertreter der Serie an. Wie gut sich die neue Z270-Platine verkaufen kann, erfahrt... [mehr]

MSI X99A Workstation im Test - Profi-Platine mit ECC-RDIMM-Unterstützung

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/MSI_X99A_WORKSTATION/ARTIKEL_MSI_X99A_WORKSTATION_004_LOGO

Bei der unbestrittenen Übermacht der fürs Gaming ausgelegten Mainboards sorgt beispielsweise ein Workstation-Mainboard für eine gelungene Abwechslung. Denn nicht jeder Hardware-Interessent ist an einem Gaming-Unterbau mit Killer-LAN oder LED-Beleuchtung interessiert, sondern legt mehr Wert auf... [mehr]