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Intel arbeitet an eigenem USB-3.0-Controller

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intel3USB 3.0 ist als neues Bussystem in aller Munde, doch bisher noch weit von flächendeckender Verbreitung entfernt. Selbst bei aktuellen Mainboard-Modellen ist der Standard noch keine Selbstverständlichkeit. Das liegt in erster Linie daran, dass weder AMD noch Intel bisher USB 3.0 in ihre Chipsätze integriert haben, sondern diese Funktionalität ausschließlich über einen zusätzlichen Chips bereitgestellt wird. Und dieser USB-3.0-Controller wiederum kommt bisher ebenso ausschließlich aus dem Hause NEC. Die Kosten für die Integration von USB 3.0 sind noch relativ hoch - was nicht zuletzt in dieser Monopolstellung begründet sein dürfte. Sie liegen bei etwa 9 Dollar. Es ist also nicht verwunderlich, wenn gerade Budget-Mainboards noch ohne USB 3.0 auskommen müssen.

Den Kollegen von SemiAccurate zufolge will Intel diese Lage ändern. Demzufolge plant das Unternehmen, noch in diesem Jahr einen eigenen USB-3.0-Controller auf den Markt zu bringen. Vorerst wird dieser wie auch die NEC-Variante eine separate Lösung bleiben und nicht den Weg in den eigentlichen Chipsatz finden. Vermutlich lässt sich eine solche Integration noch nicht kosteneffektiv genug verwirklichen, bzw. könnte es sich auch für Intel lohnen, den entsprechenden Controller separat und mit einem gewissen Premium-Preisaufschlag an die Mainboardhersteller zu verkaufen.

Unabhängig davon zeigt dieser Schritt, dass auch Intel USB 3.0 unterstützt und vorantreibt - wenn auch nicht mit übergroßem Eifer. Wann allerdings genau mit dem entsprechenden Intel-Controller zu rechnen ist, ist noch unbekannt.

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Kommentare (5)

#1
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Na das nenn ich mal eine News, Intel arbeitet tatsächlich an einer eigenen USB3.0 Implementierung. Puh und ich dachte schon die hängen bloss im Büro rum, trinken Kaffee und überlegen sich nen fetten namen für lightpeak.
#2
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BaWü
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@tSTM: Dass Intel auf kurz oder lang USB 3.0 unterstützen wird, war ja klar.
Was allerdings für den ein oder anderen ein wenig überraschend ist, ist dass Intel die Unterstützung laut News über einen Zusatzchip realisiert - und nicht direkt über den Chipsatz, wie zur Zeit z.B. USB2.0 über den P55 unterstützt wird.
#3
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Naja erstmal nicht überraschend. Es steht ja noch kein neuer Chipsatz an, wo man USB 3.0 integrieren könnte. Der wird wohl erst mit SandyBridge kommen.
Die Frage ist dann ob der Chipsatz zum Jahreswechsel nen USB 3.0 Controller integriert hat.

So ein USB 3.0 Controlller scheint auch nicht ganz so trivial zu sein. Gibt erstens bisher kaum alternativen, obwohl sich damit anscheinend viel Geld verdienen lässt. (Wo ist zB VIA, haben bisher viele USB Controller entwickelt)
Zum anderen ist der NEC-Controller nicht gerade klein und liefert gerade mal 2 Ports (der von Fresco Logic sogar nur einen).
In einem Chipstz hätte man wohl gerne mehr, am besten gleich 10-14.

@News
NEC hat nicht den einzigen USB 3.0-Controller. Es gibt auch schon einen von Fresco Logic. Sind auch schon mehrere Produkte (von Asus und Asrock) angekündigt und gezeigt worden.
#4
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
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Ja, da an einen USB-Port bis zu 63 Geräte gehängt werden können, ist es aus meiner Sicht vollkommen unerheblich, ob der Controller 1 oder 15 Ports hat. :) Abgesehen davon gibt es noch nicht wirklich viele Endgeräte, die die hohe Bandbreite von USB 3.0 umsetzen können, von externen HDDs mal abgesehen.
#5
Registriert seit: 28.01.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 384
pointX: Da hast du natürlich recht. Da habe ich die news zu wenig sorgfältig gelesen :-)
Wird wahrscheinlich die einfachste lösung für intel sein saemtliche mainstream und atomchipsätze kurzfristig und verkaufsträchtig mit usb3 auszustatten.
von der roadmap her will intel ja schon ende jahr erste lightpeak implementierung zeigen. kann dehalb gut sein dass intel direkt auf usb3 mit optischen anschlüssen setzt und 2011 mit nem chipsatz vorstellig wird.
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