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Forscher entwickeln 'Lüfter' ohne Lüfterblätter

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In einer Zeit, in der Computerchips immer schneller und gleichzeitig immer kleiner werden, ist der Verkleinerung der Geräte selbst Grenzen gesetzt. Ist eine entsprechende Leistung benötigt, müssen die Chips ausreichend mit einem Luftzug gekühlt werden. Werden die Lüfter kleiner gestaltet um die Abmaße des Gerätes zu verringern, müssen diese entsprechend schneller drehen damit der Luftstrom zur Kühlung ausreicht, was eine größere Geräuschkulisse bedeutet. Dieses Problem könnte bald der Vergangenheit angehören, denn Forscher haben einen "Solid State Fan" entwickelt, der über keine beweglichen Teile mehr verfügt. Durch eine hohe Spannung wird ein Ionenwind erzeugt, der drei mal so stark sein soll wie bei herkömmlichen Lüftern bei ein Viertel der Größe. Durch die hohe Spannung wird die Luft an den Drähten ionisiert und bewegt sich dann zu den ungeladenen Leitplatten.Diese sind halbrund geformt um die Drähte teilweise zu umschließen. Diese Form ist die eigentliche Erfindung, denn durch diese können die Forscher die Ionisierung kontrollieren, um beispielsweise Funken oder Kurzschlüsse zu verhindern. Die Forscher, namentlich Dan Schlitz und Vishal Singhal, forschten sechs Jahre lang, um den RSD5 zu verwirklichen. Diese sind überzeugt von ihrer Erfindung und sprechen von der wichtigsten Erfindung für die Kühlung von elektronischen Bauteilen seit der Heatpipe. Ein RSD5 mit einer Fläche von 1 Quadratzentimeter soll in der Lage sein, einen Chip mit 25-Watt Abwärme zu kühlen. Später soll ein solcher Kühler auch direkt in dem Silizium integriert werden, um selbstkühlende Chips zu ermöglichen.



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