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Dell steigt in den Retail-Markt ein

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Die Zeichen bei Dell stehen auf Sturm, seitdem Gründer Michael Dell den Posten als Chief Executive Officer (CEO) innehat und man feststellen musste, dass der Erzrivale Hewlett-Packard (HP) in den Verkaufszahlen aufholt. Seit dem Jahre 1993 konnte man Computer nur noch direkt bei Dell bestellen. Was damals revolutionär war und für ein gutes Umsatzplus sorgte scheint heute nicht mehr auszureichen. Um Dell-Computer attraktiver zu machen startete Dell sogar eine Homepage um herauszufinden, was die Kunden gerne bei Dell Produkten sehen würden. Dabei kam heraus, dass sich die Kunden mehr Open-Source und ein Linux-Betriebssystem auf den Rechnern wünschten. Dementsprechend wird es bald Rechner mit Ubuntu-Linux geben. Als weitere Veränderung will Dell seine Rechner nun wieder über den Retail-Markt verkaufen, da man zu der Ansicht gekommen ist, dass viele Kunden die Ware lieber anfassen und begutachten möchten, bevor sie ihr hart verdientes Geld dafür ausgeben.Zum Teil ist dies auch schon möglich, da Dell in den Vereinigten Staaten und Canada in einigen Einkaufszentren kleine Ladenlokale unterhält, in denen Dell-Produkte verkauft werden. Nach der Einschätzung von Dell bringen diese einen guten Teil des Umsatzes ein, wenn auch nicht ausschließlich direkt sondern ebenfalls durch die Präsenz. Diese Woche sandte Dell ein Memo durch das gesamte Unternehmen und kündigte die Änderungen an. Das Unternehmen fügte hinzu, dass man bereits in Verhandlungen mit großen Ketten sei und das man einen aggressiven Vorstoß in den Retail-Markt plane. Ob diese Änderungen auch auf Deutschland übertragen werden ist hingegen unbekannt, doch kann man davon ausgehen, dass dies bei Erfolg auch auf andere Länder ausgeweitet wird.

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