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Intels NUC-Familie bekommt Zuwachs mit neuem Gehäuse und Kaby Lake

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intel3Intel hat seinen Mini-PCs der NUC-Familie zur CES ein Update verpasst und stattet diese nicht nur mit den aktuellen Kaby-Lake-Prozessoren aus, sondern verpackt die Hardware auch gleich in ein neues Gehäuse. Hinzu kommen Thunderbolt-3-Anschlüsse.

Abhängig von der Hardware gibt es zwei unterschiedliche Gehäusetypen, wobei das kleinere Modell sich auch durch die Ausstattung bzw. Bestückung beim Massenspeicher unterscheidet. Das Spitzenmodell NUC7i7BNH bietet einen Intel Core i7-7567U mit einem Turbo-Takt von bis zu 4 GHz. Die integrierte Iris Plus 650 GPU kann auf eDRAM zurückgreifen. Die Leistungsaufnahme des Prozessors liegt bei 28 W, was sicherlich auch das etwas größere Gehäuse verdeutlicht. Das kleinste Modell NUC6CAYH ist mit einem Celeron J3455 ausgestattet.

Die Modellnamen geben auch gleich an, in welchem Gehäuse die Hardware steckt. Endet der Modellname auf "H", entspricht dies dem größeren Gehäuse, in das neben einer M.2-SSD auch noch eine zweite HDD/SSD mit 2,5 Zoll passt. Ausnahme ist der NUC6CAYH mit Celeron-Prozessor, der nur Platz für eine 2,5-SSD/HDD bietet. Die flacheren NUCs mit der Endung "K" bieten ausschließlich einen M.2-Steckplatz.

Neue Intel NUCs zur CES 2017
Neue Intel NUCs zur CES 2017

Große Unterschiede gibt es bei der Ausstattung der Anschlüsse. Die Modelle NUC7i5BNK und NUC7i5BNH (Core i5-7260U mit Iris Plus 640) sowie das erwähnte High-End-Modell NUC7i7BNH bieten Typ-C mit USB 3.1 Gen2 und DisplayPort. Bei den Modellen NUC7i3BNK und NUC7i3BNH, die mit einem Core-i3-Prozessor ausgestattet sind, verzichtet Intel auf Thunderbolt 3, nicht aber auf Typ-C-Anschlüsse, die dann aber nur USB 3.1 Gen2 zur Verfügung stellen.

Alle NUCs bieten einen SDXC-Kartenleser, Gigabit-Ethernet und WLAN. Das WLAN unterscheidet sich aber auch hier je nach Modell – bei den höherpreisigen Modellen sprechen wir von 802.11ac 2x2, bei den günstigeren von 802.11AC 1x1. Für die Ausstattung mit Massen- und Arbeitsspeicher ist der Käufer zuständig. Bis zu 32 GB DDR4 sind möglich, bei den SSDs/HDDs richtet sich die maximale Kapazität nach der aktuellen Verfügbarkeit in diesem Bereich.

Einen Liefertermin oder Preise nennt Intel bisher noch nicht. Der kleinste NUC NUC6CAYS mit Celeron-Prozessor soll mit vorinstalliertem Windows 10 auf einem 32 GB großen eMMC-Flash aber unter 200 Euro kosten.

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