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Acer legt Veriton-N-Reihe neu auf: 1- bis 3-Liter-PCs für das Büro

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acer veriton nAcer hat seiner Veriton-N-Serie eine Neuauflage spendiert. Die kompakten PC-Systeme mit 1- bis 3-Liter-Gehäuse sind vor allem für den Office-Einsatz gedacht und sollen sich dank ihrer kompakten Bauweise flach auf dem Schreibtisch oder aber mit montiertem Standfuß vertikal aufstellen lassen. Alternativ können sie mithilfe einer Vesa-Halterung auch direkt hinter dem Bildschirm versteckt werden. Für den Office-Einsatz in Großraumbüros, Call-Centern, Bibliotheken oder schlicht im Home Office wurden die System aber auch auf eine geringe Geräuschkulisse hin optimiert und sollen selbst im Hochsommer und unter Volllast angenehm laufruhig arbeiten – genaue Zahlen bleibt man aber schuldig.

Je nach Modell gibt es wahlweise einen Intel Core i3-6100T oder einen schnelleren Core i5-6500T. Bei beiden Modellen kümmert sich jeweils die in der Skylake-CPU integrierte Grafiklösung um die 3D-Beschleunigung. Dazu gibt es bis zu 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und verschiedene HDD- und SSD-Konfigurationen. Bis zu 2 TB Magnetspeicher bzw. bis zu 512 GB Flashspeicher verbaut Acer in seinen neuen Veriton-N-Systemen. Sogar ein optisches Laufwerk hat es geschafft.

Anschlussseitig bieten die kompakten Büro-Rechner auf der Vorderseite bis zu drei USB-3.0-Anschlüsse sowie einen zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets. Je nach Modell ist zudem ein Kartenleser an der Front untergebracht. Auf der Rückseite sind jeweils zwei weitere USB-3.0- bzw. -2.0-Ports untergebracht, für die Grafikausgabe stehen ein VGA-, DVI- und DisplayPort-Ausgang zur Verfügung. Ins Netzwerk integrieren lassen sich die Veriton-N-Rechner nicht nur per Kabel über Gigabit-Ethernet, sondern auch drahtlos über Wireless-LAN nach 802.11ac-Standard. Die Leistungsaufnahme gibt man mit bis zu 135 W an, die Geräuschkulisse hingegen lässt man offen.

Speziell für Unternehmen liefert man die Veriton-N-Reihe mit Windows 7 und Windows 10 Pro im Dual Load aus, womit zwei Betriebssysteme zur Verfügung stehen, welche eine einfache Integration in das Firmennetzwerk ermöglichen. Um den Business-Anspruch weiter gerecht zu werden, steht außerdem eine Reihe von speziellen Softwarelösungen bereit wie das Veriton ControlCenter oder das Acer ProShield, die beispielsweise eine (Fern-)Verwaltung, ein effektives Monitoring und einen Schutz sensibler Geschäftsdaten gewährleisten sollen.

Die beiden Modelle mit Core-i-Prozessor sollen ab sofort ab 779 bzw. 1.159 Euro erhältlich sein. Unser Preisvergleich listet die Systeme bereits ab unter 600 Euro.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 30.12.2015
Hamburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1090
Hätte man doch gleich kein Triple Load machen können mit nem Linux Betriebsystem ^^
#2
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2745
Was rechtfertigt denn bitte die Preise?

Und wenn ich mich nicht irre, dann kann man auf Bild 7 doch eine dedizierte Grafikkarte im LP Format erkennen oder nicht? Es sieht auf Bild 8 auch so aus, als würde es sich um ein Thin ITX MB handeln. Von dem Bild ausgehend, würde ich vermuten, dass sich unter dem MB die Laufwerke befinden und die Graka per Riser flachgelegt wird (nach links). Müsste dann aber ein eigenes MB sein, da Thin Itx ja keinen PCIe Slot hat.
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1836
Wozu diese CPUs fürs Büro? Da hätte man doch auch kleine AMD APUs nehmen können. Wäre deutlich günstiger gewesen und die Leistung würde dennoch völlig ausreichen.
#4
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Registriert seit: 27.07.2015
Hannover
Oberbootsmann
Beiträge: 813
Zitat Morrich;24766083
Wozu diese CPUs fürs Büro? Da hätte man doch auch kleine AMD APUs nehmen können. Wäre deutlich günstiger gewesen und die Leistung würde dennoch völlig ausreichen.


Mir fallen zumindest 2 Gründe ein:
1. Es gibt Anwendungen, die durchaus mehr Rechenleistung verlangen, als es z.B. Textverarbeitung benötigt. In der Reihe gibt es außerdem auch Modelle mit Braswell Celerons und Pentiums, de i5s sind schon top end.
2. In Firmen und öffentlichen Einrichtungen müssen die Rechner teilweise länger ausharren als bei einem für hwluxx-Maßstäbe normalen User. Wir (Universitätsinstitut) haben deshalb erst dieses Jahr einen Teil der Core2Duos ausgemustert, die 10 Jahre im Dauereinsatz für CAD und ähnliches waren, und mit Rechnern mit i5 6600 ersetzt, und die restlichen bleiben noch für Datenbank und Zeiterfassung für ein paar Jahre in Betrieb.
#5
customavatars/avatar110012_1.gif
Registriert seit: 08.03.2009
Osthofen bei Worms (Rh.)
Korvettenkapitän
Beiträge: 2464
@busiderbaer:

Richtig, das vergessen viele Homeuser immer. So ein PC hat im Unternehmen eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren.

Zudem hat Intel den breiteren Support auf der Software-Seite. Und es gibt etliche Features wie bspw. V-Pro, die es aktuell leider nur bei Intel gibt. Und DIE spielen im Business-Bereich eine durchaus entscheidende Rolle.

Meiner Meinung nach wird der i3 wieder der Publikums-Liebling. Das war er seit seinem Erscheinen schon immer in der Office-Sparte und er wird es wohl auch bleiben. Bietet eben einen guten Kompromiss aus Preis, Leistung und Stromverbrauch.

Apropos Stromverbrauch:

Anscheinend haben die PCs ein externes Netzteil. Ich finde sowas ja eher ungeil. Noch mehr Kabel zu sortieren und eine zusätzliche Wärmequelle.
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