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Odroid-C2: Neuer Einplatinen-Computer für 40 US-Dollar

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odroidSpätestens seit dem Raspberry Pi erfreuen sich Einplatinen-Computer vor allem unter Bastlern großer Beliebtheit. Sie lassen sich vielseitig einsetzen – beispielsweise als günstiger Low-Cost-Server, als Netzwerkspeicher oder aber auch für die Steuerung von Smart-Home-Geräten. Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Als Alternative zum Raspberry Pi 2 hat Hardkernel eine neue Version seiner Odroid-Platine angekündigt.

Der Odroid-C2 soll bereits ab dem 15. Februar in die Massenproduktion gehen und ab dem 4. März ausgeliefert werden. Kostenpunkt: 40 US-Dollar, umgerechnet etwa 37 Euro. Im Vergleich zum Raspberry Pi 2 soll der Odroid-C2 deutlich schneller arbeiten und sich dank HDMI 2.0 selbst für 4K-Inhalte eigenen und damit wohl auch als vollwertiger Desktop-PC eingesetzt werden können.

hardkernel odroid c2 k
Der neue Odroid-C2 von Hardkernel

64 Bit und 4K

Möglich wird dies durch den 64-Bit-fähigen SoC Amlogic S905, welcher auf vier ARM-Cortex-A53-Kernen basiert und sich dabei mit einer Geschwindigkeit von 2,0 GHz ans Werk macht. Um die Grafikbeschleunigung kümmert sich hingegen eine ARM-Mali-450-MP3-GPU mit 750 MHz, die dank eines Videobeschleunigungschips auch Streams mit H.265 in 4K und 60 Bildern pro Sekunde ruckelfrei darstellen soll. Gekühlt wird der SoC passiv und damit völlig lautlos. Der Arbeitsspeicher bringt es auf insgesamt 2.048 MB. Dazu gibt es eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, vier USB-2.0-Ports, einen MicroSD-Kartenleser und einen Slot für ein eMMC-Modul sowie eine Infrarot-Schnittstelle. Wie schon beim Vorgänger besitzt die GPIO-Leiste 40 Pins. Die Größe und das Gewicht der Platine sind mit 85 x 56 mm bzw. 40 g ebenfalls identisch zum Vorgänger Odroid-C1+.

Unterstützt werden Ubuntu 16.04 und Android 5.1 Lollipop sowie viele andere Linux-Distributionen – Windows 10 IoT wie beim Raspberry Pi 2 wird allerdings nicht genannt. Die ersten Benchmarks des Herstellers können sich durchaus sehen lassen, stellen sie die Leistung der Konkurrenz doch meist in den Schatten und das trotz des nur geringfügig höheren Preises. Im Lieferumfang enthalten sind neben der Platine ein HDMI-2.0-Kabel sowie eine eMMC-Karte mit 16 GB Speicher und vorinstalliertem Android. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 13.02.2010
Essen
Hauptgefreiter
Beiträge: 141
Klingt erstmal sehr positiv, die Specs des Raspberrry Pi 2 nahezu verdoppelt. Für meinen aktuellen Einsatzzweck (BTSync-Server) wäre aber nur der Gigabit-Ethernetport entscheidend besser... das reicht mir nicht für ein Upgrade. Trotzdem interessant, was für 40 Dollar möglich ist.
#6
Registriert seit: 13.07.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 148
Auf dem C2 wird ja Android vorinstalliert und dafür gibt es doch eine passende Kodi app! Aber wie weit auf der Version welche Formate laufen weiß ich nicht. Habe gelesen das Openelec auf dem c1 nicht so gut gelaufen ist.

Zitat [email protected];24308344

Ich würde aber damit rechnen, dass es etwas dauern könnte bis die Software soweit ist, dass 4k out of the box funktioniert.


Vl. indem man Netflix drauf installiert, das C2 hat ja alles was man braucht!?
#7
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Registriert seit: 03.01.2009
ein unbeugsames Dorf im Rheinland
Fregattenkapitän
Beiträge: 2654
Zitat Google;24308143
Habe mir heute vorgenommen ein Raspberry pi zu kaufen und Kodi drauf zu Installieren. Aber dadurch das ich einen 4k TV habe, sollte ich wohl warten!

Es gibt zig Anleitungen für openelec, OSMC etc. - geht wirklich easy!
#8
Registriert seit: 13.07.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 148
Ich weiß ich habe es mir angeschaut aber ich bin mir nicht sicher ob Odroid C2 (da 4K) oder RPi.
#9
customavatars/avatar108915_1.gif
Registriert seit: 20.02.2009
Bremen
Flottillenadmiral
Beiträge: 4909
Wenn der C2 Plex und CEC unterstützt wird mein RPi getauscht :)
#10
Registriert seit: 28.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 882
Ich denke 4K Videos wird der nur flüssig wiedergeben wenn die Hardwarebeschleunigung aktiv ist. Der SOC an sich ist nichts neues, soweit ich weiss gibt es schon Kodi Versionen wo die Hardwarebeschleunigung bei ähnlicher Hardware aktiv ist.
Für den Pi spricht ja neben dem Preis nur der Verbreitungsgrad und die vielen angepassten Lösungen extra für die Hardware.
Die Odroid Boards haben schon etwas mehr Hardware zu bieten. Allein der GBit LAN port und die 2GB RAM überzeugen mich. Etwas mehr CPU und GPU Power schadet ja auch nicht.
Hier mal ein paar Benchmarks auch wenn der Titel etwas daneben ist: https://www.bitblokes.de/2016/02/odroid-c2-erster-64-bit-sbc-von-hardkernel-raspi-killer/
#11
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Wollt schon lange nen htpc mit hdmi 2.0,mein Intel pc kann nichtmal 4k im desktop Betrieb...
#12
customavatars/avatar135109_1.gif
Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1769
Gibt es überhaupt schon irgendwo ein sample das alle Spezifikationen der Ultra BD nutzt, also 2160p, HDR, 60FPS mit 128 MBit/S Bitrate mit Atmos oder DTS:X? Oder muss ich mir das erst selbst für einen Test basteln?
#13
Registriert seit: 28.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 882
Es gibt wohl Android Streaming Boxen mit ähnlichem SOC. Die können auch unter Kodi 4k Material mit Hardwarebeschleunigung wiedergeben.
Sollte also mit vernünftig konfigurierter Software auch hier kein Problem sein.
#14
Registriert seit: 18.04.2008

Obergefreiter
Beiträge: 104
Also das wäre ja mal ein wirkliches Schnäpchen. Doch ich glaube eher, daß sich da ein Fehler im Artikel eingeschlichen hat. Für den Preis ist ganz sicher weder HDMI-Kabel noch eMMC-Karte enthalten. Die Karte alleine kostet ja gegenwärtig schon 44,95€. Die Angabe laut Quelle 2 bezieht sich nämlich nur auf die Testsamples, die an ausgewählte Tester verteilt werden.
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