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Sharks Cove: Einplatinenrechner mit Windows 8.1

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Microsoft2012In Kollaboration mit Intel und dem Hardwarehersteller CircuitCo hat Microsoft einen Einplatinenrechner namens Sharks Cove entwickelt. Vorgestellt wurde das neue Gerät bereits im April auf der Built Conference in San Francisco. Hintergrundgedanke der Platine ist, die Entwicklung von Software und Treibern für mobile Geräte, die mit Windows laufen, zu erleichtern. Dazu zählen Smartphones, Tablets und ähnliche Ein-Chip-Systeme (SoC).

Bestellbar ist Sharks Cove momentan bei Mouser Electronics. Im Gegensatz zum recht günstigen Raspberry Pi, das ohne Gehäuse und Netzkabel um die 30 Euro kostet, schlägt Microsofts Einplatinenrechner mit 239 Euro zu Buche. Microsoft hofft trotzdem darauf, dass sich für sein Gerät ein Absatzmarkt findet. Dazu kann auch die Entwicklungs-Umgebung Visual Studio Express beitragen, die mit einem MSDN-Konto kostenlos ist.

Microsofts neuer Einplatinenrechner Sharks Cove

Im Lieferumfang befinden sich die Platine, ein Windows-8.1.-Image und verschiedene Utilities. Die Abmessungen der Platine betragen etwas über 10 mal 15 Zentimeter. Ausgestattet ist sie laut Datenblatt mit einem Intel Quad-Core-Chip Atom Z3735G mit 1,33 GHz, einer Burst-Frequenz von 1,83 GHz und Intel-HD-Grafik. Der Prozessor erschien im ersten Quartal 2014 und wird vornehmlich in Tablets eingesetzt. Neben 1 GB RAM sind 16 GB Flash-Speicher verbaut, sowie ein HDMI-Ausgang, MIPI für den Anschluss eines Displays oder einer Kamera und ein MicroSD-Slot. Neben der Entwicklung von Software und Treibern für Windows ist auch die Entwicklung für Android-Systeme möglich. Bei den Schnittstellen sind GPIO, I2C, I2S, SDIO, UART und USB vertreten.

Microsoft verspricht in seinem Blogeintrag sowohl weitere Informationen für die Entwicklung von Treibern als auch verschiedene Anlaufstellen bereitzustellen.

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Nette Idee jedoch deutlich zu teuer. Da kauf ich doch lieber eine AMD SOC mit dem A4 drauf das genug Leistung hat und auch nur 60€ kostet.
Sorry aber so wird das nichts.

Gut von der Größe unterscheiden die sich aber trotzdem ist der Preisunterschied zu hoch, wenn man bedenkt was so ein SOC von Intel kostet.
#2
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1704
Das Ding ist ja auch nicht für den privaten Einsatz konzipiert, sondern zur Entwicklung.
Wenn man Geld mit verdienen kann relativieren sich die 300€ wieder, zumal man es steuerlich abgeben kann.
#3
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Klar, jedoch bezweifle ich das die damit Geld machen können bei dem Preis.
Aktuelle Tablets in 8" Variante kosten ja gerade nicht die Welt.
300-350€ kostet die Version von Acer.

Kann nicht nachvollziehen wie die damit Geld verdienen sollen.
Wenn die Platine 100€ kosten würde, dann würde ich es kaufen
#4
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Registriert seit: 26.01.2007
90:10 - Berlin:Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1867
trkiller... das ist eine Platine, die nur indirekt für Consumer gedacht ist. Wenn du mit GPIO oder UART nichts anfangen kannst, dann vergleiche das Ding bitte nicht mit 0815 Tablets ;-)
#5
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 419
Ist nicht der erste Windowstaugliche x86 Einplatinencomputer und auch nicht der kleinste. Der billigste vermutlich auch nicht.
#6
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1444
Das ist mir doch klar das es nicht für consumer gedacht ist, man will es aber trotzdem vergleichen mit dem pi. Dadurch will man die Entwicklung vorantreiben, die beim pi so angesagt ist. Erst durch den günstigen Preis wurde die Platine so berühmt und erfolgreich. Die Entwicklung kann nur vorangetrieben werden wenn das Interesse von Entwicklern geweckt wird und bei so einem Preis denke ich das nicht. Ich meine hier nicht die Profis, sondern eher die Hobbybastler und Programmierer. Die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten des Pi wurde auch von solchen Gruppen erweitert.
Ich denke es werden nicht viele Leute geben die sich diese Platine anschaffen.
#7
Registriert seit: 12.06.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Wozu sollte man auch ein teures Betriebssystem für sowas nutzen?!
#8
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3949
Wieso nicht?

Und die Nörgler: Der Pi ist schön unf gut, aber grottenlahm. Zum Basteln natürlich ideal.
Diese Platine hier bietet viel mehr.

Und ja, sie kostet mehr als ein ITX Board mit CPU. Dafür ist aber auch alles dabei und der Platzbedarf ist minimal.
Perfekte Platine für die Ansteuerung von Messgeräten und Co.

Preis spielt in dem Sektor auch keine Rolle. Es muss nur klein und zuverlässig sein.
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