> > > > Apple erteilt Macs mit Touchscreen eine erneute Absage

Apple erteilt Macs mit Touchscreen eine erneute Absage

Veröffentlicht am: von

apple logoIn einem bereits in der vergangenen Woche veröffentlichten Interview haben Apples Marketingchef Phil Schiller und Software-Entwicklungsleiter Craig Federighi einen Ausblick auf die kommenden Mac-Produkte gewährt. Zwar verzichteten beiden auf mehr oder minder konkrete Ankündigungen, sie erklärten aber deutlich, womit Nutzer von iMac, Mac Pro und MacBook nicht rechnen sollten.

Denn auch in absehbarer Zukunft werde man keine Rechner mit Touchscreen ausstatten „Es ist naheliegend und einfach, einen Touchscreen auf einem Stück Hardware zu platzieren, aber ist das eine gute Erfahrung? Wir glauben nein“, so Federighi. Man habe mehr als 30 Jahre damit verbracht, die Steuerung eines PCs mit Maus und Tastatur zu optimieren. Unternehmen, die dennoch auf einen Touchscreen zur Bedienung eines Rechners setzen oder Tablets mit Tastaturen verbinden, würden sich „auf dem Holzweg befinden“. Beide Manager erneuerten damit ältere Ankündigungen, laut denen man keinen Mac mit Touch-Steuerung ausstatten werden. Entsprechend Gerüchte gab es in der Vergangenheit immer wieder, nicht zuletzt aufgrund des Erfolgs von iOS und den dazugehörigen Endgeräten.

Beide Plattformen - iOS und OS X - sieht Apple jedoch als eigenständige System an, trotz aller vorhandenen Verknüpfungen zwischen beiden Welten. Eine Verschmelzung werde es deshalb nicht geben, anders, als es beispielsweise Microsoft mit Windows RT und Windows Phone plant. Es gebe verschiedene Übereinstimmungen bei beiden Systemen, so Federighi, aber jedes ist speziell an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst.

Schillers Aussagen zufolge werde man mit kommenden Generationen von Mac, iPhone und iPad auch nicht versuchen, Menschen die Wahl zu nehmen. Es gebe für jeden Einsatzbereich und Menschen das passende Modell, deshalb sei es keine Frage von „entweder oder“. Viel wichtiger sei statt dessen, dass der Übergang nahtlos sei. Trotz aller Mühen, iOS und OS X voneinander getrennt zu halten, dürften sich beide Plattform in den kommenden Monaten und Jahren aber dennoch näher kommen. So gilt es beispielsweise als ausgemacht, dass OS X 10.10 optisch näher an iOS 7 heranrücken wird, auch wenn die Designsprache nicht völlig übernommen werden soll. Aber auch die weitere Integration von Diensten, die auf iPhone und iPad mittlerweile zum Standard gehören, soll auf Macs fortgesetzt werden. Nachdem man mit 10.9 Mavericks Apple Maps zum Betriebssystem hinzugefügt hat, gilt für die nächste große Version der Sprachassistent Siri als heißer Kandidat.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 14.08.2013

Bootsmann
Beiträge: 613
Haben sie auch recht.

Wieso sollte man bitte nach vorne greifen, um auf das Display zu grapschen? Absolut sinnlos!
#3
customavatars/avatar54828_1.gif
Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8428
Diese Aussagen wundern mich gar nicht, das was Microsoft da veranstaltet kann ja nur als Abschreckung dienen.
#4
Registriert seit: 17.01.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1740
naja ich würds begrüßen wenn OSx bisschen was an usability bekäme, aber da auf den meisten Macs eh win läuft -> who cares
#5
customavatars/avatar138927_1.gif
Registriert seit: 15.08.2010

Oberstleutnant auf Landgang
Beiträge: 2840
#6
customavatars/avatar34067_1.gif
Registriert seit: 24.01.2006
Osnabrück
Kapitän zur See
Beiträge: 3232
Zitat TCS;21762761
naja ich würds begrüßen wenn OSx bisschen was an usability bekäme, aber da auf den meisten Macs eh win läuft -> who cares

Unterschreibe ich so.
Habe im alten Job die Dinger beim Kunden aufgestellt. Locker 80% der Geräte hatten Win drauf. Sei es per Boot Camp oder Virtuell via Parallels.
#7
customavatars/avatar46501_1.gif
Registriert seit: 03.09.2006
Düsseldorf
Kapitän zur See
Beiträge: 3360
Ich kenne vielleicht 2/1000 die Windows ebenfalls drauf haben ^^
#8
Registriert seit: 06.04.2010

Gefreiter
Beiträge: 46
also ich nutze den Touchscreen tatsächlich öfter als gedacht allerdings nicht wegen der WindowsOberfläche, sondern weil es einfach bequem ist durch eine Seite zu scrollen ohne das Touchpad nutzen zu müssen (oder die Tastatur). Für mich ergibt sich so gerade beim lesen eine andere -entspanntere- Haltung des Notebooks ...
#9
customavatars/avatar173400_1.gif
Registriert seit: 22.04.2012
Wien
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1514
Wer so ein großes Touchpad hat braucht doch wirklich nicht zusätzlich auch noch einen Touchscreen ;)
gute entscheidung

btw.: Ja ich hab auf meinem Air auch Windows drauf(per Bootcamp) wird so aber auch an meiner Schule verlangt (weil wegen MS Visual Studio)
#10
customavatars/avatar132350_1.gif
Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4780
Auf jeden Fall richtig so. Auch die Differenzierung von iOS und Mac, die Verschmelzung der Dienste wird bislang wirklich gut gelöst.

Für 10.10 Wünsche ich mir ein neues Design, Fingerabdruck Sensor und evtl SIM-Slot in Air/Pro.
#11
customavatars/avatar16182_1.gif
Registriert seit: 09.12.2004
127.0.0.1
Vizeadmiral
Beiträge: 7391
Naja, ähnlich wie in der Vergangenheit, ändert sich bestimmt auch diese momentane Meinung der Manager. Ganz nach dem Motto: Wie das Fähnchen im Wind alle als "auf dem Holzweg" bezeichnen, den Markt beobachten und später mit selben Zeug eine "Revolution mit eigenem Patent" herausbringen. Wäre ja nicht das 1. Mal ;-) Gleiches gilt auch für so manch anderen Hersteller. Ich persönlich habe mir ein 15,6" Ultrabook mit FHD-Touchscreen angeschafft und ich finde das entgegen der Meinung der Manager im Artikel eine ausgesprochen gute Erfahrung. Die Bekannten mit Mac/MacPro haben bisher alle Windows nebenbei drauf. Wenn man schon spezielle Software für das andere OS hat und es das für Mac nicht gibt, warum auch nicht.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASUS ROG GR8 II: Ein schicker Konsolen-PC mit solider Leistung im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS_ROG_GR8_2/ASUS_ROG_GR8_2

Zu Beginn des Jahres präsentierte ASUS zur Consumer Electronics Show in Las Vegas die Neuauflage seines kleinen Konsolen-PCs ROG GR8, den man im Jahr 2015 im Zuge der Steam Machines gegen die traditionellen Spielekonsolen im Wohnzimmer positionierte – wir stellten den kleinen Rechenkünstler... [mehr]

Gigabyte GB-BNi7HG6-1060: Kleiner Schreihals mit Kaby Lake und GeForce GTX 1060...

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/GB-BNI5HG6-1060/GIGABYTE_BRIX_VR_1060-TEASER

Müssen Kleinstrechner tatsächlich Abstriche bei der Spieleleistung machen und ein trostloses Dasein mit trister Optik hinter dem Monitor auf dem Schreibtisch fristen? Nein, hat sich Gigabyte gedacht und erst kürzlich das GB-BNi7HG6-1060 vorgestellt. Dieses setzt auf einen quaderförmigen Aufbau,... [mehr]

Buyer's Guide 2017: Bauvorschlag für einen 1.600-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/BUYERS_GUIDES_2017_MITTELKLASSE-TEASER

Nach dem ersten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides, welchen wir gestern veröffentlichten, erhöhen wir nun das Budget von 750 auf rund 1.600 Euro um mehr als den Faktor 2 und verbauen noch einmal deutlich schnellere Komponenten. Statt eines Ryzen-Prozessors von AMD verwenden wir nun einen... [mehr]

Corsair One im Test: Ein gelungener Markteinstieg der besonderen Art

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/CORSAIR-ONE-PRO/CORSAIR_ONE

Als altbekannter Hersteller von Gaming-Produkten streckt Corsair seine Fühler innerhalb der Branche noch weiter aus und erschließt für sich neue Marktfelder. Nachdem man im Februar einen ersten Teaser zum Corsair One veröffentlichte, damals allerdings lediglich ein erstes Bild ohne technische... [mehr]

Buyer's Guide 2017: Bauvorschlag für einen 3.300-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/BUYERS_GUIDES17_HIGHEND-TEASER

Nach unseren beiden ersten Buyer's-Guide-Rechnern für 750 und 1.650 Euro, legen wir eine weitere Schippe obendrauf und verdoppeln unser Budget abermals. Im dritten und letzten Teil dieser Artikelserie bauen wir einen Spielerechner für rund 3.300 Euro und prüfen in unseren Benchmarks, was mit... [mehr]

Lenovo ideacentre Y710 Cube: Schicker Spielerechner im Würfelformat im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/LENOVO-Y710-CUBE/LENOVO_IDEACENTRE_Y710_CUBE

Der Lenovo ideacentre Y710 Cube will ein kleiner, portabler Gaming-Rechner sein, den Spieler schnell mal mit auf die nächste LAN-Party nehmen können und bei dem sie im Hinblick auf die Hardware dennoch keine Kompromisse eingehen müssen – die Chinesen setzen hier auf ein stylisches Gehäuse... [mehr]