> > > > Acer Revo RL70: Sparsamer Nettop für 400 Euro vorgestellt

Acer Revo RL70: Sparsamer Nettop für 400 Euro vorgestellt

Veröffentlicht am: von

acer2011Fans unserer Facebook-Seite wissen es bereits: Auf einer Presse-Veranstaltung im Rahmen einer kleinen CeBIT-Vorschau präsentierte Acer mit dem Revo RL70 einen brandneuen Multimedia-PC. Nun stellte man den kleinen Nettop offiziell via Pressemitteilung vor. Trotz seiner relativ kompakten Abmessungen soll der neue Serienzuwachs dank aktueller Hardware bestens für den Einsatz im heimischen Wohnzimmer gewappnet sein. Hierfür setzt Acer auf AMDs „Brazos“-Plattform. Die verbaute AMD E450-APU rechnet mit 1,65 GHz und ist zusammen mit der Radeon HD 6320 und bis zu 4096 MB DDR3-Arbeitsspeicher durchaus in der Lage hochauflösendes Film-Material ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern – sogar vor stereoskopischen Inhalten auf Blu-rays braucht das System nicht zurückzuschrecken. Ältere Spieletitel sind ebenfalls spielbar.

Multimedia-Inhalte lassen sich dabei auf einer 2,5 Zoll großen Festplatte mit einer Kapazität von bis zu 750 GB ablegen und wahlweise über den 5-in-1-Kartenleser, der mit SD-, MMC-, MS- und xD-Karten zurechtkommt, oder über einen der insgesamt sechs USB-Schnittstellen einlesen. Wireless-LAN nach 802.11-b/g/n-Standard, Gigabit-LAN und ein TV-Tuner für DVB-T (optional) sind ebenfalls mit an Board. Gegen Aufpreis findet sogar ein DVD-Brenner oder ein Blu-ray-Combo-Laufwerk seinen Platz im kompakten Multimedia-Künstler. Dann misst der Acer Revo RL70 aber nicht mehr 210 x 210 x 35,35 mm, sondern 210 x 210 x 54,1 mm (B x T x H).

Ergänzt werden soll das Multimedia-Angebot des kleinen Mini-PCs nicht nur durch eine im Lieferumfang befindliche Fernbedienung, mit der sich der Acer-Neuling bequem vom Sofa aus bedienen lässt, sondern auch durch Acers clear.fi. Über die hauseigene Software-Lösung lassen sich Inhalte einfach über das Netzwerk übertragen - alle kompatiblen Geräte werden automatisch erkannt, größere Installations-Routinen und Einrichtungs-Torturen sollen damit der Vergangenheit angehören.

Zusammen mit einem 24 monatigen Pick-Up-and-Return-Service und einem umfangreichen Software-Paket soll der neue Acer Revo RL70 ab sofort im Fachhandel erhältlich sein. In unserem Preisvergleich ist er schon für knapp unter 400 Euro zu haben.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar116068_1.gif
Registriert seit: 08.07.2009

Obergefreiter
Beiträge: 73
Also ich finde die Teile ja echt ganz cool aber nicht zu diesen absoluten Mondpreisen!!!
Das Board mit allem was drauf ist gibts ab 70€, den ganzen PC kann man sich so für vielleicht 200€ selbst bauen. Wo da die 100% Aufschlag herkommen sollen versteh ich ehrlichgesagt nicht.

EDIT: Ja okay die E-450 gehn erst ab 120 los aber bringen auch nix neues gegenüber dem 350er. Aber trotzdem noch zu teuer ;)
#2
Registriert seit: 23.09.2009

Korvettenkapitän
Beiträge: 2221
Am Namen kanns ja nicht liegen :D

Das Board wird etwas teurer sein, das es ein eigendesign ist.

Ich denke aber der wird sich bei 299 einpendeln.
#3
customavatars/avatar139083_1.gif
Registriert seit: 18.08.2010
Passau
Obergefreiter
Beiträge: 127
Und auch dafür zu teuer.. Für 299 bekomme ich schon ein Notebook.. Das kann dann auch mehr wie dieser kleine Kasten..
#4
Registriert seit: 12.03.2012

Matrose
Beiträge: 1
Jetzt aber einfach mal ne doofe Frage, wenn der zu teuer ist, was schlagt Ihr denn als Alternative vor. Also als "Wohnzimmer PC" mit ähnlicher Ausstattung, wäre da einfach mal neugierig ;-) Also mir erscheint es im Vergleich ganz gut (man darf nicht vergessen sind schon 4GB Speicher, 650 GB Festplatte und Windows 7 drin). Danke für eure Antworten.
#5
customavatars/avatar62772_1.gif
Registriert seit: 25.04.2007
Kerpen
Stabsgefreiter
Beiträge: 381
Etwas mit einen Intel Pentium G630T aufwärts, weil der AMD E-350 und 450 für das "heimische Wohnzimmer" absolut untauglich ist. Beim browsen mit mehreren Tabs braucht der AMD zu lange zum öffnen, Flash bringt ihn gleich um, H264 läuft öfters ruckelig, das navigieren durch mehrere hundert (oder tausend) MP3s und Filme gestaltet sich extrem zäh, etc.

Kurzfassung: Untauglich.

Alternative:
- beliebiges Intel H61 oder H67 Board für ~50 Euro
- Intel Pentium G630T ~65 Euro
- 2x 4 GB RAM ~30 Euro
- kleines HTPC Gehäuse mit NT und Card-Reader ~60-80 Euro
- Windows 7 Home Premium ~60 Euro
- 640 GB HDD 7200RPM ~90 Euro
- Logitech K400 Tastatur (oder Maus-/Tastatur-Set) ~30 Euro
- BR-Brenner Slimline ~72 Euro
---
457 Euro (edit: Plus noch ein WLAN-Stick für ca. 20 Euro, falls gewünscht)

Ich bin AMD E-350er Geschädigter und kann dem Ding echt nichts mehr abgewinnen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 2.200-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_HIGH_END_SYSTEM

Nach unserem 600 und 1.300 Euro teuren Buyer's-Guide-Rechnern legen wir noch einmal eine Schippe drauf und erhöhen unser Budget auf 2.200 Euro. Welche Komponenten sind für diese Preisklasse empfehlenswert? Kann man trotzdem ein schnelles und leises System bauen? Wie fällt der... [mehr]

MSI Trident: Kompakter Wohnzimmer-PC fürs Gaming im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-TRIDENT/MSI_TRIDENT_005DE-TEASER

Während es von Valves Steam Machines schon länger kein Lebenszeichen mehr gab, nehmen die Hersteller das Zepter nun selbst in die Hand. Um ihre Systeme möglichst schlank und schick fürs Wohnzimmer zu machen, setzen die meisten auf Notebook-Hardware, was zwar für durchaus respektable... [mehr]

Buyer's Guides 2016: Bauvorschlag für einen 600-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_LOWEND

Tagtäglich berichten wir über die neusten Produkte der Hardware-Welt, stellen nahezu jeden Prozessor und jedes Grafikkarten-Modell ausführlich auf den Prüfstand und sind stets auf der Suche nach dem nächsten Highlight. Jedes Jahr greifen wir im November selbst zum Schraubendreher und stellen... [mehr]

ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/ZOTAC-ZBOX-EN1060/ZOTAC_ZBOX_EN1060-TEASER

Nachdem NVIDIA Mitte August seine ersten Pascal-Grafikkarten vom Desktop ins Notebook packte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Mini-PCs auf die neue Grafikkarten-Generation umgeschwenkt werden würden. Im Rahmen der Gamescom zeigte uns ZOTAC als einer der ersten Hersteller... [mehr]

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 1.300-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_MIDRANGE

Nach dem ersten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides erhöhen wir das Budget von 600 auf 1.300 Euro und verbauen noch einmal deutlich schnellere Komponenten. Statt eines Core-i3-Prozessors gibt es ein Core-i5-Modell, den Massen- und Arbeitsspeicher verdoppeln wir und stecken eine deutlich... [mehr]

Corsair One im Test: Ein gelungener Markteinstieg der besonderen Art

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/CORSAIR-ONE-PRO/CORSAIR_ONE

Als altbekannter Hersteller von Gaming-Produkten streckt Corsair seine Fühler innerhalb der Branche noch weiter aus und erschließt für sich neue Marktfelder. Nachdem man im Februar einen ersten Teaser zum Corsair One veröffentlichte, damals allerdings lediglich ein erstes Bild ohne technische... [mehr]