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Shuttle X270V: Neuer Nettop mit Linux-Betriebssystem

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shuttleIn diesen Tagen kündigte Shuttle mit dem X270V einen weiteren Nettop an. So werkelt im glänzend schwarz lackierten Gehäuse, das wie gewohnt 25 x 18,5 x 7 cm misst, ein Intel-Atom-330-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz. Das Zwei-Kern-Modell verfügt zudem über einen 533 MHz schnellen Front-Side-Bus und kann auf insgesamt 512-KB-L2-Cache je Kern zurückgreifen. Die Mini-ITX-Platine basiert auf den altbekannten 945GC-Chipsatz samt ICH7-Southbridge. Die Grafikausgabe erfolgt wahlweise über DVI oder über den älteren VGA-Anschluss und wird von Intels GMA-950-Lösung realisiert. Um die Sound-Ausgabe mit maximal sechs Kanälen kümmert sich der ALC662-Chip aus dem Hause Realtek. Weiterhin stehen insgesamt sechs USB-2.0-Schnittstellen, zwei PS/2-Buchsen, ein Gigabit-LAN-Anschluss und eine serielle Schnittstelle bereit. Auf der Vorderseite finden sich zudem noch ein Mikrofon-Eingang und ein Kopfhörer-Ausgang.

Da der Shuttle X270V komplett zusammengebaut nach Hause geliefert wird, lässt man dem Kunden bei der Hardware-Auswahl ein bisschen Freiraum. So können nicht nur wahlweise 1024- oder 2048-MB-DDR2-Arbeitsspeicher verbaut werden, sondern auch eine 2,5-Zoll-Festplatte mit einer Kapazität zwischen 160 und 500 GB. Auch ein internes Slimline-DVD-Laufwerk ist optional erhältlich. Als kleine Besonderheit liefert der Hersteller seinen neusten Nettop nicht mit dem Betriebssystem Windows XP Home aus, sondern setzt auf openSUSE Linux in Version 11. Das Shuttle X270V ist ab sofort im Fachhandel erhältlich und soll laut Hersteller in der Minimal-Konfiguration, welche mit 1024-MB-Arbeitsspeicher, 160-GB-Festplatte und ohne DVD-Laufwerk daherkommt, etwa 355 Euro kosten.

Wer die anfallende Bastelarbeit nicht scheut und schon so manche Komponenten sein Eigen nennt, der kann beruhigt zu Shuttles Selbstbau-Lösung, dem Shuttle X27D, greifen. Diese wechselt in unserem Preisvergleich für etwa 200 Euro den Besitzer. Einen Test zum X27D finden Sie außerdem auch in der kommenden Hardwareluxx [Printed] 04/2009, welche ab 22. April am Kiosk bereitliegen wird.

 

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 13.05.2004
Hannover
Kapitänleutnant
Beiträge: 1998
Mit ner zweiten LAN-Schnittstelle wär so ne Kiste als Router ideal. ^^

So kann man aber auch gut diverse Serverdienste drauf laufen lassen.
#2
customavatars/avatar58910_1.gif
Registriert seit: 26.02.2007
am Nerdpol
Kapitän zur See
Beiträge: 3179
Naja ein Router für 200€ +Kleinkram ist imho doch etwas happig!
Fürs Surfen, Mailen, Office oder Musikhören allerdings vollkommen ausreichend...
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