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Intels geheimer Larrabee-Plan

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Seitdem bekannt wurde, dass Intel mit Larrabee den Grafikkartenmarkt ordentlich aufmischen will, ranken sich zahlreiche Gerüchte um das ehrgeizige Projekt des Prozessorherstellers aus Santa Clara. Zwar zeigte sich Intel in letzter Zeit offenherziger, dennoch ist bisher nur sehr wenig über Larrabee bekannt geworden. Licht ins Dunkel wollen derweil die Kollegen von TG Daily bringen, die angeblich einen Blick auf interne Intel-Dokumente werfen konnten. Ihren Informationen zufolge, soll Larrabee demnach auf dem Herbst-IDF im kommenden Jahr vorgestellt werden. Erwartet uns anfangs nur ein High-End-Modell, sollen weitere Ableger sowie Notebook-Produkte (Calpeta-Plattform) rund sechs Monate später auf den Markt gelangen - passend zur CeBIT 2010.Mit wie vielen Kernen Larrabee an den Start gehen wird, steht dabei noch in den Sternen, wobei gerüchtweise von vier bis 24 die Rede ist, die eine Rechenleistung von einem TeraFlop ermöglichen sollen. Übrigens ein Wert, den AMD und NVIDIA bereits mit der Radeon HD 4870 X2 bzw. GeForce 9800 GX2 erreichen. Beim Speicherinterface soll Intel angeblich auf sage und schreibe 1024 Bit setzen, was einer Bandbreite von einem Terabyte pro Sekunde entsprechen würde - was uns sehr fragwürdig erscheint. Zum Vergleich kommen aktuelle GPUs auf maximal 90 Gigabyte/s und auch RV770/GT200 dürften in der Spitze höchsten 150 Gigabyte die Sekunde erreichen. Die Glaubwürdigkeit der genannten Spezifikationen hin oder her, hängt es letztendlich auch davon ab, wie gut Intel die Grafiktreiber hinbekommt, die in der Vergangenheit oftmals die Achillesferse waren.

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