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NVIDIA GeForce 9600 GT - ein erster Eindruck

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NVIDIAs nächste Grafikkartengeneration steht vor der Tür. Heute wird mit der GeForce 9600 GT das erste Modell der GeForce 9 Serie präsentiert. Anders als zuvor führt man damit kein neues High-End Produkt ein, sondern will den Mittelklasse-Markt neu aufbauen. Der auf der NVIDIA GeForce 9600 GT eingesetzte Grafikchip hört auf den Codenamen G94. Die direkte Verwandtschaft zum G92 erklärt sich durch den gleichen Fertigungsprozess in 65 nm bei TSMC. Allerdings wurde der G94 gegenüber dem G92 in einigen Punkten abgespeckt. Maximal sind 128 Shader-Prozessoren auf dem G92 verfügbar, diese werden allerdings nur von der GeForce 8800 GTS 512 auch voll ausgenutzt. GeForce 8800 GT und GS sind auf 112 bzw. 96 Shader-Prozessoren beschnitten worden. Eine glatte Halbierung auf 64 Shader-Prozessoren hat die GeForce 9600 GT hier erfahren müssen.

 

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Der Takt der G94 GPU liegt bei 650 MHz und damit um 50 MHz höher als der G92 auf der GeForce 8800 GT und auf gleichem Niveau wie bei der GeForce 8800 GTS. Der Speichertakt des GDDR3-Speichers liegt bei 900 MHz. Ein Novum in der Mittelklasse dürfte das 256 Bit breite Speicherinterface sein. Der Shadertakt der 64 Shader-Prozessoren liegt bei 1625 MHz und damit ebenfalls auf Niveau der GeForce 8800 GT und GTS.

 

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NVIDIA sieht die GeForce 9600 GT besonders gerne im SLI-Gespann, da diese hier besser als jede andere Karte dieser Klasse skalieren soll. In Kürze werden wir dies in einem Online-Artikel nachprüfen.

Werfen wir einmal einen Blick auf die GeForce 9600 GT Karte selbst, hier das Modell von Leadtek

 

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Auch bei der NVIDIA GeForce 9600 GT kommt der um den größeren Lüfter modifizierte GeForce 8800 GT Referenzkühler zum Einsatz.

 

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Zweimal DVI gehören zum Standard, der ein oder andere Hersteller dürfte auch einen HDMI-Anschluss planen.

 

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Der Kühler im Single-Slot-Design bläst die Luft an der Oberseite der Karte durch kiemenartige Öffnungen heraus. Ebenfalls hier zu sehen ist der SLI-Anschluss der Karte.

 

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Dieser 75 mm Lüfter saugt die Luft an, um sie dann durch den Kühler zu blasen.




Zum Abschluss noch ein paar Informationen zum Stromverbrauch und der Lautstärke:
In unserem Gesamtsystem erreichten wir im Idle-Betrieb eine Leistungsaufnahme von 116 Watt. Unter Last waren es dann 168 Watt. Damit liegt man im Idle-Betrieb auf Niveau der ATI Radeon HD 3870 und 3850 Karten und kann diese unter Last sogar noch unterbieten. Gleiches Bild auch bei der Geräuschkulisse. Der baugleiche Kühler konnte auf einer GeForce 8800 GT schon gelobt werden und hat mit der GeForce 9600 keinerlei Probleme.

Die GeForce 9600 GT liegt zwischen 5 und 10 Prozent hinter einer GeForce 8800 GT, bei einem angepeilten Preis von 150 bis 175 Euro ein faires Angebot. ATIs Radeon HD 3850 und 3870 lässt man in der Performance weit hinter sich und kann vor allem im Bereich des Stromverbrauches unter Last punkten. Ebenfalls positiv zu bewerten ist der verwendete Referenzkühler, der auf der über arbeitete GeForce 8800 GT schon sehr gute Dienste verrichtete und auf der GeForce 9600 GT bestens aufgehoben ist.

Einen ausführlichen Test der NVIDIA GeForce 9600 GT finden sie in der Hardwareluxx [Printed] 03/2008, die ab dem 3. März im Handel sein wird.

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