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ATI: Asymmetric Physics Processing with CrossFire

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NVIDIA bringt Dual-GPU in einen Slot, ATI will gleich drei Grafikkarten in einem System: Für CrossFire-Systeme stellt ATI heute eine Möglichkeit vor, Physikberechnungen auch von der Grafikkarte vornehmen zu lassen. In einer Telefonkonferenz teilte man heute morgen erste Infos zu dieser Technik mit. Über ein DPP abstraction interface (DDP = Data Parallel Processing) ist es möglich, die GPU für Physikberechnungen zu nutzen. Das Interface lässt die GPU als einen DPP-Prozessor erscheinen. Dabei steht die Leistung entweder einer einzelnen GPU im CrossFire-Verband zur Verfügung oder es kann eine dritte ATI-Karte eingesetzt werden, um diese Berechnungen durchzuführen. In diesem Fall kümmern sich dann zwei ATI-Karten um die Renderingaufgaben, eine dritte Karte ist als dedizierte Physikkarte reserviert. Unter "Read More" haben wir weitere Informationen.


ATI bringt damit mit der Technik die notwendige Leistung, die nach eigenen Angaben auch die Leistung dedizierter Physik-PPUs übertreffen soll. Als Beispiel gibt ATI unter anderem die Sphere-to-Sphere-Kollosionen pro Sekunde an. Ageia gibt hier eine Anzahl von 530.000 an, ATI will bereits mit einer X1600XT 1.1 Millionen erreichen. Zudem ist der Support für Havok FX gewährleistet. Einen Vergleich, den ATI auflistet, ist in der folgenden Grafik zu finden.



Für Performance-Fans ist es möglich, drei Karten einzusetzen - beispielsweise auf einem Intel D975XBX-Mainboard. Werden in die drei x16-Slots drei Karten gesteckt, rendern zwei GPUs die Grafik wie bislang, eine Karte ist für die Physikberechnung zuständig. Durch die dedizierte Zuweisung einer Karte verhindert man einen Overhead durch eine Lastverteilung zwischen den Karten. Hier ist es auch möglich, unterschiedliche Karten einzusetzen, also beispielsweise eine X1900XTX für die Grafikberechnung und eine X1600XT für die Physikberechnungen.



ATI ist auf der Computex in Taipeh auch auf dem Intel-Stand vertreten und empfiehlt deshalb den Intel Core 2 Duo als ideale CPU für die eigenen Grafikkarten. Von der Leistungsfähigkeit kann man sich in Demonstrationen auf dem Intel-Stand überzeugen.


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