> > > > HIS stellt ATI Radeon X1000 Serie offiziell vor

HIS stellt ATI Radeon X1000 Serie offiziell vor

Veröffentlicht am: von
Der Grafikkartenhersteller [url=http://www.HISdigital.com]Hightech Information System Limited (HIS)[/url] präsentierte nun offiziell seine auf der ATI Radeon X1000 Chipserie basierende, neue Modellreihe. Gleich sechs neue Grafikkarten mit der neuen 3D-GPU Architektur von ATI wird HIS in diesem Herbst auf den Markt bringen.

Neben der in Kürze verfügbaren Highend-Karte HIS X1800XL (Codename R520, HIS X1800XT ab Mitte November) bietet HIS in absehbarer Zeit auch Midrange-Modelle mit den GPUs Radeon X1600 (XL/Pro) sowie X1300-Versionen (Pro, Enty-Level) an.Die neue GPU-Chipsatz-Familie basiert durchgängig auf der 90-Nanometer-Prozessortechnologie und verwendet die neue Ultra-Threading«-Technologie von ATI, die bei anspruchsvollen und datenintensiven 3D-Spielen eine intensivere Nutzung von Shadereffekten durch bessere Beschleunigung ermöglicht. Die wichtigsten Innovationen der drei neuen HIS-Radeon-Baureihen X1800, X1600 und X1300 sind die erstmalige Unterstützung des Shader Model 3.0 mit Dynamic Flow Control, 128-Bit-Floating-Point-Prozessing und High-Dynamik-Range-Support.

„Mit einer Prozessor-Taktfrequenz von 625 MHz sowie einer Speicher-Taktfrequenz von 1,5 GHz dürfte die HIS Radeon X1800 XT zur Zeit die schnellste Grafikkarte der Welt sein“, freut sich Peter Yeung, Marketing Direktor bei Hightech Information System Limited, über die ersehnte Freigabe der neuen GPU Generation von ATI: „Mit diesem völlig neu überarbeiteten Chipdesign werden wir nicht nur das 3D-Highend-Segment angreifen, sondern auch im Midrange- und Einsteiger-Bereich sehr attraktive Grafikkarten auf den Markt bringen“, so Peter Yeung.

ATI legte beim neuen Grafikchip-Design besonderes Augenmerk auf die Effizienz und Skalierbarkeit der Architektur sowie auf eine deutlich verbesserte Bildqualität. So bringt die Quad-Pixel-Shader-Architektur eine deutliche Performance-Steigerung gegenüber dem sehr erfolgreichen Vorgängermodell HIS Radeon X850 XT-PE bringen, denn die kam bisher mit 540 (Core) bzw. 590 MHz (Speicher) aus. Durch das neue GPU Design können die ShaderEngines im Idealfall eine Auslastung von 95 Prozent erreichen.

Neu beim HIS X1800XT ist auch, dass die Anbindung der Speicherchips an den Controller erstmals über einen internen 2 x 256 Bit breiten Ringbus erfolgt. Dieser arbeitet mit GDDR3-Speicherchips und erreicht bei der HIS X1800XT eine Bandbreite von maximal 48 GByte pro Sekunde. Auch zukünftige Speichertechnologien wie GDDR4 wird er unterstützen können. Dabei erfolgt der Datenaustausch zum internen Ringbus nicht mehr über vier 64-Bit-Kanäle (vier Bänke pro DRAM), sondern über acht 32 Bit breite Schnittstellen (acht Bänke pro DRAM). Die Ringbusstruktur ermöglicht somit höhere Taktraten des Speichers und verkürzt die Zugriffszeiten signifikant. Zudem wird durch einen “Fully-Associative-Zugriff“ zwischen dem Grafikspeicher und den Grafikchip-Caches die Effizienz beim Datenaustausch deutlich gesteigert.
Zum Standard der neuen GPUs von ATI gehört die Funktion “High Dynamic Range Rendering“ (HDRR), die ein größeres Farbspektrum darstellen kann als bisher. So sind feinere Abstufungen bei Farbverläufen und realitätsnahe Überblendeffekte mehrerer Lichtquellen möglich.

Neben der bekannten temporalen Kantenglättung zählt zum Repertoire der neuen ATI-GPUs auch das Adaptive Kantenglättungsverfahren. Es kombiniert die Bildqualität von Supersampling mit der Geschwindigkeit von Multisampling und kann feine Strukturen wie beispielsweise einen Drahtzaun ohne treppenförmige Kanten auflösen.

Mit der neuen Avivo-Technologie optimiert ATI darüber hinaus das Home-Cinema-Erlebnis in punkto Bildqualität und Performance von Video- und Multimedia-Anwendungen ganz erheblich.

Für eine physikalisch korrekte Abbildung von Lichtquellen sorgt die Funktion Volumetric Lighting. Dagegen ist die Technik Dynamic Soft Shadows für die entsprechende Darstellung von Schatteneffekten zuständig. Zudem integrierte ATI eine Echtzeit-Partikel-Engine, um die realitätsgetreue Simulation und Darstellung von Regen und Wasser zu ermöglichen.

Die drei neuen HIS-Radeon-Baureihen X1800, X1600 und X1300 ermöglichen via »Crossfire« die Kopplung von zwei Grafikkarten auf einem Mainboard, sind HDTV ready und Windows Vista (auch 64bit) kompatibel.

In Deutschland werden HIS Grafikkarten exklusiv durch die ENMIC AG vermarktet. Der empfohlene Endkundenpreis für das neue Flaggschiff unter den HIS Modellen, die HIS Radeon X1800XT PCIe, beträgt 500,- Euro inkl. Mwst. (256MB) bzw. 550,- Euro inkl. Mwst (512MB). Zunächst wird die neue HIS Radeon X1800XL PCIe für 440,- Euro inkl. Mwst. (256MB) im Handel angeboten.

Die weiteren Modelle liegen preislich darunter (Infos auf Anfrage). Alle HIS X-1000 Modelle werden mit einem umfangreichen Spiele- und Multimedia-Angebot ausgeliefert.

Weitere technische Features der HIS Radeon X1800XT PCIe auf einen Blick:

· R520 90nm process
· Vertex and Pixel Shader 3.0
· 10bit Native Display Quality
· Dynamic Flow Control
· 128-bit FP32 Processing
· 1024 instruction slots Shaders
· 128-way Ultra-threaded dispatch processor
· 512-bit Ring Bus
· High Dymanic Range rendering
· All stage Trilinear (16X) Anisotropic Filtering
· Full (HQ) Anisotropic Filtering
· 12X Temporal Max. MSAA
· 6X Adaptive AA
· Parallax Occlusion Mapping
· 12-tap error-free Dynamic Soft Shadows
· RMX/RMC
· H.264 Accelerated
· Dual DL-DVI + VIVO
· CrossFire support
· DirectX® 9 and OpenGL® supported

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 56 und Vega 64 im Undervolting-Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Unser Test der Radeon RX Vega 64 und Vega 56 hat gezeigt: AMD liefert eine Leistung auf dem Niveau der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070, erkauft wird dies aber mit einer deutlich zu hohen Leistungsaufnahme. Derzeit hat AMD bei den Vega-Karten noch viele Baustellen, die vor allem den Treiber... [mehr]

Zwei Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/EVGA-GTX-1050TI-SC/EVGA_ZOTAC_GTX1050TI_AUFMACHER

Am vergangenen Dienstag rundete NVIDIA sein Pascal-Aufgebot nach unten hin ab und kündigte mit der GeForce GTX 1050 Ti und GeForce GTX 1050 die bislang kleinsten Ableger unter den Pascal-Grafikkarten an. Ab heute werden die neuen Einsteiger-Karten zu Preisen ab 125 bzw. 155 Euro im Handel... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Nun endlich ist es soweit: Was vor gut einem Jahr mit einer ersten Ankündigung begann und ab Ende 2016 konkret wurde, findet nun sein finales Ende in den ersten Tests der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. AMD ist als einziger Konkurrent zu NVIDIA geradezu zum Erfolg verdonnert. Die Ansprüche an... [mehr]

Neun Modelle der GeForce GTX 1080 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/GTX1080TI-LOGO

Wenn es nach AMD geht, wird NVIDIA mit der Radeon RX Vega bald Konkurrenz im High-End-Segment bekommen. Derzeit ist die Informationslage aber noch etwas undurchsichtig und so bleibt die GeForce GTX 1080 Ti erst einmal die schnellste Grafikkarte am Markt. Einige Modelle haben wir uns schon... [mehr]

ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-GTX1080TI-STRIX-OC/ASUS_ROG_GEFORCE_GTX_1080_TI_STRIX_OC

Die Inno3D GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition war eines der ersten Custom-Designs, welches wir in der Redaktion begrüßen und bereits ausführlich auf den Prüfstand stellen konnten. Während sie noch auf der Platine der Founders Edition basiert und lediglich ein eigenes Kühlsystem aufgeschnallt... [mehr]