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Inno3D schnallt einen Hybrid-Kühler auf die GeForce GTX 1060

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inno3dEinige Hersteller sind dazu übergangenen im High-End-Bereich eine Grafikkarte mit Hybrid-Kühlung vorzustellen. Die niedrigeren GPU-Temperaturen werden dabei meist genutzt mit die schnellste werksseitige Übertaktung anzubieten. Für die Radeon R9 Fury X oder die Radeon R9 295 X2 entschied sich AMD sogar in der Referenzversion eine solche Kühlung einzusetzen. Aus dem Hause Inno3D schauten wir uns zuletzt die GeForce GTX 1080 iChill Black Edition mit eben einer solchen Hybrid-Kühlung an.

Nun geht der Hersteller einen etwas ungewöhnlich Weg und stellt auch eine Variante der GeForce GTX 1060 mit Hybrid-Kühlung vor. Die GeForce GTX 1060 Black ist mit einem Axiallüfter ausgestattet, der im hinteren Bereich der Karte zu finden ist und dort vermutlich für die Kühlung der strom- und spannungsversorgenden Komponenten verantwortlich ist. Auf der GPU selbst sitzt ein Wärmetauscher in Form eines Kühlblocks, der von einer Kühlflüssigkeit durchflossen wird. Diese wiederum wird in einem Radiator gepumpt, der durch einen 120-mm-Lüfter versorgt wird. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Kreislauf, der keinerlei Wartung erfordern soll.

Inno3D GeForce GTX 1060 Black
Inno3D GeForce GTX 1060 Black

Das PCB hat Inno3D etwas aufgebohrt und unterscheidet sich daher von der Referenzversion. Im Vergleich zu den 1.506/1.708 MHz für den Basis- und Boost-Takt der Founders Edition der GeForce GTX 1060 übertaktet Inno3D die GeForce GTX 1060 Black auf 1.569/1.784 MHz. Damit liegt der Takt aber nicht wirklich über dem Niveau der Modelle der GeForce GTX 1060, die wir uns bereits angeschaut haben. Die entsprechenden Artikel sind bei uns in der Grafikkarten-Sektion zu finden. Der Boost-Takt der Black-Variante könnte aber etwas höher liegen als bei den bisherigen Modellen – je nachdem wie viel Spielraum Inno3D der Karte hinsichtlich des Power-Targets gibt. Inno3D gibt eine TDP von 150 W an, was 30 W mehr sind als NVIDIA bei der Founders Edition vorsieht. Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt über einen 8-Pin-Anschluss. Der GDDR5-Speicher ist weiterhin mit 2.050 MHz getaktet und läuft damit auf Standardtakt.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie sinnvoll eine solche Kühlung bei der GeForce GTX 1060 ist. Immerhin konnten wir in OC-Tests den Takt solcher Karten auf etwas mehr als 1.900 MHz bringen. Ob die Inno3D GeForce GTX 1060 Black hier nun etwas mehr Spielraum lässt, wird sich erst in den ersten Praxis-Tests zeigen. Sinnvoll kann eine solche Kühlung auch sein, wenn sie leiser als die Alternativen ist, aber auch diese Fragen können wir so ohne weiteres nicht beantworten.

Die Inno3D GeForce GTX 1060 Black soll im Dezember auf den Markt kommen. Einen Preis nennt der Hersteller nicht. Er dürfte aber bei etwas über 300 Euro liegen und damit wäre die Karte eine der teuersten Varianten der GeForce GTX 1060.

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Kommentare (1)

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