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Neue Notebook-Chips: GeForce 940MX, 930MX und 920MX nun offiziell

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nvidia 2013Das MX-Kürzel bei NVIDIA-Grafikkarten ist zurück. Heimlich still und leise hat NVIDIA mit der GeForce 940MX, GeForce 930MX und der GeForce 920MXdrei neue Notebook-Grafikkarten eingeführt, die sich in der Einstiegs- und Mittelklasse wiederfinden. Das schnellste Modell ist dabei die GeForce 940MX. Von ihr soll es zunächst zwei Versionen geben, die sich lediglich innerhalb der Speicherausstattung unterscheiden sollen. Die schnellere Version von beiden soll auf GDDR5-Speicher setzen, während der kleinere Vertreter mit deutlich langsamerem DDR3-Speicher auskommen soll. Über einen 64 Bit breiten Datenbus aber sollen beide zurückgreifen können.

Dafür soll die DDR3-Version einen leicht höheren Takt von 1.176 MHz erhalten, während das Modell mit GDDR5-Speicher etwas langsamer arbeiten soll. Beide Chips sollen auf der GM108-GPU aufbauen und 384 Shadereinheiten aufweisen. Die TDP gibt man mit 23 W an. Die GPU kommt auch bereits auf der etwa ein Jahr alten GeForce 940M zum Einsatz. Auch hier stehen 384 ALUs, ein 64-Bit-Interface und ausschließlich DDR3-Chips bereit – jedoch ist der Takt etwas geringer. Die GeForce 940M gibt es aber auch mit GM107 und ist dann mit 640 Shadereinheiten und einem 128-Bit-Speicherinterface ein gutes Stück schneller. Im Microsoft Surface Book arbeitet sogar ein drittes Modell, welches wiederrum auf dem GM108-Chip aufbaut, aber schon auf GDDR5-Speicherchips setzten darf und damit am ehesten der neuen GeForce 940MX entspricht.

Auch die kleinere GeForce 930MX soll es in zwei Versionen geben. Mit 384 Shadereinheiten, einem 64 Bit breiten Datenbus und wahlweise DDR3- oder GDDR5-Videospeicher entsprechen sie 1:1 der vermeintlich größeren GeForce 940MX, jedoch fallen die Taktraten mit etwa 967 bzw. 1.006 MHz ein gutes Stück geringer aus. Im Vergleich zur GeForce 930M gibt es hier immerhin ein kleines Taktplus. Bei der GeFroce 920MX begrenzt NVIDIA die Zahl der Rechenwerke auf 256 ALUs, belässt die restlichen Leistungsdaten der GM108-GPU aber unberührt und senkt lediglich die Taktraten weiter ab. Auch hier hält sich der Sprung von der älteren GeForce 920M eher in Grenzen, wobei diese noch auf sehr alte Chips der Kepler- oder gar Fermi-Generation setzt.

Alle Modelle werden bereits im 28-nm-Prozess gefertigt. Ein Leistungssprung von etwa 10 bis 20 % ist zu erwarten.

Die neuen MX-Grafikkarten in der Übersicht
ModellGPUCUDA-CoresSpeicherInterfaceTaktraten
GeForce 940MX GM108 384 GDDR5 64 Bit < 1.176 MHz
GeForce 940MX GM108 384 DDR3 64 Bit 1.176 MHz
GeForce 940M (SurfaceBook) GM108 384 GDDR5 64 Bit 954 MHz
GeForce 940M GM108 384 DDR3 64 Bit 1.072 MHz
GeForce 940M GM107 640 DDR3 128 Bit 1.029 MHz
GeForce 930MX GM108  384 GDDR5  64 Bit 967 MHz
GeForce 930MX  GM108  384  DDR3  64 Bit  1.006 MHz 
GeForce 930M GM108  384  DDR3  64 Bit  928 MHz
GeForce 920MX GM108  256 GDDR5 64 Bit  926 MHz
GeForce 920MX  GM108 256  DDR3  64 Bit  965 MHz 
GeForce 920M  GK208  384  DDR3  64 Bit  954 MHz
GeForce 920M  GF117  384  DDR3  64 Bit  775 MHz 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7537
Juhu jede menge DDR3 dabei... Sodass der Kunde überhaupt keinen Überblick hat!
#2
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Registriert seit: 13.01.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4238
Eine Frage: Inwieweit macht GDDR5 bei einem 64-Bit breiten Speicherinterface Sinn?
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Korvettenkapitän
Beiträge: 2383
Ich hasse dieses Gemache der Grafikchip Hersteller.

Es ist schlichtweg zum Kotzen, dass unterschiedliche Produkte unter der gleichen Bezeichnung verhökert werden!

Wenn denn wenigstens sowohl bei den Graka Herstellern, als auch den letztlichen Notebookherstellern ordentliche Dokumentationen zu den unterschiedlichen Versionen hinterlegt wären und man die auch noch mehrere Jahre später in einem Archiv online einsehen könnte, dann wäre das ja noch tragbar.

Da dem aber absolut nicht so ist, hat man in vielen Fällen gar keine wirkliche Chance, rauszufinden, welche Version der völlig gleich bezeichneten GPU Lösung man da nun verkauft bekommt.
#4
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Registriert seit: 11.04.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4861
Zitat Eddy_MX;24402589
Eine Frage: Inwieweit macht GDDR5 bei einem 64-Bit breiten Speicherinterface Sinn?


Viel! Weil die Bandbreite hängt vom Interface UND dem Speicher ab. Denke mal, so 20% schneller dürfte die DDR5 Variante schon sein im Vergleich. Ich hätte lieber 1GB DDR5 im Notebook als 4GB DDR3.
#5
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2986
Wenn nvidia dem Käufer eines Notebooks mit einem dieser Chips eine angemessene Entschädigung zahlt, und das Notebook somit günstiger wird als ohne, dann sind diese GPUs durchaus interessant...
#6
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Registriert seit: 19.03.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 485
Zitat NasaGTR;24402496
Juhu jede menge DDR3 dabei... Sodass der Kunde überhaupt keinen Überblick hat!


Und im Falle von DDR3 auch überhaupt keinen Spaß.
#7
Registriert seit: 21.12.2013
Süd Brandenburg
Obergefreiter
Beiträge: 79
Die Frage stellt sich 128bit DDR3 vs. 64bit GDDR5.

Was ist die bessere Wahl?
#8
customavatars/avatar47545_1.gif
Registriert seit: 19.09.2006
Hamburg
ʇuɐuʇnǝluäʇıdɐʞ
Beiträge: 2208
Oje oje, wer blickt denn da noch durch??
Aber was solls? Ist ja sowieso egal - mit diesen Gurken kann man eh nicht vernünftig zocken, egal ob nun GDDR5 oder DDR3 verbaut ist. Und für alles andere reichen die integrierten Lösungen von Intel (oder APUs von AMD) allemal aus und sind zudem sparsamer in mehrfacher Hinsicht.
Also: nen großen Bogen drum machen und gut is.
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