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NVIDIA präsentiert Dual-GPU NVS 810 mit acht Mini-Display-Port-Anschlüssen

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nvidia 2013Möglichst viele Displays mit einer möglichst hohen Auflösung anzusteuern, ist ein Anwendungsfeld, für das sowohl AMD als auch NVIDIA entsprechende Lösungen haben. Beispiele dieser Anwendung sind Anzeigeflächen in großen Sportarenen, die im Falle der Eisflächen einiger NHL-Clubs sogar vollständig zur Darstellung von entsprechenden Inhalten verwendet werden. Museen und Kunstinstallationen sind ebenfalls ein Feld für den Einsatz solcher Karten – Beispiele sind hier ein Touchscreen mit einer Breite von 6,5 m im Tate Modern Art Museum in London oder eine 3D-Wand in der Northwestern University in Chicago.

NVIDIA hat mit der NVS 810 nun ein neues Modell vorgestellt, welches über acht Mini-DisplayPort-Anschlüsse verfügt, die jeweils ein Display mit 4K/UltraHD ansteuern können. Besonderheit ist allerdings die Möglichkeit, alle Displays miteinander zu synchronisieren, was störende Effekte (beispielsweise ein unangenehmes Flackern) im nicht synchronisierten Betrieb verhindern soll. Die Maxwell-Archiktektur stellt dabei die Basis für die verwendeten GPUs, von denen auf dieser Karte zwei zum Einsatz kommen, denn NVIDIA sieht pro GPU maximal vier Display-Anschlüsse vor. Allerdings können pro DisplayPort durch das MST-Protokoll (Multi Stream Transport) bis zu vier Displays angesteuert werden, so dass eine NVS 810 theoretisch in der Lage ist, 32 Displays zu versorgen.

Pro GPU stehen 512 Shadereinheiten und 2 GB Grafikspeicher zur Verfügung, wobei die Rechenleistung hier sicherlich weniger eine Rolle spielt, da die entsprechenden Inhalten von vorgerenderten Videos vorliegen und nicht mehr vollständig auf der GPU berechnet werden müssen. Wichtig ist zudem die maximale Leistungsaufnahme, die bei 68 W liegt. Mit der NVS 810 zeigt NVIDIA erstmals eine solche Grafikkarte, die zwei GPUs aus dem niedrigen Leistungssegment vereint. Verwendet werden vermutlich GM107-GPUs der ersten Maxwell-Generation, die auch auf der GeForce GTX 750 Ti verwendet werden.

330°-Display der Monash University in Melbourne
330°-Display der Monash University in Melbourne

Die Karte kommt auf Abmessungen von 102 x 190,5 mm und nimmt einen Slot in Anspruch. Die Kühlung erfolgt mithilfe eines flachen Radiallüfters. Die Wahl von acht Mini-DisplayPort-Anschlüssen ist in Anbetracht der engen Platzverhältnisse auf der nur einen Slot hohen Slotblende nur logisch.

Die NVIDIA NVS 810 soll im Laufe des Novembers im Handel erhältlich sein. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht. Die kleinere NVS 510 mit vier Mini-DisplayPort-Anschlüssen und auf Basis einer kleinen Kepler-GPU wird derzeit für etwa 400 Euro verkauft.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
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#2
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Augsburg
[online]-Redakteur
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Zitat BrennPolster;24016599
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Wir sind dran! :)
#3
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Lienen
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Zitat Stegan;24016607
Wir sind dran! :)


Rennt jetzt :)
#4
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3199
Danke jetzt funktioniert es.

Interessante Karte, aber auch nur wegen den zwei Chips.
Warum wird DDR3 verwendet? ich meine günstig ist das Kärtchen sicherlich nicht.
vermutlich wegen maximale Energieeffizienz.

ps: Mit den Bildern scheint irgendwas nicht richtig zu funktionieren, es zeigt Bild 332 von 10 Bildern an, wenn man dann drauf klick ist die Größe der Bilder sehr dezent.

edit: danke die bilder wurden auch gefixt.
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