> > > > NVIDIA präsentiert die Dual-GPU Tesla K80 mit GK210-GPUs

NVIDIA präsentiert die Dual-GPU Tesla K80 mit GK210-GPUs

Veröffentlicht am: von

nvidia 2013NVIDIA hat auf der Supercomputer-Konferenz SC2014 die Tesla K80 vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Dual-GPU-Beschleunigerkarte mit zwei GK210-GPUs und 24 GB Speicher. Analog zur GK110-GPU, die erst später in Form der GeForce GTX Titan auf dem Desktop landete, stellt NVIDIA also eine der kommenden GPUs zunächst im Server-Bereich vor. Allerdings sprechen wir bei GK210, wie der Name sagt, über die "Kepler"-Generation und nicht über die neue "Maxwell"-Architektur, wie sie auf der GeForce GTX 980 und GTX 970 zum Einsatz kommt.

Zwei GK210-GPUs bedeuten insgesamt den Einsatz von 4.992 Shadereinheiten - pro GPU also 2.496. Ebenfalls pro GPU bereitgestellt werden 12 GB GDDR5 Grafikspeicher, der per ECC abgesichert ist. Die Speicherbandbreite gibt NVIDIA mit 480 GB pro Sekunde an - pro GPU entspricht dies 240 GB pro Sekunde. Die Rechenleistung bei doppelter Genauigkeit gibt NVIDIA mit 2,91 TFLOPS an, welche aber nur im Boost-Modus erreicht wird. Standardmäßig sind es etwa 1,87 TFLOPS. Die Single-Precision-Performance liegt sogar bei 8,74 bzw. 5,6 TFLOPS. Zum Vergleich: Die bisher schnellste Tesla-Beschleunigerkarte, die Tesla K40, kommt auf 1,66 TFLOPs bei doppelter und 5,0 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit. Der große Unterschied zwischen Basis- und Peak-Performance der Tesla K80 drückt sich auch in den Taktraten der GPUs aus. Diese liegen bei 590 MHz als Basis- und 875 MHz als Boost-Takt. Die maximale Leistungsaufnahme soll bei 300 Watt liegen.

Im Unterschied zu GK110 (2.880) bietet GK210 (aktuell 2.496) also keine höhere Anzahl an Shaderheiten. Dafür aber hat NVIDIA den Shared-Memory und die Anzahl der Register pro SMX-Cluster von 65.536 auf 131.072 verdoppelt. Dies soll sich besonders auf den internen Datentransfer positiv auswirken, was im Einsatzbereich von Wissenschafts- und High-Performance-Computing-(HPC)-Anwendungen besondere Vorteile bietet. Neben GPU-Boost ist mit Dynamic Parallelism auch eine weitere Technologie mit an Board, dies es Programmierern einfacher möglich machen soll, ihre Prozesse zu parallelisieren.

Der NVIDIA Tesla-K80-Dual-GPU-Beschleuniger ist von verschiedenen Server-Herstellern erhältlich, darunter ASUS, Bull, Cirrascale, Cray, Dell, Gigabyte, HP, Inspur, Penguin, Quanta, Sugon, Supermicro und Tyan sowie von NVIDIA-Fachhandelspartnern.

Performance-Vergleich von Tesla K80
Performance-Vergleich von Tesla K80

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 11.04.2011

Bootsmann
Beiträge: 516
need GM200 ... naja bis da was bezahlbares raus kommt, dauerts noch :(
#2
customavatars/avatar95761_1.gif
Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2938
Allein von den Daten her nicht besonders.
AMD FirePro W9100 im Test: Hawaii auf Hochtouren? - Einführung und technische Daten
NVIDIA benötigt immer noch 2 GPUs um es mit AMDs GCN aufzunehmen, wenn es um GPGPU geht.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 56 und Vega 64 im Undervolting-Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Unser Test der Radeon RX Vega 64 und Vega 56 hat gezeigt: AMD liefert eine Leistung auf dem Niveau der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070, erkauft wird dies aber mit einer deutlich zu hohen Leistungsaufnahme. Derzeit hat AMD bei den Vega-Karten noch viele Baustellen, die vor allem den Treiber... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Nun endlich ist es soweit: Was vor gut einem Jahr mit einer ersten Ankündigung begann und ab Ende 2016 konkret wurde, findet nun sein finales Ende in den ersten Tests der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. AMD ist als einziger Konkurrent zu NVIDIA geradezu zum Erfolg verdonnert. Die Ansprüche an... [mehr]

Neun Modelle der GeForce GTX 1080 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/GTX1080TI-LOGO

Wenn es nach AMD geht, wird NVIDIA mit der Radeon RX Vega bald Konkurrenz im High-End-Segment bekommen. Derzeit ist die Informationslage aber noch etwas undurchsichtig und so bleibt die GeForce GTX 1080 Ti erst einmal die schnellste Grafikkarte am Markt. Einige Modelle haben wir uns schon... [mehr]

ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-GTX1080TI-STRIX-OC/ASUS_ROG_GEFORCE_GTX_1080_TI_STRIX_OC

Die Inno3D GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition war eines der ersten Custom-Designs, welches wir in der Redaktion begrüßen und bereits ausführlich auf den Prüfstand stellen konnten. Während sie noch auf der Platine der Founders Edition basiert und lediglich ein eigenes Kühlsystem aufgeschnallt... [mehr]

Ab Werk die schnellste: ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Edition im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/ZOTAC-GTX1080TI-EXTREME-LOGO

Einige Modelle der GeForce GTX 1080 Ti konnten wir uns ja bereits anschauen und damit lässt sich auch ein erster Eindruck zusammenfassen: Die GeForce GTX 1080 Ti ist in der Founders Edition eine gute Karte, die Custom-Modelle beschleunigen sie noch etwas und bieten zudem eine bessere und leisere... [mehr]