> > > > ATI stellt Mobility Radeon 9800 vor

ATI stellt Mobility Radeon 9800 vor

Veröffentlicht am: von
ATI stellt heute die Mobility Radeon 9800 vor - wir hatten im Voraus Zeit, uns etwas durch die Präsentation zu kämpfen und die Features des neuen High-End-Mobile-Chips aufzuschlüsseln. Die Eckfeatures sind jedoch schnell genannt - 8 Pixelpipelines und 4 Vertex-Pipelines können auf maximal 256 MB zugreifen, der mit 256 Bit angebunden ist. Die Taktfrequenz beträgt 350 Mhz (300 Mhz bei Akkubetrieb). Für eine mobile Grafiklösung stellt dies das aktuelle Maximum dar, da ATI auch Teile der X800-Architektur implementiert hat (beispielsweise Smartshader HD, Smoothvision HD und Hyper Z HD). Der neue mobile Chip wird wahrscheinlich hauptsächlich in Desktop-Replacement-Notebooks zum Einsatz kommen, welche für den Gamer designed sind, auch wenn ATI in den Chip auch das Stromsparfeature Powerplay integriert hat. Was der Chip im Vergleich mitbringt, haben wir zusammen mit einigen Folien unter "Read More" zusammengestellt.

Etwas verwirrend ist zunächst der Name - die X800-Technologie hatten wir ja bereits in der Vorstellung der X800-Technologie für die Desktop-Karten ausführlich vorgestellt. Zunächst sind die Features wie Hyper Z HD mit 3Dc Normal Map Compression, Smartshader HD und Smoothvision HD den Desktop-Features vollkommen identisch. Etwas muß sich natürlich geändert haben, sonst hätte ATI den Mobility-Chip gleich Mobility Radeon X800 getauft. Und diese Veränderungen befinden sich in der Anzahl der Vertex-Pipes und Pixel-Pipes. Statt 16 Pixelpipelines und 6 Vertexpipes sind nämlich nur 8 Pixelpipelines und 4 Vertexpipelines vorhanden - und das macht den Chip praktisch von der Struktur her dem Radeon 9800-Chip ähnlich.

Die Ähnlichkeit zum X800 ist aber selbstverständlich nicht zu verkennen - man könnte hier also spekulieren, dass ATI in einen abgespeckten X800-Kern die entsprechenden Powerplay-Features integriert hat. ATI hat hierbei die Möglichkeit, extrem viel Strom zu sparen, da innerhalb der GPU einzelne Teilbereiche komplett deaktiviert werden können, wenn sie nicht in Verwendung sind. Läuft also nur ein 2D-Modus, schaltet der Chip die 3D-Features aus und kann weiterhin die Spannung und Taktfrequenz des GPUs dynamisch anpassen und herunterfahren.

Natürlich interessiert uns auch ein Blick auf die Performance des neuen Notebook-Chips. Hier hat ATI einen Vergleich zu der Mobility Radeon 9700 zu bieten, die zusammen mit der Mobility Radeon 9600 Pro bislang die Spitze bei den mobilen GPUs darstellte. In ausgewählten Benchmarks sieht man hier einen Anstieg der Performance um 20% bis 45% :

Insgesamt ein eindrucksvolles Bild, wenn man berücksichtigt, dass beispielsweise das Dell Inspiron 8600c aus unserem Test mit ATI Mobility Radeon 9600 Pro schon extrem gute Werte erreichte. Dem Gaming-Notebook steht nun eigentlich nichts mehr im Wege.

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 56 und Vega 64 im Undervolting-Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Unser Test der Radeon RX Vega 64 und Vega 56 hat gezeigt: AMD liefert eine Leistung auf dem Niveau der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070, erkauft wird dies aber mit einer deutlich zu hohen Leistungsaufnahme. Derzeit hat AMD bei den Vega-Karten noch viele Baustellen, die vor allem den Treiber... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Nun endlich ist es soweit: Was vor gut einem Jahr mit einer ersten Ankündigung begann und ab Ende 2016 konkret wurde, findet nun sein finales Ende in den ersten Tests der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. AMD ist als einziger Konkurrent zu NVIDIA geradezu zum Erfolg verdonnert. Die Ansprüche an... [mehr]

Neun Modelle der GeForce GTX 1080 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/GTX1080TI-LOGO

Wenn es nach AMD geht, wird NVIDIA mit der Radeon RX Vega bald Konkurrenz im High-End-Segment bekommen. Derzeit ist die Informationslage aber noch etwas undurchsichtig und so bleibt die GeForce GTX 1080 Ti erst einmal die schnellste Grafikkarte am Markt. Einige Modelle haben wir uns schon... [mehr]

ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-GTX1080TI-STRIX-OC/ASUS_ROG_GEFORCE_GTX_1080_TI_STRIX_OC

Die Inno3D GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition war eines der ersten Custom-Designs, welches wir in der Redaktion begrüßen und bereits ausführlich auf den Prüfstand stellen konnten. Während sie noch auf der Platine der Founders Edition basiert und lediglich ein eigenes Kühlsystem aufgeschnallt... [mehr]

Ab Werk die schnellste: ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Edition im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/ZOTAC-GTX1080TI-EXTREME-LOGO

Einige Modelle der GeForce GTX 1080 Ti konnten wir uns ja bereits anschauen und damit lässt sich auch ein erster Eindruck zusammenfassen: Die GeForce GTX 1080 Ti ist in der Founders Edition eine gute Karte, die Custom-Modelle beschleunigen sie noch etwas und bieten zudem eine bessere und leisere... [mehr]