> > > > AMD verzichtet auf VGA

AMD verzichtet auf VGA

Veröffentlicht am: von

Der AMDamerikanische Chip-Spezialist aus Sunnyvale, CA streicht den längst überholten, analogen Bildübertragungs-Standard VGA (Video Graphics Array) von seiner neuen Grafikkarten-Generation (Volcanic Islands). Die Grafikkarte R7 250 ist davon nicht betroffen, weswegen davon auszugehen ist, dass erstmal nur Chips auf Hawaii-Basis betroffen sind. Diese werden ab sofort ohne VGA-Port bzw. nur noch mit HDMI, dem freien DisplayPort und DVI-D (anstatt DVI-I) ausgestattet sein. Die vier analogen Pins beim DVI-Standard, die es ermöglichten passive Adapter einzusetzen, fallen weg. Damit setzt AMD seinen mit Intel und einigen Mainboard-Herstellern festgelegten Plan, VGA bis zum Jahre 2015 nicht mehr zu unterstützen, in die Tat um.

 

Bildübertragungsstandards

 

Trotz den zahlreichen Alternativen besitzt der VGA-Standard bis heute noch eine sehr hohe Marktdurchdringung. Vor allem in Firmen wird er bevorzugt eingesetzt, da die oft fest angebrachten Beamer in Konferenzräumen nur diesen beherrschen. Auch konnte durch die analoge Natur der Kabel eine maximale Kabellänge von über 30 Metern erreicht werden. Dies wäre mit digitalen Signalen nur über aktive Extender möglich.

 

 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (20)

#11
customavatars/avatar12016_1.gif
Registriert seit: 21.07.2004
Wien
Flottillenadmiral
Beiträge: 5785
War zwar nicht schlecht daß VGA so lange da war, eben aus genannten Gründen um Kompatibel mit einigen älteren Beamern bei bestehenden verkabelten Räumen zu gewährleisten oder die ein oder anderen Einsatzzwecke, allerdings ist VGA eigentlich seitdem die LCDs den Displaymarkt übernommen haben etwas fehl am Platz. Klar, zu der Zeit der ersten erschwinglichen TFT Monitore gab' es noch wenige Grafikkarten mit DVI Anschlüssen. Und die die es hatten konnten keine hohen Auflösungen, allerdings waren die ersten günstigen LCDs ohnehin mit max. 1280x1024 ausgestattet.
Trotzdem fand ich es damals schon sehr eigenartig daß es jede Menge TFTs mit NUR einen analogen VGA Anschluss gab. Irgendwie pervers ein digitales Signal auf der Grafikkarte per DAC in ein analoges Signal zu wandeln nur um dann vom TFT wieder zurück auf digitale Signale für das Panel zurück zu wandeln. Kalibrieren des VGA Bildes war immer mühsam.

Und ja, HDMI stösst auch schon an seine Grenzen sowie Display Port auch bald. Immerhin die 4K Auflösung (also 3840x2160 ) sollte mit Display Port 1.2 noch drin sein.
#12
customavatars/avatar1281_1.gif
Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
Sonst kann man halt Trunking machen -> macht z.B. Eizo, Deltacast oder andere Firmen aus dem Broadcastbereich/Medizintechnik.

#13
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
Zitat Bucho;21214820
..., allerdings ist VGA eigentlich seitdem die LCDs den Displaymarkt übernommen haben etwas fehl am Platz.


So nicht ganz richtig, nach der Anfangszeit, gab es eine ganze Zeit lang LCDs die nur mit VGA daherkammen, gerade im Preis / Leistungsbereich (oft wurde wirklich nur an dem Stecker selbst gespart, die Elektronik war aber oft auf dem Board im Monitor vorhanden). Meine 2 alten 19" gehören zB noch zu dieser Art (und funktionieren beide noch, auch wenn die mittlerweile bei mir ersetzt wurden).

@News: Auf VGA kann man, dank Adapter ja heutzutage eh verzichten. Die großen Karten haben ja eh schon seit längerem keine VGA Stecker mehr drauf (im Normalfall).
#14
Registriert seit: 09.01.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 226
Zitat Nekronata;21215258
@News: Auf VGA kann man, dank Adapter ja heutzutage eh verzichten. Die großen Karten haben ja eh schon seit längerem keine VGA Stecker mehr drauf (im Normalfall).


Aktuelle Karten untersützen VGA aber mit dem DVI-I Anschluss noch Nativ, da kann man per passivem adapter nen VGA Monitor/Beamer anschließen.

Jetzt wird es nur noch DVI-D geben, was zum betrieb eines VGA Geräts einen Aktiven (teureren) Adapter vorraussetzt.
#15
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4348
Zitat Bucho;21214820

Und ja, HDMI stösst auch schon an seine Grenzen sowie Display Port auch bald. Immerhin die 4K Auflösung (also 3840x2160 ) sollte mit Display Port 1.2 noch drin sein.

[COLOR=#000000][FONT=sans-serif] Leitungen: 2160 MByte/s (17,28 GBit/s): ausreichend für 3840×2400, das steht dort, das sieht auf den ersten Blick ganz gut aus.
Wenn man aber weiß das es schon in 2001 mit dem [/FONT][/COLOR]IBM T220/T221 LCD monitors - Wikipedia, the free encyclopedia, den ersten Monitor gab der diese Auflösung hatte, ist es eher erschreckend.
Was heißt:
1) Wie haben seit ca 10 Jahren einen Stillstand im Monitorbereich
2) Wir haben keine Kabel die für mehr spezifiziert sind, das bedeutet Bastellösungen. sollte jemand mal wieder mehr bieten wollen.
3) 4k bzw Highres Monitore sind nicht neu sondern alt, vor allem wenn man sich die ppi anschaut, da hat der IBM 204.
#16
Registriert seit: 25.02.2011
Nähe Braunschweig
Stabsgefreiter
Beiträge: 259
@turbosnake: Stillstand würde ich es nicht nennen, der Monitor den du verlinkst kann dafür auch nur 41 oder 48 Hz Refresh Rate. Maximal Wohlgemerkt, kann auch weniger sein, je nach dem wie er verbunden wurde.
#17
customavatars/avatar172838_1.gif
Registriert seit: 11.04.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4711
Zitat linuxlebt;21214519
Habt ihr mal die offiziellen Guidelines zu Displayport gelesen? Bei 2560x1600 ist bei wenigen Metern oft schon wieder Feierabend, alles was über 2 oder 3 Metern noch funktioniert ist dann mehr Glück als Verstand und leider nicht verbindlich :(


Genau wie mit HDMI. Ohne Repeater oder gut geschirmte Kabel ist essig. Dann doch lieber VGA.
#18
Registriert seit: 09.01.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 226
@turbo

Es gab schon vor über 20 Jahren Autos mit 12 Liter Hubraum und 1000PS, und der Ottonormal Bürger bekommt immernoch diese 1,2l 60 ps polos aufgetischt von VW.

Nur weil die Auflösung stagniert ists kein stillstand in der Entwicklung.
#19
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8141
Zitat turbosnake;21216338
[COLOR=#000000]
1) Wie haben seit ca 10 Jahren einen Stillstand im Monitorbereich
2) Wir haben keine Kabel die für mehr spezifiziert sind, das bedeutet Bastellösungen. sollte jemand mal wieder mehr bieten wollen.
3) 4k bzw Highres Monitore sind nicht neu sondern alt, vor allem wenn man sich die ppi anschaut, da hat der IBM 204.


Naja, guck Dir an, was solche Monitore damals gekostet haben, dafür kann man Autos kaufen. Die Technik ist nicht das Problem, sondern die kostengünstige Fertigung, sonst kauft den Kram kein normaler Kunde. Und selbst wenn man den Monitor damals hätte preiswert herstellen können, womit wäre er befeuert worden?
#20
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4348
Zitat Krümelmonster;21216795
Naja, guck Dir an, was solche Monitore damals gekostet haben, dafür kann man Autos kaufen

Das doppelte von heute bzw wohl etwas zwischen 18.000 und 8.000 €, Asus oder sogar gleich viel wenn man sich den [COLOR=#333333][FONT=Arial]EIZO DuraVision FDH3601 anschaut hat sich nicht viel verändert, Allerdings sind sowohl IBM, als auch der EIZO Profi Monitore und nicht für den Consumer.[/FONT][/COLOR]
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

PowerColor Radeon RX 480 Red Devil im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/POWERCOLOR-RX480/POWERCOLOR-RX480REDDEVIL-LOGO

Mit der Radeon RX 480 will AMD zurück zu alter Stärke und hat daher über Monate hinweg die PR-Trommel geschlagen. Letztendlich dabei herausgekommen ist eine sehr gute Karte für einen niedrigen Preis, die aber nicht in allen Bereichen zu überzeugen weiß. Wohl größtes Manko der Karte sollte... [mehr]

Drei Modelle der GeForce GTX 1060 von ASUS, EVGA und Inno3D im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/3X-GTX1060-2/GTX1060_ROUNDUP2-TEASER

Nach einer kurzen Unterbrechung durch die AMD Radeon RX 470 und Radeon RX 460 machen wir weiter mit dem nächsten Schwung verschiedener Custom-Modelle zur NVIDIA GeForce GTX 1060. Während die Eigenlösungen der AMD-Partner teilweise noch immer auf sich warten lassen, ist man bei der Konkurrenz... [mehr]

Zwei Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/EVGA-GTX-1050TI-SC/EVGA_ZOTAC_GTX1050TI_AUFMACHER

Am vergangenen Dienstag rundete NVIDIA sein Pascal-Aufgebot nach unten hin ab und kündigte mit der GeForce GTX 1050 Ti und GeForce GTX 1050 die bislang kleinsten Ableger unter den Pascal-Grafikkarten an. Ab heute werden die neuen Einsteiger-Karten zu Preisen ab 125 bzw. 155 Euro im Handel... [mehr]

MSI GeForce GTX 1060 Gaming X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-GTX-1060-GAMING-X/MSI_GEFROCE_GTX_1060_GAMING_X-TEASER

Ob von ASUS, EVGA, Inno3D oder Gigabyte – von nahezu allen großen Grafikkarten-Herstellern konnten wir bereits ein oder mehrere Modelle auf Basis der GeForce GTX 1060 testen. Gefehlt in unserer Liste hat allerdings noch MSI. Das holen wir nun mit einem Test zur MSI GeForce GTX 1060 Gaming X... [mehr]

ASUS ROG Strix Radeon RX 480 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/ASUS-RX480/ASUS-RX480-LOGO

Nachdem wir uns bereits zwei Custom-Modelle der Radeon RX 480 abgeschaut haben, folgt heute das dritte Modell: Die ASUS ROG Strix Radeon RX 480. Große Erwartungen wurden an die bisherigen Custom-Modelle gesetzt, erfüllt werden konnten diese Erwartungen aber nur größtenteils, nicht vollends.... [mehr]