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AMDs Radeon HD 6000A Serie für All-in-one-PCs nicht wirklich neu

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amd_radeon_neuAngeblich ohne Vorankündigung oder gesonderte Mitteilung sind auf der AMD-Seite neue Varianten von AMDs aktueller Radeon HD 6000er Serie aufgetaucht. Diese tragen ein A hinter der Ziffernfolge und sollen sich besonders an All-in-one (AIO) PCs richten. Ein Beispiel für solche Desktop-PCs sind die iMacs von Apple. Momentan gibt es vier Varianten in der Serie, namentlich 6670A, 6650A, 6550A und 6450A. Jedoch gibt es diese Varianten mindestens seit der Vorstellung der Desktop-Chips im Februar auch auf der AMD OEM-Seite, wie ein Foren-Beitrag aufzeigt. Die angegebenen Werte zu Takt, Speicherinterface und Shadern entsprechen dabei exakt den Desktop-Pendants, ob die Chips wie zusätzlich gelegentlich vermutet tatsächlich energieeffizienter sind, lässt sich aus den Angaben von AMD ebenfalls nicht schließen.

Die Chips richten sich dabei ausdrücklich an Hersteller von AIO-PCs und werden in Form von MXM-Karten ausgeliefert. Laut AMD-Sprecher Dave Erskine sollen sich die A-Varianten wie die bisherigen M-Chips für den mobilen Bereich speziell an ein bestimmtes Segment richten. Dabei sollen die Chips und Module an die thermischen Bedingungen und den Energiebedarf der Geräteklasse angepasst sein. Momentan stellt sich dabei allerdings die Frage, ob AMD hier nur die bisher in dem Bereich ohnehin angebotenen kleinen Desktop-Chips als Komplettpaket vermarktet.

Warum AMD X-Bit Labs, dem vermeintlichen Entdecker der Chips, nicht über den scheinbaren Irrtum aufklärte ist momentan unklar. AIO-PCs mit diesen Varianten gibt es zum Beispiel schon von Lenovo. Konkrete Änderungen an den Chips sind momentan nicht zu erkennen. Dies könnte sich in Zukunft allerdings analog zu den mobilen Radeons auch ändern. 

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