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AMD kündigt Radeon HD 6990M an

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amd_radeon_neuVermutlich als Reaktion auf die GeForce GTX 580M, die den Titel der schnellsten mobilen Grafikkarte für sich proklamiert, hat AMD nun die Radeon HD 6990M vorgestellt. Sie soll noch einmal 25% schneller als der direkte Konkurrent sein. Auf welcher GPU die Radeon HD 6990M basiert, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen. Auf dem Desktop besteht die Radeon HD 6990 aus zwei voll ausgebauten Cayman-XT-GPUs. Das auch die mobile Version mit zwei GPUs arbeitet, ist eher unwahrscheinlich. Der GPU-Takt wird mit 715 MHz angegeben. 1,7 Milliarden Transistoren arbeiten in der Radeon HD 6990M und bringen es auf 1120 Shader-Prozessoren in einer 224-(5D)-Konfiguration. Die 2 GB Grafikspeicher sollen mit 900 MHz arbeiten. 56 Textur-Einheiten und 32 ROPs gesellen sich ebenfalls zu den technischen Spezifikationen.

Obligatorisch ist der Support für Eyefinity, UVD 3, DirectX 11, OpenGL 4.1 und auch eine CrossFireX-Konfiguration ist erlaubt und denkbar.

amd-radeon-6990m


Erste Notebooks mit dem Grafik-Monster sollen das Clevo X7200, P170HM und P150HM sowie das Alienware M18x sein. Einen Termin für die Auslieferung von Notebooks mit der Radeon HD 6990M nennen AMD, Clevo und Dell allerdings noch nicht.

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Kommentare (13)

#4
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Die Bezeichnung ist sehr verwirrend.
Da hättens besser 6975m genommen, anstatt der Bezeichnung bei der man sofort an die Dual GPU denkt.
#5
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Das leidige Thema Bezeichnungen...

Jemand der sich auskennt oder sich informiert findet schneller heraus, dass es sich nicht um eine DualGPU handelt. Ein Laie, der sich nicht informiert weiß auch nicht dass sich hinter der Bezeichnung "normalerweise" eine DualGPU verbirgt.

Also ist eigentlich niemand verwirrt. Wer kauft ohne sich zu informieren ist selbst schuld.

Die 6990 stellt im Desktop Bereich das derzeitige Flaggschiff dar. Die 6990m wird das Flaggschiff im mobilen Bereich darstellen, warum die GPU also nicht so nennen!?
#6
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Das sicherlich.
Gibt halt genügend die sich nicht informieren aber bei den Mobilen GPUs ist das nicht ganz so tragisch.
#7
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Bin der selben Meinung wie kaltblut.

Ich frage mich, wie groß die TDP bei dieser Karte sein soll...

150 W ???
#8
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@Kaltblut Prinzipiell möchte ich dir Recht geben, was dfas Bezeichnungsdilemma angeht. Doch würde es dem Laien (und auch Anderen) leichter gemacht werden, wenn Bezeichnungen Rückschlüsse auf Takt, Chip, Features und Co. erlauben könnten. Ganz besonders bei den CPUs sieht das ja schlimm aus. Da kann ein i3 HT, dafür ein i5 nicht. ein A6 hat 4 Kernen, der andere 3... Und ganz schlimm wirds dann wenn man nen Fusion+dedizierte GraKa verbaut hat. Da kommen dann Namen bei raus, die keiner mehr versteht.

Hier wundert mich auch, dass die Karte zwar 6990 heißt, doch scheinbar vliw-5 und "nur" eine GPU betreibt. Also spricht nichts für den Namen (außer eben der erwähnten Leistungsspitze).
#9
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Was will der Laie mit so vielen Informationen?

Der hat die Wahl zwischen 512MB und 1024MB, also nimmt er 1024MB und ist automatisch zufrieden. ;)

Was soll die Bezeichnung denn alles hergeben? MHz, Shader, RAM Menge, RAM Anbindung, Stromverbrauch? Das alles nützt dem Laien nichts, überfordert ihn und verwirrt nur. Ganz davon abgesehen, dass die Architekturen der Hersteller so unterschiedlich sind, dass man die Daten nicht vergleichen kann.

Es ist und bleibt wichtig was drin steckt bzw. sich dahinter verbirgt. Das weiß der Laie nicht und der un-Laie informiert sich diesbezüglich sowieso, alleine schon aus Interesse.

Aber es wäre natürlich klasse wenn NVidia eine GDX11R3072S512B384G832V1050ST1747nm40HDDVCU auf den Markt brächte. Das würde dem Laien sicher helfen...

#10
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Es müssen ja nicht die genauen Werte drauf stehen.
Es sollte aber anhand der Kennzahlen Rückschlüsse auf die Art der GPU (und CPU sowieso) möglich sein.
Der Kunde weiß, dass ein Kumpel nen i5 hat und möchte auch einen. Bekommt letztendlich aber einen viel schlechteren, da seiner kein Turbo oder weniger Cache oder kein HT kann.

Ähnliches gilt bei ner GraKa. Der Kunde sieht zuerst das Modell und wenn da HD 6720 steht vermutet er keine APU die mit einer 6650 zusammen arbeitet. Somit wird der Kunde über die Tatsache der Dual-GPU hinweggetäuscht und bekommt vorgegaukelt es handle sich um eine bessere Karte.

Richtig schlimm ist es aber erst wenn eine CPU/GPU mit höheren Zahlen auf einmal weniger kann. HD6870 gibt es sowohl mit als auch ohne Eyefinity und ähnlich sieht es bei nVidia aus. Darüberhinaus steht zwar auf Verpackungen, dass die Karte 3 GraKa-Anschlüsse hat, dass davon nur 2 gleichzeitig funktionieren steht erst auf Seite 137 des Online-Handbuchs, welches man nur mit google findet.

Eine klar definierte Strategie wäre da toll. Hier ein Bsp.:

HD 7(Version/Generation)9(Einstufung im Leistungsindex[0-9])9(tiefergehende Einstufung[0-9])4(Anzahl der anschließbaren Monitore)5(Einstufung auf der sonstigen Featurelist[0-9])

So käme ein Name ala HD79949 zustande an dem jedes sehen kann, dass das Gerät viel Leistung hat, der neuesten Generation entspricht, 4 Monitore ansteuern kann und die sonstigen Features ok sind. Welche Features das genau sin, steht dann eben bitte auch detailiert auf der Verpackung. Sinnvollerweise mit Erklärung wie der Name der GraKa zustande kommt.

Für CPUs dann analog.
#11
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Beiträge: 5646
Und wieder die Bezeichnungsdiskussion.
Egal welchen Namen man wählt, man kann es nie allen recht machen.

HD 79949? :D

Du machst es noch verwirrender. Unter HD6990m ist das Topmodell unter der aktuellen AMD Generation gemeint.
Daten kann man dazu jederzeit einlesen. Klar ist, dass die Karte in der Generation das schnellste Modell ist, also völlig wayne wie die benamst wird, hauptsache aufsteigend.

Der Einwand von Kaltblut war imho gut.
#12
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Es spricht ja nichts dagegen, dass die Leistungsspitze immer ähnlich heißt. Nur dann sollte sie auch ähnliche Features bieten. Insbesondere bei den neuen Namensschemata zum Thema APU seh ich da schwarz. Auch bei nVidia sieht der Durchschnittskunde doch nicht den Unterschied zwischen GTX 570 und GTX 570 TI.
Ganz schlimm wird es aber erst, wenn die Leute dann anfangen mal Zeitschriften zu lesen und "gehört" haben, dass der i5 gaaaanz toll sei und sich dann wundern, dass ein i5-4xxm nicht die tolle Leistung bringt die in irgendeinem Test der i5-Serie zugesprochen wurde.

Eine klare Abgrenzung sollte da schon stattfinden. und die sollte eben so klar sein, dass man sie auf einen Blick sieht. Selbst wenn das heißt verunglimpfte Begriffe wie x2 oder dualcore wieder einzuführen.
#13
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Ey! Der i5-4xxm ist klasse. ;)

Wenn man nicht grade AES oder VT-d braucht.
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