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NVIDIA GeForce GTX 550 Ti: Eine übersicht der jeweiligen Hersteller-Modelle

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nvidiaSeit knapp 24 Stunden ist die NVIDIA GeForce GTX 550 Ti nun schon auf dem Markt (Hardwareluxx-Test). Bestückt mit insgesamt 192 skalaren Einheiten, einem 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher samt 192-Bit-Interface sowie Taktraten von 900/1800/2052 MHz ist NVIDIAs neuster 3D-Beschleuniger ein würdiger Nachfolger für die hauseigene GeForce GTS 450 geworden. Doch der neue GF116-Chip kann sich nicht nur vor seinen Vorgänger setzen, sondern rückt auch einer NVIDIA GeForce GTX 460 gefährlich nahe auf die Pelle. Zudem ist sie in unserem Preisvergleich aktuell mit einem Kampfpreis von rund 120 Euro gelistet – entsprechende Modelle mit eigenem Kühlsystem oder werksseitiger Übertaktung kosten natürlich ein wenig mehr. In der Zwischenzeit sind etliche Boardpartner nachgezogen und haben ihre Modelle der NVIDIA GeForce GTX 550 Ti vorgestellt. Da die kalifornische Grafikschmiede das Layout ihres neusten 3D-Beschleunigers gleich zu Beginn freigab, ist das Angebot sehr vielfältig. Wir geben einen kleinen Überblick.

Als einer der ersten Hersteller sandte uns ASUS gestern seine Pressemitteilung zu, in der man insgesamt drei verschiedene Modelle der breiten Öffentlichkeit vorstellte. Alle drei Grafikkarten können dabei allesamt mit einer werksseitigen Übertaktung aufwarten und sind mit dem altbekannten DirectCU-Kühler in einer leicht abgewandten Version vorzufinden. Während das Einstiegsmodell mit 910 MHz arbeitet, ist die Top-Edition mit schnelleren 975 MHz unterwegs. Der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher begnügt sich hingegen bei beiden Ablegern mit seinen standardmäßigen 2052 MHz. Das Topmodell der Serie, die ASUS GeForce GTX 550 Ti DirectCU Ultimate, durchbricht sogar die magische 1,0-GHz-Marke und rechnet mit pfeilschnellen 1050 MHz. Auch der Videospeicher ist mit 2100 MHz ein klein wenig schneller unterwegs. Der hauseigene DirectCU-Kühler soll laut Hersteller dank zahlreicher Lamellen und Heatpipes für eine effizientere Hitzeableitung sorgen. Gegenüber dem Referenzlayout spricht man von fast 20 Prozent. Auch bei den übrigen Komponenten setzte man auf höherwertige Bauteile. In unserem Preisvergleich sind die neuen ASUS-Karten bereits schon ab etwa 145 Euro zu haben. Wie sich das Flaggschiff schlägt, erfahren Sie in unserem breit angelehnten Testartikel.

Auch Club3D war gestern mit am Start und präsentierte gleich zwei Versionen des neuen 3D-Beschleunigers. Während sich die günstigere Variante strikt an die Vorgaben von NVIDIA halten muss, drehte Club3D bei seiner CoolStream OC Edition etwas an der Taktschraube und lässt dieses Modell mit einem GPU-Takt von 920 MHz arbeiten.

Wie Club3D schickte auch EVGA zwei Versionen der GeForce GTX 550 Ti ins Rennen. Beide Varianten müssen sich allerdings mit dem Referenzkühler begnügen, können dafür mit höheren Frequenzen auf sich aufmerksam machen. So arbeiten diese mit 951/2178 bzw. 981/2257 MHz.

Auch Edelhersteller Gainward ging - wie so viele andere Hersteller - mit zwei Modellen an den Start. Während das Einsteiger-Modell mit den standardmäßigen Taktfrequenzen unterwegs ist, bringt es die Gainward GeForce GTX 550 Ti Golden Sample auf starke 1000/2000/2200 MHz und kann auf ein eigenes Kühlsystem, welches unter anderem einen 80-mm-Lüfter beinhaltet, zurückgreifen.

Neben dem fast schon langweiligen Referenzdesign liefert auch Gigabyte eine werksseitig übertaktete Variante aus. Diese bringt es auf 970/1940/2100 MHz, kann auf insgesamt 1024 MB Speicher und ein eigenes Kühlsystem zurückgreifen. In unserem Preisvergleich ist die Gigabyte GeForce GTX 550 Ti OC Edition ab sofort ab 145 Euro zu haben.

Mit gleich vier verschiedenen Modellen startete gestern MSI in das Zeitalter der GeForce GTX 550 Ti. Wie üblich sind dabei nicht nur die Versionen mit Standardkühler im Programm, sondern auch die Cyclone-Edition. Von beiden Varianten gibt es jeweils zwei verschiedene Lösungen: Einmal mit Standardtaktraten und einmal mit 950/1950/2150 MHz. Mit dem Cyclone-II-Kühler verspricht sich MSI bis zu 23 °C niedrigere Temperaturen und zugleich einen 20 Prozent höheren Luftstrom sowie ein niedrigeres Betriebsgeräusch als das Referenzmodell. Dafür verbaute man ein Dual-Slot-Modell mit dicken Heatpipes und einem 90-mm-Lüfter. MSI verlang für seine Cyclones knapp 131 Euro.

Palit ging ebenfalls mit zwei Versionen an den Start, die beide mit eigenen Kühlsystemen aufwarten können. Die kleinere Variante begnügt sich mit Standard-Frequenzen, während der größere Bruder mit 1000/2000/2200 MHz zu Gange ist.

Etwas zurückhaltender zeigte sich NVIDIA-Boardpartner PNY. Hier stellte man lediglich eine Version in den Dienst, die sich voll und ganz an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede zu halten hat. So besitzt auch dieses Modell 192 Shadereinheiten und einen 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher, der zudem über 192 Datenleitung kommunizieren kann. In unserem Preisvergleich werden aktuell 136 Euro fällig.

Point of View begnügte sich bislang nur mit dem Standard-Modell. Die altbekannten Charged-, UltraCharged- und Beast-Editionen kündigte man unter der Hand allerdings schon während der CeBIT 2011 an. Diese dürften wohl in Kürze folgen.

In unserem Launchartikel zur NVIDIA GeForce GTX 550 Ti konnten wir bereits auch die ZOTAC GeForce GTX 550 Ti AMP testen. Diese bringt es auf 1000/2000/2200 MHz und verfügt über einen eigenen Dual-Slot-Kühler. Ebenfalls mit eigenem Kühlsystem hält man auch eine Variante mit Standard-Taktraten bereit.

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