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AMD präsentiert Mobility-Radeon-HD4000-Familie

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Nachdem NVIDIA gestern pünktlich zum Start der Consumer-Electronic-Show den Nachfolger der GeForce 9800GX2 präsentierte und sich damit auch die Performance-Krone zurückeroberte, zog AMD ebenfalls mit einer Neuvorstellung nach und stellte seine neuen mobilen Grafikchips in den Dienst. Wie im Desktop-Segment auch wird es mit HD4800, HD4600, HD4500 und auch HD4300 insgesamt vier verschiedene Modellreihen geben. Den Anfang macht das Topmodell, welches im Vergleich zum Desktop-Pendanten nicht beschnitten wurde. So setzt auch die AMD Mobility Radeon HD4800 auf den altbekannten RV770-Chip und bringt somit die vollen 800 Streamprozessoren mit sich. Wahlweise stehen dem Chip entweder GDDR3- oder auch GDDR5-Speicher, welcher zudem über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, zur Seite. Die maximale Leistungsaufnahme gibt der US-Amerikanische Grafikchipentwickler dabei auf maximal 75 Watt an. Während das Flaggschiff mit einem Chiptakt von 680 MHz angetrieben wird, muss die kleinere Version der AMD-Mobility-Radeon-HD4800-Reihe mit 550 MHz auskommen. Der Speichertakt beträgt bei beiden Modellen 700 MHz.Als nächstes in der Hierarchie wird es auch eine AMD Mobility Radeon HD4670 und HD4650 geben. Auch hier verfügen die Karten über die gleiche Anzahl der Streamprozessoren, wie ihre großen Brüder im Desktop-Bereich. So arbeiten die neuen Grafiklösungen mit jeweils 320 Stremprozessoren und können auf einen Videospeicher, welcher über ein 128 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, zurückgreifen. Die Taktraten gibt der Hersteller für die kleinere Variante auf 450 bis 550 MHz an. Das größere Modell darf hingegen mit 680 MHz arbeiten. Je nach Speicherbestückung geht man mit einer Geschwindigkeit zwischen 600 und 800 MHz ans Werk. Die TDP beziffern die US-Amerikaner auf 15 bis 30 Watt.

Die AMD-Mobility-Radeon-HD4500-Reihe, welche sich aus der HD4530 und HD4570 zusammensetzt, arbeitet je nach Modell mit einem Chiptakt von bis zu 500 MHz. Zusammen mit einem Speichertakt von 700 MHz sollen maximal 15 Watt verbraten werden.

Auch im Einsteiger-Bereich hat der Chipriese neues zu bieten und liefert fortan die AMD Mobility Radeon HD4330 an seine Kunden aus. Die stark beschnittene Grafikeinheit soll sich vor allem an Thin-and-Light-Notebooks richten und mit ihren 242 Millionen Transistoren besonders stromsparend arbeiten. Die Leistungsaufnahme gibt der Hersteller auf gerade einmal sieben Watt an. Ansonsten verfügt der Kleine über 80 Streamprozessoren, welche mit 450 MHz angesteuert werden und kann wahlweise auf DDR2, DDR3-, sowie GDDR3-Speicher zurückgreifen.

Demnach unterscheiden sich alle frisch vorgestellten Modelle kaum von ihren Desktop-Derivaten und verfügen über die gleichen Features. Lediglich die Stromsparmechanismen sollen überarbeitet worden sein. Ansonsten können die Neulinge auch mit dem 7.1-Sound und dem DisplayPort-Anschluss auftrumpfen. Vor allem mit dem Topmodell kann AMD die Konkurrenzkarten, welche vor allem durch die NVIDIA GeForce 9800M vertreten werden, in die Schranken weisen. Die neuen mobilen 3D-Beschleuniger sollen sich ab sofort in verschieden Geräte wiederfinden.

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