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NVIDIA veröffentlicht erste Details zur GeForce GTX 295

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Heute hat NVIDIA den Schleier um eine mögliche neue Dual-GPU-Karte fallen lassen. Die GeForce GTX 295 ist damit der offizielle Nachfolger der GeForce 9800 GX2 und soll gegen die ATI Radeon HD 4870 X2 antreten. Allerdings dürfen wir zum jetzigen Zeitpunkt nur über die technischen Details berichten sowie Bilder der Karte zeigen. Mit Benchmarkwerten können wir noch nicht dienen, sobald das entsprechende NDA fällt, werden wir aber auch Vergleichwerte präsentieren können. Erst dann wird letztendlich geklärt sein, ob NVIDIA die ATI Radeon HD 4870 X2 schlagen kann. NVIDIA und ATI halten es bei ihren Dual-GPU-Karten wie die meisten Handwerker: Doppelt hält besser. So kommen auch auf der GeForce GTX 295 gleich zwei der bereits bekannten GT200b/GT206 GPUs zum Einsatz. Diese werden in 55 nm gefertigt und sollen sich daher im Gegensatz zu den 65 nm GT200 GPUs für den Dual-Betrieb bestens eignen. Das Aufbau der Karte ähnelt der GeForce 9800 GX2. Die beiden Platinen sind gegeneinander montiert, ein Metallgehäuse samt Lüfter sorgt für die nötige Kühlung. Vereinfacht gesprochen handelt es sich bei der GeForce GTX 295 um zwei GeForce GTX 260/280 im Hardware-SLI.Auf Grund des einfachen Aufbaus überraschen auch die technischen Daten nicht weiter. Die technischen Details einer GeForce GTX 260/280 müssen nur verdoppelt werden, zweimal 240 Shader Prozessoren, zweimal 896 MB GDDR3 Speicher, zweimal 80 Texture Units und zweimal 28 ROPS um nur die wichtigsten Fakten zu nennen.

Bei den Taktraten hat man sich bei NVIDIA komplett an die Werte der GeForce GTX 260 gehalten. Dies schlägt sich in einem GPU-Takt von 576 MHz nieder. Der Speicher läuft mit 999 MHz, die Shader-Prozessoren mit 1242 MHz.

Wie bei allen High-End Karten wird die GeForce GTX 295 mittels jeweils eines 6-Pin- und eines 8-Pin-PCI-Express-Stromanschlusses mit Strom versorgt. NVIDIA gibt die maximale Leistungsaufnahme mit 289 Watt an.

Neben den zwei DVI-Ausgängen bietet sie auch im Referenzdesign einen HDMI-Ausgang. Da sich die meisten Anbieter von NVIDIA-Grafikkarten an die Referenzvorgaben halten, sollte dieser auch auf fast allen Karten im Retail-Markt zu finden sein.

Zum Erscheinungstermin und dem Preis können wir derzeit noch keine Angaben machen.



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