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Holt das optische Speichermedium die Festplatte ein?

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Auf der diesjährigen in Portland/Oregon stattfindenden "Optical Data Storage Conference" will Hitachi eine Technologie präsentieren, mit der sich das von Blu-Ray-Medien ausgelesene Signal um den Faktor 10 verstärken lässt. Hitachi geht davon aus, dass diese Verstärkung Medien mit vier bis acht Lagen ermöglicht. Diese Medien hätten dann voraussichtlich eine Kapazität von bis zu 200 GB. Das Verfahren will Hitachi im Jahre 2009 zur Marktreife gebracht haben. Ebenfalls auf der Konferenz vertreten ist das Unternehmen InPhase Technologies, welches nach mehrmaligen Verschieben ihr holografisches Speicherverfahren im Herbst auf den Markt bringen will. Das Laufwerk Tapestry 300r wird einen Preis von 18.000 US-Dollar haben und 300 GB auf ein WORM-Medium (write once read many [times]) speichern kann. Das Medium kostet abermals 180 US-Dollar. Das israelisches Startup-Unternehmen Mempile kündigte bereits Ende März seine TeraDisc an, welches mehr als hundert Lagen verfügt und dem Namen entsprechend ein Terabyte an Daten speichern soll. Gespeichert werden die Daten mithilfe von lichtempfindlichen Molekülen (Chromophore), welche zwei Zustände annehmen können. Wann diese Technik auf den Markt kommen soll ist allerdings noch unklar. Seit mehr als sechzig Jahren wird nach holographischen und 3D-Speichermethoden geforscht doch kam selten über die Theorie hinaus.

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