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Microsoft und SanDisk wollen USB-Sticks standardisieren

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Derzeit existiert ein Soft- und Hardwarestandard mit dem Namen U3, welches von M-Systems, SanDisk und Microsoft entwickelt wurde und dazu dient, Software ohne vorherige Installation von einem USB-Stick auszuführen sowie die Daten des Sticks zu verschlüsseln und mit einem Passwort zu versehen. Mit Hinblick auf die bisherige Zusammenarbeit haben sich die Unternehmen SanDisk, welches M-Systems aufgekauft hat, und Microsoft entschlossen, einen Nachfolge-Standard zu entwickeln, mit dem Ziel noch mehr Möglichkeiten zu bieten. So soll der Standard weiterhin das Ausführen von Programmen ohne Installation ermöglichen, doch zusätzlich sollen noch die persönlichen Einstellungen für das Betriebssystem ebenfalls auf dem Stick gespeichert werden. Dies würde dafür sorgen, dass man sich nicht erst an eine möglicherweise von anderen Nutzern abgeänderten Menüstruktur gewöhnen müsste. Einen Namen hat der Standard noch nicht, doch die Fertigstellung ist für die zweite Hälfte 2008 geplant. Ob diese neuen Sticks erfolgreicher sein werden als die nach U3-Standard, welche immerhin schon seit 2005 erhältlich sind und immer noch ein Nischendasein fristen, wird sich zeigen.

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