> > > > Drei Varianten und Größen: Plextor verrät Daten zur neuen SSD-Serie M9Pe

Drei Varianten und Größen: Plextor verrät Daten zur neuen SSD-Serie M9Pe

Veröffentlicht am: von

plextor m9pey m2

Plextor hat den Start der neuen SSD-Familie M9Pe angekündigt. Mit gleich drei Varianten und jeweils drei Kapazitäten will man eine möglichst breite Käuferschicht ansprechen. In puncto Leistung und Preis will man sich am großen Konkurrenten Samsung orientieren. In Deutschland muss man sich aber noch gedulden. Weder nennt Plextor einen konkreten Termin, noch listen Händler die neuen Laufwerke.

Angeboten werden die SSDs entweder in Form einer PCIe-Steckkarte (M9PeY) oder als M.2-Modul (M.2-2280); letzteres entweder mitsamt Kühler (M9PeG) oder ohne (M9PeGN). Zur Wahl stehen Kapazitäten von 256 GB, 512 GB und 1 TB, wie üblich gibt es zwischen den drei Größen teils deutliche Leistungsunterschiede.

Für die 256-GB-Laufwerke verspricht Plextor maximale Transferraten beim Lesen und Schreiben von 3,0 und 1,0 GB/s, die IOPS-Werte werden mit 180.000 und 160.000 angegeben. Das 512-GB-Modell soll mit 3,2 und 2,0 GB/s sowie 340.000 und 280.000 IOPS bereits spürbar performanter sein. Noch darüber sind jedoch die 1.024-GB-Modelle angesiedelt: Hier werden 3,2 und 2,1 GB/s sowie 400.000 und 300.000 IOPS genannt.

Von den Leistungsdaten, Schnittstellen und Cache - 512 MB für die 256- und 512-GB-SSD, 10.24 MB für die 1.024-GB-SSD - abgesehen soll es jedoch keine relevanten Unterschiede geben. Mit dem Marvell 88SS1093 kommt ein altbekannter Controller mit acht NAND-Kanälen zum Einsatz, den 3D-TLC-NAND (64 Layer) bezieht man von Toshiba. Als Schnittstelle nutzt Plextor PCIe 3.0 x4 sowie NVMe 1.1. LDCP-Unterstützung sowie den Stromsparmodus L1.2 gibt es ebenfalls.

Unterschiede gibt es bezüglich der Haltbarkeit. Für das 256-GB-Modell wird ein TBW-Wert von 160 TB genannt, für das 512-GB-Modell 320 TB. Eine abermalige Verdoppelung gibt es bei der größten Version: Das 1.024-GB-Laufwerk soll 640 TB erreichen. Dennoch stattet Plextor alle Varianten mit fünf Jahren Garantie aus.

Wer sich mangels passendem M.2-Slot für das PCIe-Modell entscheidet, darf sich auf einen LED-Streifen (RGB) freuen.

Plextor selbst nennt weder Termin noch Preise, letztere will Tom's Hardware aber bereits erfahren haben - wenn auch nur für die USA. So soll die PCIe-SSD M9PeG etwa 147, 245 und 452 US-Dollar (256/512/1.024 GB) kosten, für die M.2-Version ohne Kühler werden 110, 209 und 415 US-Dollar genannt. Wer Wert auf einen Kühler legt, muss mit 122, 221 und 427 US-Dollar rechnen. In allen Fällen handelt es sich um die unverbindliche Netto-Preisempfehlung.

Social Links

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]