> > > > Intel startet Produktseite für die Optane-Technologie

Intel startet Produktseite für die Optane-Technologie

Veröffentlicht am: von

intel optaneEnde Januar gab Intel bekannt, dass man im aktuellen Jahr die ersten Optane-Produkte an Endkunden ausliefern werde. Zunächst einmal aber sind die Server-Kunden an der Reihe und werden nach Bedarf mit Optane-SSDs und Arbeitsspeicher auf Basis des neuen Speichertyps ausgestattet.

Um die Optane-Produkte besser präsentieren zu können, hat Intel nun auch eine eigene Produktseite gestartet, die alle Details des 3DXPoint-Speicher bereitstellen soll und alle potenziellen Kunden darüber informiert. Bereits häufiger hat Intel auch über die Unterstützung von Optane-SSDs durch Deskop-Prozessoren gesprochen. Auf der nun online gestellten Seite werden die kompatiblen Prozessoren samt Chipsatz genannt, die dazu in der Lage sind.

Intel Optane Memory P8000 Intel Optane Memory P8000 Intel Optane Memory P8000

"A system that is Intel Optane memory ready includes: a 7th Gen Intel Core processor, an Intel 200 series chipset, M.2 type 2280-S1-B-M or 2242-S1-B-M connector on a PCH Remapped PCIe Controller and Lanes in a x2 or x4 configuration with B-M keys that meet NVMe Spec 1.1 and System BIOS that supports the Intel Rapid Storage Technology (Intel RST) 15.5 driver."

Im aktuellen Jahr will Intel bereits 10 % seines Gesamtumsatzes mit den Optane-Produkten machen. Neben den Server-Speichern spielen Optane-SSDs wohl zunächst bei den Notebooks eine wichtige Rolle. Aufgrund der geringen Kapazität die benötigt wird, werden Cache-SSDs favorisiert. Für die Cache-SSDs mit 16 und 32 GB dürften dies vor allem Notebook-Hersteller direkt sein, die Intel die SSDs abnehmen. Die Cache-SSDs werden vor allem als Puffer eingesetzt, in den Daten geschrieben und aus dem diese geladen werden können, bevor sie dann auf einer langsameren SSD oder HDD landen.

Ebenfalls in Kürze will Intel erste DDR4-Module auf Basis des neuen Speichers ausliefern. Unklar ist, ob auf diesen DIMMs ausschließlich 3D-Xpoint-Speicher eingesetzt wird oder ob diesem klassischer Flash-Speicher beiseite gestellt wird. Mit einer Kombination aus beiden Speichertechnologien würden die Vorteile der Geschwindigkeit und mit den geringen Kosten sowie der großen Kapazität von Flashspeicher herausgestellt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar226085_1.gif
Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Leutnant zur See
Beiträge: 1208
nen Link vergessen? :D
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13885
Das die DIMM neben 3D XPoint auch noch NAND haben sollten, davon habe ich nie etwas gelesen und ich sehe da auch keinen Sinn, sollen diese doch als RAM funktionieren.
#3
Registriert seit: 08.11.2015

Banned
Beiträge: 1381
Zitat ProphetHito;25319661
nen Link vergessen? :D


Intel® Optane Technology

Kurz durchgeschaut, ohne Consumer SSD Info total uninteressant :(


Zitat
Die Cache-SSDs werden vor allem als Puffer eingesetzt, in den Daten geschrieben und aus dem diese geladen werden können, bevor sie dann auf einer langsameren SSD oder HDD landen.


Würde das dann auch samt einer Samsung 960 mit MLC/TLC Sinn machen? :vrizz:

Und wie hoch stehen die Chancen, das ein 100€ B250 Mainboard Optane Support bekommt, wenn Intel eine Art "Quality Fee" haben will?
#4
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2343
SSDs haben schon jetzt LPDDR vorgeschaltet. Sehe da nicht den erhofften Geschwindigkeitsschub, wenn man stattdessen Optane/3DXP vorschaltet. Vielleicht wäre es etwas sicherer, weil die Daten bei Stromausfall nicht verloren gehen würden, aber sonst...
Der Flashspeicher ist doch das Nadelöhr, bzw. dessen 4K QD1 read. Noch höhere sequentielle Geschwindigkeiten bringen z.Z. wenig. Sieht man ja an den m.2-PCIe SSDs.
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13885
Was meinst Du mit "LPDDR vorgeschaltet"? Meinst Du den DRAM Cache den die meisten SSD haben, auch wenn die Hersteller bei Budget SSDs zunehmend darauf verzichten? Dann ist Dir vermutlich nicht bekannt, dass der ersten sehr viel kleiner als 16 oder 32GB ist und dem Controller vor allem dazu dient die Verwaltungsdaten aufzunehmen, vor allem die Mappingtabelle deren Größe recht proportional zu Kapazität ist und daher haben die meisten Modellreihen auch umso mehr Cache je mehr Kapazität sie haben.

Optane SSDs und dann auch die DDR4 DIMM mit 3D XPoint, keine Ahnung ob die auch als Optane vermarktet werden, ist für Heimanwender wenig relevant, allenfalls für Enthusiasten, aber allgemein ist das eine für Server interessante Technologie, egal ob man 3D XPoint statt NAND in SSDs nimmt, dort ist der Preis das Problem oder als RAM auf DIMMs.
#6
Registriert seit: 25.05.2009

Gefreiter
Beiträge: 36
Zitat Holt;25321775
Das die DIMM neben 3D XPoint auch noch NAND haben sollten, davon habe ich nie etwas gelesen und ich sehe da auch keinen Sinn, sollen diese doch als RAM funktionieren.


Nein die werden nicht als RAM funktionieren, dafür ist die Technologie viel zu langsam. Die kommen nur in den Steckplatz rein.
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13885
3D XPoint wird aber als DRAM eingesetzt werden und zwar in den DIMMs die mit DDR4 RAM Riegeln Pin- und auch sonst kompatibel sind, nur ist da eben kein NAND drauf, wozu auch? Das 3D XPoint ist ja selbst schon nicht flüchtig. Derzeit gibt es solche Konstrukte wo man DRAM und NAND auf einen DIMM packt um ein nicht flüchtiges RAM zu bekommen, aber das hat eben nichts mit 3D XPoint zu tun, außer dass eben 3D XPoint (oder anderes Storage Class Memory wie ReRAM) solcher Krüppellösungen dann ersetzen wird.

Natürlich ist 3D XPoint wie wohl jedes andere Storage Class Memory langsamer als DRAM und wird wohl auch weniger haltbar sein, aber es ist nicht flüchtig, pro GB billiger und erlaubt einen größeren Speicherausbau. Damit ist es also ideal für RAM intensive Anwendungen wie In-Memory Datenbanken und Intel sieht ja auch im RAM Controller einen DRAM Cache für 3D XPoint vor, eben um die Nachteile bzgl. Performance und Haltbarkeit zu reduzieren, sich häufig ändernde Bereiche bleiben dann ggf. alleine in dem RAM Cache. Aber die Details wird man erst noch erfahren, denn sowas geht halt nur, wenn der RAM Controller dann beim Runterfahren auch den Cacheinhalt auf das 3D XPoint zurückschreiben kann, der Rechner also z.B. auch an einer USV hängt. Das ist aber alles nicht das was nun mit dem Optane NVMe SSDs kommt, sondern als RAM kommt 3D XPoint erstmal für die Skylake Xeons, vielleicht auch nur für die im S. 3647.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HDD_ROUNDUP_08-2016_TEASER

Auch wenn in den allermeisten Rechnern heutzutage statt einer Festplatte eine SSD als Systemlaufwerk zum Einsatz kommt, so sind die klassischen Magnetspeicher für das Speichern größerer Datenmengen weiterhin gefragt, zumal die beliebten NAS-Systeme als Cloud für Zuhause ein neues Absatzgebiet... [mehr]

Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-600P/TEASER

Mit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]