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SSD Summit 2016: Samsung kündigt SSD 960 EVO und SSD 960 PRO an

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samsung ssd960evoIm Rahmen des alljährlichen SSD Summits in Seoul hat Samsung heute seine nächste SSD-Generation angekündigt. Während die Samsung SSD 960 PRO das im letzten Jahr erschienene Flaggschiff ersetzen wird, bedient man ab Oktober mit der Samsung SSD 960 EVO auch wieder die unteren Preisregionen. Im Gegensatz zur Vorgänger-Generation will Samsung die Performance weiter verbessert haben und bietet obendrein neue Kapazitätsstufen an.

Die Samsung SSD 960 EVO wird es nicht mehr nur mit maximal 500 GB Speicher geben – die Kapazität wird auf 1 TB ausgebaut. Varianten mit 250 und 500 GB wird es aber weiterhin geben. Leistungsmäßig verspricht die M.2-Laufwerke der SSD-960-EVO-Reihe eine sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 3,2 bzw. 1,9 GB/s und soll bis zu 380.000 bzw. 360.000 Zugriffe auf zufällig verteilte 4-KB-Blöcke pro Sekunde verarbeiten können. Möglich werden soll die Performancesteigerung dank der dritten V-NAND-Generation auf TLC-Basis, die mit 48 Lagen gestapelt wird. Je nach Modell garantiert man 100, 200 oder gar 400 TB TBW (Total Bytes Written) ohne Leistungsverlust.

Erstmals mit dabei in der EVO-Familie ist die neue intelligente TurboWrite-Technologie. Dabei wird ein kleiner Bereich des gesamten Speichers reserviert, der mit nur einem statt drei Bits programmiert und damit als SLC-Cache zweckentfremdet wird. Da die Programmierung von einem Bit schnell abgeschlossen ist, kann so die Performance erhöht werden. Freier Speicher wird so als schneller Zwischenspeicher genutzt; ist jedoch nicht mehr ausreichend Kapazität vorhanden, muss das Laufwerk die Daten direkt in den TLC-Speicher schreiben und kann nicht mehr sämtliche Zugriffe zwischenspeichern. Bei der neuen SSD 960 EVO ist dieser Speicherbereich nicht mehr fix und kann je nach Gesamtkapazität des Laufwerks variabel ausfallen. Bei drei Modellen erreicht die Samsung SSD 960 EVO als auch drei unterschiedliche TurboWrite-Geschwindigkeiten.

Beim Controller setzten die Koreaner weiterhin auf eine Inhouse-Lösung, die man ebenfalls weiter verbessert haben will. Nähere Details hierzu konnte uns Samsung bislang allerdings noch nicht nennen. Die neue SSD 960 EVO wird voraussichtlich ab Oktober in den drei oben genannten Kapazitätsklassen im Handel verfügbar sein. Preislich soll es schon ab etwa 130 US-Dollar losgehen. Deutsche Preis sind noch offen.

Hersteller und
Bezeichnung
Samsung SSD 960 EVO
Straßenpreis 250 GB: ab 129 US-Dollar
500 GB: ab 249 US-Dollar
1 TB: ab 479 US-Dollar
Homepage www.samsung.com
Technische Daten  
Formfaktor M.2 (PCIe 3.0 x4)
Protokoll NVMe 1.1
Abmessungen 80,15 x 22,15 x 2,38 mm
Verfügbare Kapazitäten 250 GB, 500 TB, 1 TB
Cache

bis zu 1 GB (DDR3)

Controller Samsung Polaris
Chipart 3D V-NAND
Lesen (lt. Hersteller) bis zu 3.200 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 1.500 bis 1.900 MB/s
TBW 100, 200 und 400 TB
   
Herstellergarantie Drei Jahre

Ein Platzwunder fast am Performance-Limit

Wer eine noch höhere Performance haben und das PCI-Express-3.0-Interface mit vier Lanes fast schon ausreizen möchte, für den kündigte Samsung heute in Südkorea mit der SSD 960 PRO auch sein neues Flaggschiff an. Hier setzt man statt auf kostengünstigen TLC-Speicher auf MLC-Chips. Das 2-TB-Modell soll eine maximale Transferrate von bis zu 3,5 GB/s und 440.000 IOPS erreichen. Schreibend sollen immerhin 2,1 GB/s möglich sein und das ohne die TurboWrite-Technologie und damit mit durchgängig hoher Leistung (zumindest solange die Temperaturen stimmen und das Laufwerk nicht throttelt).

Damit ist die Samsung SSD 960 PRO ein kleines Platzwunder – dank der vertikalen Anordnung der Speicherzellen kann der Platz effizient genutzt werden. Auch hier werden die TBW-Daten von ehemals 400 TB auf satte 1,2 PB angehoben. Die kleineren Modelle mit 1 TB und 512 GB sollen immerhin noch 800 bzw. 400 TB TBW ohne Leistungsverlust verkraften können. Bei seiner SSD 960 PRO setzt man auf den leicht verbesserten Polaris-Controller mit bis zu 2 GB LPDDR3-Cache. 


Im Gegensatz zur günstigeren EVO-Version gibt es die abermals rundumerneuerte Samsung Magician Software, mit der der Anwender zahlreiche Firmware-Anpassungen vornehmen und beispielsweise einfache Updates installieren kann. Die Thermal-Guard-Technologie schützt die SSD ebenfalls vor zu hohen Temperaturen und stellt damit während Lastspitzen eine zuverlässige Leistung sicher. Eine 256-GB-Version wie noch bei der Samsung SSD 950 PRO wird es bei der neuen Generation nicht mehr geben – eine solch hohe Leistung wäre mit dieser Kapazität schlichtweg nicht möglich gewesen, so Samsung. Ab November soll es hier losgehen.

Hersteller und
Bezeichnung
Samsung SSD 960 PRO
Straßenpreis 512 GB: ab 329 US-Dollar
1 TB: ab 629 US-Dollar
2 TB: ab 1.299 US-Dollar
Homepage www.samsung.com
Technische Daten  
Formfaktor M.2 (PCIe 3.0 x4)
Protokoll NVMe 1.1
Abmessungen 80,15 x 22,15 x 2,38 mm
Verfügbare Kapazitäten 512 GB, 1 TB, 2 TB
Cache

bis zu 2 GB (LPDDR3)

Controller Samsung Polaris
Chipart 3D V-NAND
Lesen (lt. Hersteller) bis zu 3.500 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) bis zu 2.100 MB/s
TBW 400, 800 und 1.200 TB
   
Herstellergarantie Fünf Jahre

Update für SSD 850 Pro

Ebenfalls ein kleines Update wird es für die SSD 850 Pro geben. Hier wird man in Kürze von 32-lagigen V-NAND auf 48 Layer umsatteln. Die Übertragungsraten der 2,5-Zoll-Laufwerke sollen jedoch identisch ausfallen, die Chips aber sparsamer werden. Für den Kunden soll es keinerlei Verschlechterungen geben.

Update: Inzwischen sind uns weitere, wenn auch noch immer sehr wenige Details zum neuen Polaris-Controller bekannt. Dieser kann weiterhin acht Speicherkanäle ansprechen, die Zahl der Rechenwerke steigt allerdings von ehemals drei auf acht Einheite an. Um die Leistung stets hochzuhalten, darf die Hardware – wie oben bereits angedeutet – nicht überhitzen und damit ins ThermalThrottling laufen. Hierfür hat Samsung seiner neuen PRO-SSD ein Thermal-Label direkt im PCB spendiert. Hinzu kommt, dass kritische Lastspitzen aufgrund der höheren Übertragungsraten hinausgezögert werden können – eine geringere Leistungsaufnahme sorgt weiterhin für niedrigere Temperaturen.

Ansonsten haben wir die US-Preise nachgetragen und ein paar weitere Eindrücke der Varanstaltung angeheftet.

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Kommentare (232)

#223
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Falls das eine Frage sein soll, seit wann sollte das so sein? Ich hab immer einfach geflasht...

EDIT:
Also neu ist die 2B6QCXP7 nicht, die habe ich schon länger. Wie immer einfach geflasht.
#224
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Kapitän zur See
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Zitat sledhammer;25531216

Speichern sie ihre Daten, bevor sie mit der Firmware-Aktualisierung beginnen.:confused:

damit ist gemeint das man nicht gerade seit 8-Stunden an seine Doktorarbeit geschrieben hat u. dann der Rechner ohne die zu speichern heruntergefahren hat. ;)



was bringt mir die Firmware genau ?
gibt es da wichtige Fehlerbehebungen ?


@ TurricanM3, bist du sicher das du die [COLOR="#FF0000"]2[/COLOR]B6QCXP7 hast, meine 960pro hat bei Auslieferung die [COLOR="#FF0000"]1[/COLOR]B6QCXP7 drauf gehabt.
#225
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Ja:

#226
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Zitat Andi 669;25531391
damit ist gemeint das man nicht gerade seit 8-Stunden an seine Doktorarbeit geschrieben hat u. dann der Rechner ohne die zu speichern heruntergefahren hat. ;)
Nicht wirklich, ein Backup aller wichtigen Daten sollte man immer haben und vor einer Aktion wie einem FW Update immer aktualisieren, da dies immer ein erhöhtes Ausfallrisiko für die SSD bedeutet und dann lässt sich da in aller Regel nichts mehr retten. Es reicht z.B. meist schon ein Stromausfall während eines FW Updates um eine SSD unbrauchbar zu machen und auch wenn sowas selten vorkommt, zu 100% kann man Probleme eben nie ausschliessen.
#227
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Nähe Olpe
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Ich hab selbst von der Gaming Kiste ein Backup. Wer da bei wichtigen Sachen nichts sichert, der soll dann auch nicht jammern.
#228
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Registriert seit: 01.03.2007

Admiral
Beiträge: 13092
Ich hätte mal einige Fragen zur M.2 960 Evo...

1. Hat Samsung den eigenen 2.2er Treiber für die NVME / M.2 SSDs "offline" genommen? Bei meiner Variante finde ich direkt bei Samsung zumindest keinen m.2 Treiber mehr, siehe hier: 960 EVO NVMe M.2 SSD | Samsung DE
Ich finde nur noch die Magician Software. Man bekommt den 2.2er Treiber natürlich noch über andere Seiten, wäre aber interessant warum Samsung den nichtmehr anbietet...?

2. Ich nutze Windows 10 welches ja einen eigenen NVME/M.2 Treiber bereitstellt. Wenn man nun den "Samsung NVME/M.2" Treiber manuell nachinstalliert sollte man den M.2 Treiber, den Windows standardmäßig installiert deinstallieren / deaktivieren?

3. Wenn man neben einer M.2 SSD noch weitere normale S-ATA SSDs im System hat, kann man dann bei Intel Systemen immer noch den RST Treiber für die maximale Leistung der S-ATA SSDs installieren oder beißt sich das u.U. mit den NVME Treibern?
#229
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Registriert seit: 10.07.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3566
Tool & Software | Download | Samsung V-NAND SSD

Version 2.2 ist bei mir online.
#230
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Registriert seit: 01.03.2007

Admiral
Beiträge: 13092
Danke, stimmt! Ist nur nicht auf der Supportseite selbst verlinkt...

Wäre noch über Antworten zu 2 & 3 dankbar. :)
#231
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Registriert seit: 15.02.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3269
zu 2. der Win Treiber wird automatisch deaktiviert.

zu 3. MVNe hat nichts mit SATA zu tun, da beißt sich also nichts.
#232
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Registriert seit: 01.03.2007

Admiral
Beiträge: 13092
Alles klar, danke!
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