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Western Digital erweitert Gold-Serie um 10-TB-Modell

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wd logo 2012Die für den Enterprise-Bereich bestimmte Festplattenserie WD Gold wird laut Western Digital erneut erweitert. Wie das Unternehmen mitteilt, wird noch ein Modell mit einer Speicherkapazität von 10 TB angeboten. Um die hohe Speicherdichte zu erreichen, setzt Western Digital auf eine Helium-Füllung. Insgesamt werden im Inneren sieben Platter verbaut sein und durch Optimierungen soll die Leistungsaufnahme trotz der höheren Speicherkapazität gegenüber dem 8-TB-Modell gesunken sein. Demnach verbraucht das Laufwerk maximal 7,1 Watt und im Leerlauf werden 5 Watt angegeben. Da die WD-Gold-Serie vornehmlich in Rechenzentren verbaut wird, ist der Stromverbrauch für die Betreiber ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Laufwerken.

Des Weiteren gibt das Datenblatt eine Geschwindigkeit von bis zu 249 MB/s an und der Cache wird auf 256 MB beziffert. Somit fällt dieser gegenüber dem bisherigen Spitzenmodell mit einen 8 TB doppelt so groß aus. Die MTBF hat sich hingegen nicht verändert und liegt weiterhin bei 2,5 Millionen Stunden. Western Digital gibt an, dass das Laufwerk einen Workload von bis zu 550 TB pro Jahr erreichen kann.

wd gold hdd

Derzeit sind sowohl Termin als auch Preis des WD-Gold-Laufwerks mit 10 TB Speichervolumen noch unbekannt. 

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 15.12.2009

Fregattenkapitän
Beiträge: 2576
Wird diese Festplatte dann auch nur 9,31 TB nutzbaren Speicher haben? Wird Zeit, dass die Bezeichnungen geändert werden. Ich meine da fehlt ja schon fast 1 TB an nutzbarem Speicher dann. Nicht gerade wenig...
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14859
Nein, jede 10TB HDD hat sogar ein wenig mehr als 10TB nutzbare Kapazität, denn 10TB sind 10.000.000.000.000 Byte, da TB ein im Internationalen Einheitensystem (SI) definierter Dezimal-Präfix ist. Nur Windows verwendet eben diesen Dezimal-Präfix als Einheit, rechnet aber mit Binärpräfixe, also auf Basis von Zweierpotenzen und müsste daher korrekterweise TiB als Einheit für Tebibyte verwendet werden, macht es aber nicht. Die 10TB sind also 9,09TiB und wenn man bei den Eigenschaften im Explorer ein weniger weiter links schaut, dann steht dort auch ausgeschrieben wie viele Bytes es genau sind und da wird dann vorne eine 10 stehen.


So wird es aussehen wenn man da eine große Partition drauf anlegt:



Die HDD Hersteller liefern also kein Byte weniger als angegeben ist, sondern ein paar mehr und auch NTFS verbraucht kaum Platz für seine Metadaten, solange das Filesystem leer ist, denn die werden in Dateien abgelegt die in Spare angelegt sind und daher wachsen, die Dateiname fangen mit $ an und sind im Explorer nicht sichtbar und auch nicht sicherbar zu machen. Im Resourcen Monitor sieht man aber schon die Zugriffe auf diese Dateien.

Das ganze Problem kommt nur daher, dass Microsoft es nicht gebacken bekommt Windows mal die Einnheiten anzeigen zu lassen mit denen es auch rechnet und dies vor allem in den Reviews dann auch nicht klar gesagt wird, sondern man dort viel zu oft so einen Schwachsinn liest, wie nach dem Formatieren stehen nur noch 9,09TB zu Vergügung. :wall:


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#3
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Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 758
Edit:
Ich war zu langsam.
#4
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Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Leutnant zur See
Beiträge: 1159
Zitat Holt;24810993
Nein, jede 10TB HDD hat sogar ein wenig mehr als 10TB nutzbare Kapazität, denn 10TB sind 10.000.000.000.000 Byte, da TB ein Internationalen Einheitensystem (SI) definierter Dezimal-Präfix ist. Nur Windows verwendet eben diesen Dezimal-Präfix als Einheit, rechnet aber mit Binärpräfixe, also auf Basis von Zweierpotenzen und müsste daher korrekterweise TiB als Einheit für Tebibyte verwendet werden, macht es aber nicht. Die 10TB sind also 9,09TiB und wenn man bei den Eigenschaften im Explorer wenig weniger weiter links schaut, dann steht dort auch ausgeschrieben wie viele Bytes es genau sind und da wird dann vorne eine 10 stehen.


So wird es aussehen wenn man da eine große Partition drauf anlegt:



Die HDD Hersteller liefern also kein Byte weniger als angegeben ist, sondern ein paar mehr und auch NTFS verbraucht kaum Platz für seine Metadaten, solange das Filesystem leer ist, denn die werden in Dateien abgelegt die in Spare angelegt sind und daher wachsen, die Dateiname fangen mit $ an und sind im Explorer nicht sichtbar und auch nicht sicherbar zu machen. Im Resourcen Monitor sieht man aber schon die Zugriffe auf diese Dateien.

Das ganze Problem kommt nur daher, dass Microsoft es nicht gebacken bekommt Windows mal die Einnheiten anzeigen zu lassen mit denen es auch rechnet und dies vor allem in den Reviews dann auch nicht klar gesagt wird, sondern man dort viel zu oft so einen Schwachsinn liest, wie nach dem Formatieren stehen nur noch 9,09TB zu Vergügung. :wall:


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Danke für deine ausführliche Erklärung :)

Bit und Byte ist immer so ein Ding
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