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Western Digital Gold-Serie-Festplatten für Datencenter

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wd logo 2012Während es früher kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Festplatten-Modellen gab und es allenfalls Unterschiede beim Interface und der Geschwindigkeit gab, bieten nahezu alle Hersteller inzwischen verschiedene Modelle für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete von Festplatten an. Zur Unterscheidung verwendet Western Digital Farben, um klar zu machen, wo die Serie am besten eingesetzt wird. Nun hat man eine neue Gold-Serie vorgestellt, die sich besonders an Anbieter von Datacenter-Lösungen richtet.

Die neuen Festplatten der Gold-Serie sollen sich vor allem durch ein günstiges Speicherkapazität/Kosten-Verhältnis, eine hohe Effizienz und einen geringen Stromverbrauch auszeichnen. Damit spricht Western Digital die in diesem Bereich wichtigen TCO (Total Cost of Ownership) an. Western Digital verwendet in der Gold-Serie Festplatten mit der HelioSeal-Technology, bei der das Innere des Festplattengehäuses nicht mit Luft gefüllt ist, sondern mit Helium, was den "Luftwiederstand" reduziert.

Western Digital WD8002FRYZ
Western Digital WD8002FRYZ

Alleine durch den Einsatz der HelioSeal-Technology will Western Digital den Stromverbrauch bei gleicher Kapazität und Geschwindigkeit um 26 Prozent gesenkt haben. Eine neue Elektronik der Gold-Serie sorgt für eine weitere Einsparung von 15 Prozent. Im Vergleich zu früheren Datencenter-HDDs (WD Re) will Western Digital die Leistung bei sequentiellen Zugriffen um 30 Prozent gesteigert haben. Durch den größere Cache sollen bestimmte Schreibvorgänge sogar um den Faktor drei schneller sein. Da eine möglichst geringe Ausfallrate in einem Datacenter besonders wichtig ist, spricht Western Digital diesen Punkt mit einer MTBF (Mean Time Between Failures) von 2,5 Millionen Stunden an.

Die Festplatten der Gold-Serie arbeiten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, basieren auf dem 3,5-Zoll-Formfaktor, besitzen einen 128 MB großen Cache und werden per SATA-Interface angeschlossen. Unterstützt werden die in Datacenter wichtigen Funktionen wie RAID-specific, time-limited error recovery (TLER) und ein Testen unter bestimmten thermischen Bedingungen,

Für Kunden der Western Digital Gold-Serie bietet der Hersteller einen 24/7-Support mit kostenlosen Rufnummern an. Zum Start bietet Western Digital drei Modelle an: 8 TB: WD8002FRYZ, 6 TB: WD6002FRYZ und 4 TB: WD4002FYYZ. Über Preise macht der Hersteller keine Angaben. Während Datacenter-Serviceanbieter bereits mit der Gold-Serie bestückt werden können, müssen OEM-Kunden noch etwas warten.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14095
Zitat
Im Vergleich zu früheren Datencenter-HDDs (WD Red)
Re nicht Red, die Red ist eine Consumer NAS HDD, die Datacenter Serie nennt sich Re (oder d)! Das stand doch sogar in der Pressemitteilung korrekt:

Wie hoch ist denn das Workload Rating? Die Re hat ja 550TB/Jahr, aber es gibt ja auch die Se mit nur 180TB/Jahr.
#2
Registriert seit: 08.11.2013

Obergefreiter
Beiträge: 97
Zitat Holt;24507967
Wie hoch ist denn das Workload Rating? Die Re hat ja 550TB/Jahr, aber es gibt ja auch die Se mit nur 180TB/Jahr.
550TB: Western Digital Introduces WD Gold HDDs for Datacenters

Ansonsten scheint nur das 8TB Modell Helium zu nutzen.
#3
Registriert seit: 30.07.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 170
@Holt Wie Wilson Wilson sagte ist das Workload 550TB pro Jahr. Hier kann man die technischen Daten der unterschiedlichen Datacenter-Festplatten von WD vergleichen: Rechenzentrumsfestplatten – Übersicht

lg
#4
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Registriert seit: 19.05.2006
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21810
Letztendlich ist das doch nur die He-Serie der Tochter HGST mit einem anderen Label drauf.
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14095
Danke, wobei Anandtech schreibt "Rated Workload (Drive Writes Per Day)", wobei das mit dem Writes für SSDs stimmt, aber bei HDDs meins Wissens nach immer noch die gelesenen Datenvolumen genauso zählen wie die geschriebenen, auch wenn es von Toshiba mit dem Dual-Heater da schon eine Entwicklung gibt die das ändern könnte. Hat die Gold auch schon was in der Art oder hat man bei Anandtech einfach zu viele SSDs im Kopf gehabt?

pajaa, nicht nur die He Modelle, die 6TB scheint mit ihren Mediacache ein Klon der Ultrastar 7K6000 6TB zu sein, wobei ich aber eher einen OnDisk Cache als einen Flash-Cache dahinter vermute, so wie die Ultrastar C10K ihn auch hat und Anandtech ihn auch schön erklärt.
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