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Samsung zeigt besonders kompakte BGA-SSD mit 1.500 MB/s Übertragungsrate

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samsung 2013Auch wenn SSDs im M.2-Format bereits die Kapazität und Geschwindigkeit bei den SSDs in neue Höhen getrieben haben, so arbeiten die Hersteller natürlich schon an den Nachfolgeformaten. Intel sprach bereits im Jahre 2014 über SSDs, die nur noch direkt aus dem Chips selbst bestehen, in dem sich der NAND-Speicher sowie der dazugehörige Controller befindet. Schon damals sah Intel vor allem die Platzeinsparung als Vorteil dieser BGA-SSDs.

Nun hat Samsung auf dem 2016 Samsung SSD Forum in Japan eine erste solche SSD vorgestellt, die nahe an einer finalen Version sein soll. Die hier gezeigte SSD bzw. der Controller im BGA-Package (Ball Grid Array) basiert auf der 750-EVO-Serie und bietet auch eine Anbindung via PCI-Express-Interface. Der besagte Photon-Controller von Samsung wurde allerdings leicht modifiziert, um in das BGA-Package zu passen. Als eigentlicher Speicher kommt MLC V-NAND zum Einsatz. Leider verrät Samsung keine Details zum inneren Aufbau der PM971. Interessant wäre vor allem die Anbindung des Controllers an die NAND-Speicherchips.

Samsung PM971 (Bild: PC Watch)Samsung PM971 (Bild: PC Watch)

Samsung PM971 (Bild: PC Watch)

Derzeit plant Samsung drei Kapazitäten der PM971 – mit 128, 256 und 512 GB. Beim Lesen von Daten sollen bis zu 1.500 MB/s erreicht werden, während es beim Schreiben von Daten bis zu 600 MB/s sein sollen. Bei den IOPS nennt Samsung Werte von 190.000 für Lese- und 150.000 für Schreibvorgänge. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2016 und der ersten Jahreshälfte 2017 sollen erste Geräte mit der PM971 von Samsung erscheinen. Demnach hat Samsung bereits mit der Massenproduktion begonnen.

BGA SSDs sind Teil der PCI SIG’s M.2 Spezifikation. Intel, Toshiba, SanDisk, Microsemi, Silicon Motion und viele andere arbeiten an solchen BGA SSDs und Unternehmen wie HP, Micron, SanDisk und Seagate haben ihre Unterstützung angekündigt. Verlötet werden können solche BGA SSDs auf M.2-Trägern des Type 1620, Type 2024, Type 2228 und Type 2828. Diese Typenbezeichnungen geben zugleich auch die Größe der BGA-Module darauf an, die beim Type 1620 16 x 20 mm beträgt. Die bisher größten BGA SSDs kommen auf 28 x 28 mm. Neben der Größe spielt aber auch die Höhe eine wichtige Rolle und diese liegt bei diesem Package bei gerade einmal 2 mm. Damit können Geräte noch einmal deutlich flacher realisiert werden.

Größenvergleich der SSD-Standards
Größenvergleich der SSD-Standards (Bild: Anandtech)

Solche BGA SSD ließen sich damit auch ein Smartphone und Tablets verbauen. Doch hier spielt nicht nur die Größe eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass BGA SSDs als Storage System direkt an das Host Interface angebunden werden können, was mit Multi-Chip-Lösungen aus NAND und DRAM so nicht möglich ist.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6810
[...] was mit Multi-Chip-Lösungen aus NAND und DRAM.

Geht es hier noch weiter? :)
#2
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Registriert seit: 21.07.2004
Wien
Flottillenadmiral
Beiträge: 5820
Zitat
Beim Schreiben von Daten sollen bis zu 1.500 MB/s erreicht werden, während es beim Schreiben von Daten bis zu 600 MB/s sein sollen.

Ich schätze mal ersteres sollte Lesen heißen und nicht zwei mal Schreiben, right?

@Topic
Bin gespannt in was für Geräte die Einzug finden wird. Macht ja in Tablets Sinn oder in ganz dünnen, nicht auf- umrüstbaren Notebooks.
#3
Registriert seit: 10.03.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1253
vielleicht spielt gerade bei dem szenario auch der verbrauch eine rolle?!!
meine 950pro zieht 7w unter last, das geht in einem tablet nicht, selbst in meinem ultrabook ist die akkulaufzeit durch die 950pro im vergleich zur pm 951 deutlich gesunken.

und das obwohl man ja sagt dass nvme ssds so sparsam wären, aber die 950pro braucht eben ordentlich saft wenn sie gebraucht wird
#4
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Bootsmann
Beiträge: 694
Zitat Chasaai;24433328
vielleicht spielt gerade bei dem szenario auch der verbrauch eine rolle?!!
meine 950pro zieht 7w unter last, das geht in einem tablet nicht, selbst in meinem ultrabook ist die akkulaufzeit durch die 950pro im vergleich zur pm 951 deutlich gesunken.

und das obwohl man ja sagt dass nvme ssds so sparsam wären, aber die 950pro braucht eben ordentlich saft wenn sie gebraucht wird


und wie siehts im idle aus?

bei mehr speed -> kürzer last, und wenn der verbrauch im idle geringer ist / gleich ist kommst ggf. noch besser davon.
ist warscheinlich auch die frage ob die platte bei 5% "last" soviel zieht wie bei 100% bzw. wie schnell sie wechselt. wenn du z.B. von einem langsamen usb2 stick was kopierst und das 15min dauert .... naja ich lass es besser sonst wirds nur nen wall of text ^^
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1253
ich weiß was du meinst, kommt ja von soc s "race to idle" für mich klingt das zwar auchs ehr logisch ist aber noch nie nachmessbar gewesen bei mir. der laptop braucht im energiesparmodus deutlich weniger energie als im ausgeglichenen modus, ebenso tut es mein s5 da hält der akku 2 tage im normalen modus, mit energiesparen sinds immer 3

ich denke es hängt damit zusammen dass die cpu im laptop z.b. versucht responisve zu sein und schnell hochtaktet, was nicht energieeffizient ist und vlt etwas "übertrieben"

die 950pro zieht unter laste eben duetlich mehr als die pm, das ist nichtmehr damit auszugleichen dass sie schneller idlet.

ganz schlimm wird es wenn man dauerhaft auf die ssd schreibt, z.b. beim download, da ist der unterschied zw 950pro und pm951 eklatant
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14261
"basiert auf der 750-EVO-Serie und bietet auch eine Anbindung via PCI-Express-Interface." Sicher? Das würde ja bedeuten, dass die Samsung SATA SSD Controller auch ein PCIe Interface haben und diese wahlweise genutzt werden können. Dann werden wir wohl hoffentlich bald mehr PCIe SSDs von Samsung sehen, die nicht nur für OEMs sind.
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