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Western Digital präsentiert Ultrastar He10 PMR mit 10 TB

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wd logo 2012Festplatten mit Helium-Füllung sind längst keine Seltenheit mehr. Auch aus dem Hause Western Digital sind sie keine Neuheit und werden bereits seit einigen Jahren verkauft. Doch neben der Befüllung mit Helium zur Reduzierung des Widerstandes verwendet Western Digital noch zwei unterschiedliche Speichertechnologien – das Perpendicular Magnetic Recording (PMR) und das Shingled Magnetic Recording (SMR). Mit der Ultrastar He10 PMR wird die aktuelle Helium- und Platter-Technologie zusammengeführt und damit eine Speicherkapazität von 10 TB auf 3,5 Zoll erreicht.

Inzwischen sind die Festplatten mit Helium-Füllung in soweit ausgereift und auch günstig zu produzieren, dass sie zunehmend im Serverbereich Verwendung finden. Western Digital will beispielsweise seit November 2013 bereits 4 Millionen mit HelioSeal-Technologie verkauft haben. Die Füllung mit Helium macht aber nicht nur höhere Speicherdichten möglich, sondern hat auch das Verhältnis für Leistung pro Watt bei den Festplatten deutlich verbessert. Western Digital gibt für seine neueste Generation eine MTBF von 2,5 Millionen Stunden an – deutlich mehr als PMR-Festplatten üblicherweise bieten können. Die höheren Anschaffungskosten solcher Festplatte sollen durch die geringeren Betriebskosten sowie die Tatsache, dass sie ein höheres Datenvolumen fassen, wieder wettmachen.

In naher Zukunft will Western Digital die Produktion auf einem Niveau haben, was hinsichtlich der Kosten an die klassischen Festplatte ohne Helium-Füllung heranreicht. Damit soll dann auch der initiale Kostennachteil dieser Laufwerke aufgehoben sein.

Die Ultrastar He10 wird in zwei Varianten, einmal mit SATA-Schnittstelle und einmal mit SAS-Schnittstelle angeboten werden. Da auch die Festplatte mit 4-KB-Sektoren arbeitet, wird es auch Varianten mit emulierten 512-Byte-Sektoren geben. Daraus ergeben sich vier Einzelmodelle, je nach Anforderung an die Schnittstelle oder die Sektorengröße. Die Festplatten verwenden jeweils einen 256 MB großen DRAM-Buffer und bieten Sicherheitsfunktionen wie Instant Erase, eine hardwareseitige Verschlüsselung, ein sicheres Löschen sowie eine TCG-Verschlüsselung mit FIPS. Der Rotational Vibration Safeguard verhindern das Entstehen von Resonanzschwingungen bei einem gleichzeitigen Betrieb mehrerer solcher Festplatten in einem Rack oder Server.

Der Zeitraum, in denen die SSDs den HDDs komplett den Rang abgelaufen haben werden, wird durch die aktuelle Entwicklung noch einmal aufgeschoben. Western Digital will in Kürze mit der Auslieferung der neuen Ultrastar He10 beginnen. Einen Preis gibt es aktuell noch nicht.

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Kommentare (21)

#12
Registriert seit: 05.09.2010

Gefreiter
Beiträge: 47
Zitat Holt;24104545
Die hat auch RV-Sensoren und darf in Systemen mit mehr als 8 Platten eingesetzt werden, 180TB Workload und eine 1:10^15 UBER, die würde ich jeder WD Red und erst recht Red Pro vorziehen, zumal WD den Workload der Modelle nicht einmal angibt und die 6TB Red pro GB kaum günstiger ist, man viel OEM Ware bekommt, die Retail Red ist nochmal teurer und die Red Pro sowieso, dabei hat auch die Red Pro nur eine UBER von 10:10^15, was eben 1:10^14 ist, aber auf den ersten Blick besser aussehen soll. Schon wegen so einem Verarschungsversuch würde ich die Red Pro meiden.


Ok, 10:10^15 ist echt ein schlechter Witz; auch noch bei den teuren Red Pros. Muss aber auch schauen dass ich beim nächsten Upgrade keine 10^-14er-Platten mehr nehme.
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13752
Meine Ignoreliste hat wieder einen Eintrag.

yetisports, das ist schlimmer als ein Witz, das liegt irgendwo zwischen Verarschung und versuchter Täuschung. Generell ist die Informationspoltik von WD unter aller Sau, da alleine ist für mich ein Grund Seagate vorzuziehen. HGST war der der Hinsich auch mal gut als es noch eine Abteilung von Hitachi war, aber inzwischen.....
#14
Registriert seit: 19.12.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
PMR Platter dieser Dichte sind im 2.5" Format bereits seit Anfang des Jahres verfügbar:
Showa Denko to enable 10TB HDDs with eighth-generation PMR media | KitGuru
Und tatsächlich von WD und Toshiba seit Jahresmitte in HDDs erhältlich.

Im 3.5" Massenmarkt sollte WD damit auch 7 TB mit 5 Platter realisieren können und Seagate 8 oder gar 9 TB mit 6 Platter ohne SMR! Und tatsächlich bietet Seagate seit September auch 8TB im Enterprise Segment...

Ärgerlich, dass es im HDD-Bereich nicht mal kurzfristige Roadmaps gibt.
#15
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13752
Bei 2.5" ist es einfacher hohe Datendichten zu realisieren als bei den großen 3.5", wo die Anforderungen an die Präzision der Mechanik nochmal höher sind und dann ist 7TB keine gängige Größe bei 3.5" HDDs, es hat noch kein Hersteller so eine HDD auf den Markt gebracht und daher wird man bei WD wohl abwarten bis man auf 8TB kommen kann, da das eine gängige Kapazität ist.

Wieso alle auf eine 8TB WD warten, kann ich aber sowieso nicht nachvollziehen, denn selbst die Red Pro haben ja bei WD nur eine UBER von 1:10^14, die Seagate Enterprise NAS hat dagegen 1:10^15, ist in 8TB verfügbar und kostet nicht so viel mehr. Wer weniger ausgeben will, kann auch die Seagate Surveillance HDD 7200rpm 8TB, SATA 6Gb/s (ST8000VX0002) ab € 344,41 nehmen, die hat in Versionen ab 4TB RV-Sensoren für den Einsatz von über 8 HDDs in einem Gehäuse, 180TB Workload Rating und eine 1:10^15 UBER, die kann man optimal für ein NAS nehmen und wozu brauche ich da eine WD Red, die als 6TB pro TB kaum weniger kostet?
#16
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Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 758
Naja, WD hat auch schon 2.5TB-Platten auf den Markt gebracht. Als einziger Hersteller? Sehe da kein Problem mit 7TB, rein nur von der Grösse her. Die würde doch im Arbeitsplatz schön aussehen mit 6.33TiB? :D
#17
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13752
Aber ich meine WD war damals auch der erste Hersteller mit eine HDD mit mehr als 2TB auf dem Markt und war die nicht zuerst auch nur als externe zu haben? Damals wären 3TB gleich 50% mehr gewesen, aber heute gibt es schon 8TB am Markt, da wären 7TB schwer zu verkaufen und es würde irgendwie auch peinlich aussehen wenn man keine 8TB zustande bekommen hat.
#18
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Registriert seit: 16.07.2010
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 371
Zitat yetisports;24102493
Ah, schön dass wir in beiden Foren angemeldet sind. ^^ Die Seagate Surveillance HDD 8TB wird sich ja bei 300-350 einpendeln denke / hoffe ich. [...]

Weiss zufällig jemand ob die Seagate Surveillance (6TB bzw. 8TB) 512e-Sektoren haben oder 4Kn? Zwar steht im Datenblatt 4096, aber oft geben die Hersteller ja 4k an, meinen dann doch 512e. Falls die Platte echt 4Kn hat und zudem noch 1:10^15 URE, kein SMR und 24/7-fähig ist mMn die beste Alternative zw. Preis/Leistung.
#19
customavatars/avatar167684_1.gif
Registriert seit: 07.01.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1930
Zitat lll;24103677
Holt, bist sicher einer der eine dicke I-Leitung hat nicht wahr ;) Das erklärt alles...


Ich verstehe nicht was du hier tust. Kannst du mir dass erklären?
#20
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13752
Zitat bogomil22;24115128
Falls die Platte echt 4Kn hat
dürfte es damit bei nicht wenigen Systemen Probleme geben. Was stört Dich an der 512e? Die 4096 stehen jedenfalls im Datenblatt für die Größe der physikalischen Sektoren, da die Angabe auch für die kleinen Modelle und die alten SV35 gleich ist und die haben 512e. Das kann man deren Product Manual auch entnehmen, u.a. anhand der "Total number of user-addressable LBA sectors available".
#21
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Registriert seit: 16.07.2010
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 371
Zitat Holt;24115602
dürfte es damit bei nicht wenigen Systemen Probleme geben. Was stört Dich an der 512e? Die 4096 stehen jedenfalls im Datenblatt für die Größe der physikalischen Sektoren, da die Angabe auch für die kleinen Modelle und die alten SV35 gleich ist und die haben 512e. Das kann man deren Product Manual auch entnehmen, u.a. anhand der "Total number of user-addressable LBA sectors available".


Naja eine 4Kn Platte hat halt nicht mehr die für kompatibilitäszwecke eingeführte 'Zwischenebene', die die 512b emuliert. Gerade bei writes kann es dabei zu eigentlich unnötig vielen read-modify kommen. Denke mal das ist nicht der einizge Nachteil. Ich fände es gut, wenn die Hersteller schneller auf 4Kn umsteigen würden oder zumindest die 4Kn Platten nicht teurer machen als die 512b Platten. Windows kann seit Version 8, Linux ab 2.6.31 und ZFS mit 4Kn umgehen.
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