> > > > Synology präsentiert drei neue NAS für Privatanwender und Einsteiger

Synology präsentiert drei neue NAS für Privatanwender und Einsteiger

Veröffentlicht am: von

synologyGleich drei neue DiskStations hat Synology heute vorgestellt, die sich allesamt an den Privatanwender bzw. Einsteiger sowie an kleinere Unternehmen richten. Den Anfang macht die DiskStation DS216play, die vor allem für diejenigen der richtige Griff sein soll, die auf der Suche nach einem NAS mit Transkodier-Funktion sind. Möglich ist dies in den Codecs H.264 und H.265, was die größtmögliche Kompatibilität mit Fernsehern, Smartphones, Tablets oder anderen Abspielgeräten gewährleisten soll. Die dazu notwendige Rechenleistung soll ein STM STiH412 mit zwei Kernen und einem Takt von 1,5 GHz liefern. Die maximale Auflösung beträgt 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 FPS.

Synology DiskStation DS216play
Bildergalerie zur Synology DiskStation DS216play

Das NAS selbst bietet zwei Laufwerksschächte, in denen 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke untergebracht werden. Diese sind natürlich per SATA III angebunden. Je nach verwendeten SSDs oder HDDs beträgt die maximale Kapazität 16 TB. Die unterstützten Dateisysteme für externe Laufwerke sind EXT4, EXT3, FAT, NTFS und HFS+ (kann nur gelesen werden), während intern mit EXT4 gearbeitet wird. Neben einem Gigabit-Ethernet-Anschluss stehen auch jeweils ein USB-2.0- und ein -3.0-Anschluss zur Verfügung. Die Abmessungen betragen 165 mm X 100 mm X 225,5 mm bei einem Gewicht von 0,88 kg. Ein 92-mm-Lüfter soll für eine ausreichende Frischluft sorgen und dennoch einen leisen Betrieb sicherstellen können. Bei den RAID-Modi werden JBOD, RAID 1 und RAID 0 unterstützt – natürlich auch das eigene Synology Hybrid RAID. Die Leistungsaufnahme liegt bei 6,8 bzw. 15.1 W. Der Preis für die DiskStation DS216play beträgt 255,90 Euro.

Alle weiteren Daten zur DiskStation DS216play sind bei Synology zu finden.

Zweite Neuvorstellung ist die DiskStation DS416. Damit richtet sich Synology an den ambitionierteren Anwender, der auch gerne auf ein Dual-LAN mit Ausfallsicherheit und Link Aggregation zurückgreifen möchte. Als Prozessor kommt ein Annapurna Labs Alpine AL-212 mit zwei Kernen und jeweils 1,4 GHz zum Einsatz. Dem Prozessor stehen 1 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Immerhin vier Laufwerksschächte sind in der DiskStation DS416 vorhanden, die allesamt mit 2,5- und 3,5-Slot-Laufwerken bestückt werden können. Somit liegt die Kapazität hier bei maximal 32 TB. Auch hier wird EXT4 als Dateisystem verwendet, während extern auch andere Dateisysteme unterstützt werden. Angebunden werden können diese über die drei USB-3.0-Anschlüsse.

Synology DiskStation DS416
Bildergalerie zur Synology DiskStation DS416

Die Abmessungen der DiskStation DS416 betragen 165 mm X 203 mm X 233.2 mm bei einem Gewicht von rund 2 kg. Gleich zwei 92-mm-Lüfter kümmern sich um die Kühlung der verbauten Speicherträger. Der Verbrauch ist mit 10 bzw. 30 W natürlich deutlich höher als beim ersten Modell. Synology gibt eine Datenrate von 220 MB pro Sekunde für ads Lesen und 140 MB pro Sekunde für das Schreiben von Daten an. Selbst verschlüsselt sollen noch 146 bzw. 65 MB pro Sekunde möglich sein. Neben den üblichen RAID-Modi werden hier auch noch RAID 5, RAID 6 und RAID 10 unterstützt. Der Preis für die DiskStation DS416 beträgt 458,20 Euro.

Alle weiteren Daten zur DiskStation DS416 sind bei Synology zu finden.

Auch für den preisbewussten Käufer will Synology mit der DiskStation DS216se nun das richtige Modell im Angebot haben. Den günstigen Preis macht die Ausstattung wohl am deutlichsten. So ist ein Marvell Armada 370 88F6707 mit 800 MHz und 256 GB RAM verbaut. Die zwei Laufwerksschächte sind hingegen kein Kriterium für den günstigen Preis. Entsprechend möglich ist ein Ausbau mit 16 TB, zusammengefasst werden können die beiden Laufwerke in einem RAID 0, RAID 1 oder JBOD. Nicht verzichtet werden kann natürlich auf einen 92-mm-Lüfter. Die Leistungsaufnahme wird mit 5 bzw. 13 W angegeben. Entsprechend der verbauten Hardware gibt Synology die Datenraten mit 102 MB pro Sekunde für das Lesen und 59 MB pro Sekunde für das Schreiben von Daten an. Der Preis für die DiskStation DS216se beträgt 136,90 Euro.

Synology DiskStation DS216se
Bildergalerie zur Synology DiskStation DS216se

Alle weiteren Daten zur DiskStation DS216se sind bei Synology zu finden.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (16)

#7
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7458
Statt der DS216se würde ich eher eine DS215j nehmen. Zwar ein Jahr älter, aber hat doppeltes Ram und ne bessere Cpu. Die Einrichtung einer DS ist ebenfalls kein Hexenwerk (was auch der Grund für mich war eine zu nehmen). Am Microserver hab ich damals recht schnell die Lust verloren.
#8
customavatars/avatar4557_1.gif
Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58761
"Ne Stunde ist gut...
98% aller Anwender bräuchten dafür das ganze Leben
1% einige Tage um in Erfahrung zu bringen was benötigt wird um es dann einzurichten
1% wissen wie es geht und brauchen trotzdem einige Stunden" Ich müsste mich auch erst einlesen, wie ich aus einem normalen PC ein NAS mache, wäre sicher dazu in der Lage, sowas aufzusetzen, aber ich will es einfach nicht mehr. Die Zeit daran herumzubasteln nutze ich lieber für SPort, Freunde treffen oder andere Dinge. Darum steht bei mir auch eine Synology DS413j. Die war schnell eingerichtet, läuft super, ist benutzerfreundlich und macht was sie soll.
#9
customavatars/avatar203945_1.gif
Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Leutnant zur See
Beiträge: 1155
Also mit der Ableitung von Technikaffe habe ich nicht länger gebraucht. Ohne zusammenbau aber! Aber recht habt ihr. Vllt kommt auch mal sowas ins Haus. Und wenn es nur zum probieren ist xD
#10
customavatars/avatar44198_1.gif
Registriert seit: 04.08.2006
Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1615
Zitat
So ist ein Marvell Armada 370 88F6707 mit 800 MHz und 256 GB RAM verbaut.

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen :D
#11
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3672
Gleich 10 bestellt.
RAM schnell ausgebaut Und bei ebay für 50p pro Riegel verscherbelt.
Hawaii ich komme.
#12
Registriert seit: 05.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3527
Zitat Snake7;23934224
Gleich 10 bestellt.
RAM schnell ausgebaut Und bei ebay für 50p pro Riegel verscherbelt.
Hawaii ich komme.

wat
#13
customavatars/avatar6231_1.gif
Registriert seit: 18.06.2003
Görwihl
Admiral
Beiträge: 17268
Wenn der RAM gesteckt wäre :rolleyes:
#14
Registriert seit: 17.08.2009

Bootsmann
Beiträge: 730
Zitat Amblin;23932399
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-16-HPs-ProLiant-Microserver-Gen8-als-NAS-Alternative-2737364.html

machs so :P ist besser und sinnvoller als die kleine DS


Was ein hirnloses Gerede.
#15
customavatars/avatar17019_1.gif
Registriert seit: 29.12.2004

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1366
Zitat Progears;23935427
Was ein hirnloses Gerede.


naja, wenn man darauf xpenology installiert (kinderleicht), wo ist dann noch die darseinsberechtigung für die 3x so teure fertignas?
#16
customavatars/avatar193085_1.gif
Registriert seit: 07.06.2013
Berl!n
Hauptgefreiter
Beiträge: 176
Zitat Progears;23935427
Was ein hirnloses Gerede.


wenn man im glashaus sitzt ...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-600P/TEASER

Mit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]

M.2-SSD Corsair MP500 mit NVMe und Phison-Controller im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CORSAIR-MP500/TEASER

Die MP500 SSD ist das neue Flaggschiff von Corsair und soll laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.400 MB/s beim Schreiben erreichen. Damit würde das Laufwerk in der High-End-Klasse spielen und das bisherige Spitzenfeld angreifen. Mit Phison-Controller und... [mehr]