> > > > Computex 2015: Thecus N5810 Pro mit integrierter USV im Video vorgestellt

Computex 2015: Thecus N5810 Pro mit integrierter USV im Video vorgestellt

Veröffentlicht am: von

thecus n5810 100Thecus nutzt die diesjährige Computex um sein Produktportfolio um das neue N5810 Pro zu erweitern. Dabei handelt es sich um das weltweit erste NAS mit integrierter Mini-USV. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgt dafür, dass alle Daten erst einmal sicher gespeichert werden und das NAS im Anschluss sicher heruntergefahren werden kann. Besonders praktisch ist das Features natürlich für die anvisierte professionelle Nutzergruppe. Dass man beim Thecus N5810 Pro Enthusiasten im Sinn hat, zeigt aber auch schnell ein Blick auf die Rückseite des NAS, denn dort sind fünf LAN-Ports verbaut, die natürlich für eine maximale Übertragungsrate zusammengeschaltet werden können. Weiterhin bietet Thecus je zwei USB 2.0- und USB 3.0 Ports sowie einen HDMI- und Sound-Ausgang. Auf der Front gibt es neben fünf Hot-Swap-HDD-Slots die Möglichkeit einen weiteren USB-Anschluss zu nutzen.

Die fünf HDDs lassen sich um RAID 0-, 1-, 5-, 6- oder auch 10-Modus betreiben. Maximal soll dabei eine Datenrate von 500 MB/Sek. erreicht werden. Dass diese Leistung zur Verfügung gestellt werden kann, dafür sorgen ein Intel Baytrail-D J1900 SOC sowie 4 GB an Arbeitsspeicher. Als Software setzt Thecus auf sein eigenes OS, das den für ein NAS aktuell üblichen Funktionsumfang bietet. Damit die gespeicherten Daten gut geschützt werden, bundelt Thecus das N5810 Pro mit McAffee Antivirus, das eigene System kann mit dem ebenfalls beiliegenden Acronis TrueImage auf das NAS gesichert werden. Thecus’ Profi-NAS kostet rund 849 Euro.

Weiterhin stehen für Thecus die eigenen NAS mit Windows Storage Server 2012 im Mittelpunkt, die für die Nutzer aufgrund des Microsoft-Betriebssystems deutliche Vorteile bieten sollen. So wird als Feature beispielsweise Data Deduplikation geboten – das NAS sortiert automatisch Duplikate aus, was bei großen Datenmengen natürlich sehr praktisch ist. Ebenso muss sich der Nutzer keine weiteren Gedanken um verschiedene RAID-Level machen, denn es müssen lediglich verschiedene „Storage Spaces“ definiert werden. Kein Wunder ist es natürlich auch, dass Microsoft seine eigenen Cloud-Features in Windows Storage Server 2012 integriert. So werden Azure-Backups und Office 365 unterstützt. Gleichzeitig kommt die von Microsoft bekannte Oberfläche zum Einsatz, was den Einstieg deutlich vereinfachen soll.

Auf der Hardware-Seite bietet das im Video vorgestellt Thecus W5000 die Möglichkeit bis zu fünf HDDs zu verbauen. Die Daten können über zwei RJ45-Ports in das Netzwerk verteilt werden. Externe Geräte können entweder über einen USB-3.0- oder aber vier 2.0-Ports angeschlossen werden. Als Prozessor kommt ein Intel Atom D2550 zum Einsatz, dem 2 GB an Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Das Microsoft-Betriebssystem wird auf einer 500 GB großen SSHD aus dem Hause Seagate gespeichert.

Das Thecus W5000 ist bereits verfügbar und kostet rund 660 Euro.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 11.05.2014

Gefreiter
Beiträge: 45
Die Webseite ist nicht thecus.de sondern http://german.thecus.com/

Aktuell habe ich ein Synology NAS. Wieso sollte ich auf ein Thecus wechseln? Hat ein Windows NAS für mich als Privatperson vorteile?
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]

Toshiba TR200 SSD mit 3D-BiCS-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-TR200/TEASER

Die Toshiba TR200 verzichtet erstmals auf den OCZ-Namenszusatz und soll ein attraktives Paket für den Einstiegsmarkt sein. Dazu setzt Toshiba auf den neusten 3D-TLC-Speicher, der den Namen "BiCS Flash" trägt. Als Produkt für den Einstiegsmarkt steht bei der Toshiba TR200 das... [mehr]

Seagate IronWolf Pro 12 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/SEAGATE_ST12000NE0007_02_F1222626A871414297BA0B028877CA71

Seagate hat kürzlich sein Festplattenportfolio im Consumerbereich um eine weitere Kapazitätstufe nach oben erweitert. Die Serien IronWolf, IronWolf Pro und BarraCuda Pro umfassen nun neue Modelle mit einem Fassungsvermögen von 12 TB. Die neuen 12-TB-Modelle kombinieren ebenso wie die letztes... [mehr]

Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]