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KC310: Kingston mit neuer SSD speziell für Unternehmen

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kingston new Mit der SSDNow KC310 hat Kingston heute seine neuste SSD der Businessklasse vorgestellt. Sie stellt eine Speicherkapazität von 960 GB bereit und kommt im üblichen 2,5-Zoll-Format daher. Im Inneren sorgen ein 8-Kanal-Phison-S10-Cotroller, ein DDR3-DRAM-Cache und ein integrierter Quad-Core-Prozessor für eine sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 550 bzw. 520 MB pro Sekunde. Dabei sollen bei zufälligen Lese- und Schreibzugriffen bis zu 99.000 bzw. 89.000 IOPS erreicht werden. Die KC310 verfügt somit nicht nur über eine größere Kapazität als die bisherigen Business-SSDs von Kingston, sondern ist obendrein auch noch etwas schneller.

Für hohen Datenschutz und Ausfallsicherheit stehen die Technologien Advanced Smart ECC und Flash ECC Ende-zu-Ende-Datenschutz bereit. Eine intelligente Fehlerkorrektur soll Daten von bis zu 120 Bit für je 2 KB Daten reparieren und diese im Fehlerfall wiederaufbauen können. Die SSD soll über ihren gesamten Lebenszyklus 681 TB an Daten schreiben können. Die MTBF beziffert Kingston auf eine Million Stunden. Die Kingston KC310 verfügt zudem über einen Stromausfallschutz auf Firmware-Basis. Zum Erhalt der Datenintegrität bei unerwartetem Stromausfall soll das Laufwerk sicherstellen, dass die Daten im Cache fortlaufend in das NAND geschrieben und dauerhaft gespeichert werden. Die neue Business-SSD soll ihren Einsatz überwiegend in Einstiegsservern finden. Die Leistungsaufnahme gibt man dabei auf 0,54 Watt im Ruhebetrieb und auf 1,66 und 3,26 Watt beim Lesen und Schreiben von Daten an. Durchschnittlich soll die Leistungsaufnahme etwa 0,67 Watt betragen.

Die Kingston SSDNow KC310 soll ab sofort zu Preisen ab rund 560 Euro im Handel erhältlich sein. Unser Preisvergleich listet das Laufwerk bereits ab etwa 557 Euro. Kingston gewährt drei Jahre Garantie, inklusive kostenlosem technischen Support.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15677
Businessklasse finde ich ja mal lustig, bisher kannt ich nur Enteprise und Consumer Klasse. Auch ist ein "Stromausfallschutz auf Firmware-Basis" natürlich Verarschung, die FW muss dabei immer mitspielen, aber die Energie noch die nötigsten Daten abzuspeichern wenn so ein Ausfall während eines Schreibvorgangs oder direkt danach passiert, muss natürlich aus Kondensatoren (oder von mir aus einem Akku) kommen.
Zitat
Zum Erhalt der Datenintegrität bei unerwartetem Stromausfall soll das Laufwerk sicherstellen, dass die Daten im Cache fortlaufend in das NAND geschrieben und dauerhaft gespeichert werden.
Das machen eigentlich alle SSDs nur dauert es eebn seine Zeit, wenn man denn den Schreibcache wirklich nutzt und in der Zeit kann keine noch so so tolle FW einen Datenverlust verhindern, wenn die SSD keine Energie hat um diese Daten wirklich in die NANDs zu schreiben, das geht schlicht nicht. Die 89.000 IOPS schreibend legen ja auch nahe, dass der Schreibcache genutzt wird, sonst erreicht man so einen Wert überhaupt nicht.

Aber wer eine Kingston mit einem Phison Controller ernsthaft für den Unternehmenseinsatz kauft, der dürfte auf solche Märchen auch noch reinfallen.
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12300
@Holt
Zitat
Zum Erhalt der Datenintegrität bei unerwartetem Stromausfall soll das Laufwerk sicherstellen, dass die Daten im Cache fortlaufend in das NAND geschrieben und dauerhaft gespeichert werden.

Dieser Satz klingt aber für mich schon so als ob die SSD auch nach Stromausfall noch schreiben würde -> doch Stützkondensatoren.
Hat vieleicht nur der Autor des Artikels die "Firmwarebasis" zu sehr hervorgehoben?
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