> > > > Plextor zeigt M6e Black Edition mit PCIe 2x2 Interface

Plextor zeigt M6e Black Edition mit PCIe 2x2 Interface

Veröffentlicht am: von

plextorlogoAuf der CES 2015 zeigte Plextor erst gestern die nächste Generation der PCI-Express-SSDs. Die M7e soll dabei über vier PCI-Express-Lanes angebunden sein und damit höhere Datenübertragungsraten erreichen. Bis dieses Modell auf den Markt kommt, könnte es aber noch etwas dauern und so hat Plextor nun noch die M6e Black Edition nachgeschoben.

Die M6e Black Edition soll mit der "PlexTurbo 2.0"-Firmware besonders in den Bereichen gleichbleibende Geschwindigkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zulegen. Zusätzlich gibt Plextor sequentielle Lese- und Schreibraten von bis zu 770 MB pro Sekunde bzw. 625 MB pro Sekunde sowie Random-4k-Read- und -Write-Speeds von bis zu 105K und 100K IOPS an. Die Plextor M6e Black Edition wird automatisch als AHCI-Gerät erkannt und benötigt keine zusätzlichen Treiber. Um diesen Datendurchsatz zu erreichen, verwendet Plextor einen Marvell Dual-Core Controller namens PCIe 88SS9183 und Toshibas Toggle NAND-Flash-Speicher sowie On-Board-DDR-DRAM-Cache. Gegenüber der Vorgängerversion PlexTurbo 1.0, die bereits bei dem Plextor Modelle M6 Pro zum Einsatz kam, wurde der RAM-Caching Umfang von 1 GB auf 4 GB ausgedehnt, womit die Geschwindigkeit deutlich gesteigert worden sein soll. Zudem werden auch Lebensdauer und Datensicherheit durch PlexTurbo 2.0 weiter optimiert. Besitzer der älteren Version können sich das PlexTurbo 2.0 Update kostenlos herunterladen, um auf ihren Plextor SSDs M6e, M6e M2 2280 und M6 Pro ebenfalls die aktuellste Version der Firmware einzusetzen.

Auch optisch will Plextor mit der M6e Black Edition auf sich aufmerksam machen. Anders als bei der ersten Version der M6e (Hardwareluxx-Artikel) bietet die Black Edition ein sandgestrahltes, schwarzes Design. Auffällig sind ebenfalls die beiden roten Kühlkörper, welche die Abwärme von Controller und Speicherchips besser abführen sollen. Eine LED-Beleuchtung gibt Auskunft über die Power- und Zugriffsfunktion. Die Plextor M6e Black Edition ist in Kapazitäten von 128, 256 und 512 GB ab Februar erhältlich. Die Garantiezeit beträgt 5 Jahre. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar192077_1.gif
Registriert seit: 14.05.2013
Düsseldorf
Bootsmann
Beiträge: 565
Schickes Teil. Aber ich befürchte die Preise werden mal wieder jenseits von Gut und Böse sein.
#2
customavatars/avatar121653_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
127.0.0.1
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 6125
Hoffentlich nicht zu Teuer.. Weil Leistungstechnisch und Optisch wäre das was fürs neue Build :D
#3
customavatars/avatar192568_1.gif
Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3236
die Plextor PX-AG128M6e mit 128gb sieht ähnlich aus kostet rund 130€.
Dieses Modell mit 128gb wird daher auch zwischen 150 und 200€ kosten

alles über 128gb PCIe x2 fängt ab 250€ an.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15714
Woozy, was ist denn leistungstechnisch an der so toll? Die schafft seq. Lesend knappe 200MB/s mehr als eine SATA SSD und ist dafür ganz schön teuer. Dann schon lieber die M7e oder die neue Samsung SM951.
#5
customavatars/avatar40366_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21816
Oder auch eine Mushkin Hyperion M.2, die es immerhin mit 1TB geben soll.
#6
Registriert seit: 15.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1574
Was hat das Ding oben für eine Schnittstelle? Ist das SATA? Wozu?
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15714
Die Mushkin Hyperion M.2 hat einen Phison, die haben auch eine Datenkompression die zumindest bei extrem komprimierbaren Daten funktioniert und da würde ich erst einen Review abwarten wie die Werte bei nicht komprimierbaren Daten aussehen. Schau mal hier die Ergebnisse mit CrystalDiskMark oder hier, vor allem 4k und 4k QD32 unterscheide sich extrem, wobei der AS-SSD Kompressionstest auf der folgenden Seite aber eben nicht wie beim Sandforce eine steigende Linie zeigt und Anvils Benchmark auch zuwischen 46% und Incompressable parktisch keinen Unterschied ergibt. Die Phison müssen also eher eine simple Deduplizierung als eine echte Komprimierung besitzen, gerade genau um auf die Benchmarks die nur extrem komprimierbaren Daten benchen zu reagieren.
#8
customavatars/avatar140641_1.gif
Registriert seit: 17.09.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 194
Die wäre mir schon zu groß mit dem PCIe Adapter. Die M.2 @ M7e-SSD finde ich da um so einiges Spannender.
Ist auch fraglich, ob Speichermedien in solch große Kartenformaten alias PCIeX noch Sinn machen, bei immer kleiner werdenden Pc Mainboards. Ich hätte gar kein PLatz mehr in meinem PC, da neben GK mit Zusatzkühler und einem PCIx Audiointerface schon alles belegt ist. Aber wie gesagt solange es Adapter sind und die M.2-Platine entnommen werden kann um diese direkt auf den M.2. Anschluss auf dem Mainboard zu verbauen ist das schon ok.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]

Toshiba TR200 SSD mit 3D-BiCS-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-TR200/TEASER

Die Toshiba TR200 verzichtet erstmals auf den OCZ-Namenszusatz und soll ein attraktives Paket für den Einstiegsmarkt sein. Dazu setzt Toshiba auf den neusten 3D-TLC-Speicher, der den Namen "BiCS Flash" trägt. Als Produkt für den Einstiegsmarkt steht bei der Toshiba TR200 das... [mehr]

Seagate IronWolf Pro 12 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/SEAGATE_ST12000NE0007_02_F1222626A871414297BA0B028877CA71

Seagate hat kürzlich sein Festplattenportfolio im Consumerbereich um eine weitere Kapazitätstufe nach oben erweitert. Die Serien IronWolf, IronWolf Pro und BarraCuda Pro umfassen nun neue Modelle mit einem Fassungsvermögen von 12 TB. Die neuen 12-TB-Modelle kombinieren ebenso wie die letztes... [mehr]

Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]