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Computex 2014: Plextor mit M.2-SSDs und neuem 2,5-Zoll-Flaggschiff (mit Gewinnspiel)

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plextorlogoWer aktuell oder in nächster Zeit plant, sich ein Z97-Mainboard anzuschaffen, der wird früher oder später sicherlich noch in den Genuss kommen, eine Festplatte in den vorhandenen M.2-Steckplatz einzustecken und die höhere Datenübertragung zu genießen. Plextor stellt auf der Computex gleich eine Reihe neuer, passender SSDs vor. Neu ist z.B. die M6e M.2 PCIe Gen2 x2 SSD, die aktuell mit einer sequentielle Leseleistung von 770 MB in der Sekunde zu den schnellsten gehört. Für das Lesen von Daten gibt Plextor 625 MB in der Sekunde an und zeigt dies auch in einer Produktdemo am Stand. Weiterhin angegeben werden die Random 4K bei 105.000 IOPS für das Lesen und 100.000 IOPS für das Schreiben von Daten. Ausgestattet ist die SSD mit einem Marvell 9183-Controller. Angeboten werden soll sie mit Kapazitäten von 128, 256 und 512 GB.

Den SATA-III-Anschluss mit theoretischen 6 GBit pro Sekunde vollständig auslasten möchte Plextor mit dem neuen Flaggschiff namens M6 Pro im 2,5-Zoll-Format. Mit Datendurchsätzen von 600 MB pro Sekunde für das Lesen und Schreiben von Daten liegen wir hier natürlich unter dem Level, den eben erwähnte M.2-SSD per PCI-Express erreicht. Wer allerdings noch nicht über ein Mainboard mit Z97-Chipsatz verfügt, wird auch noch einige Zeit mit SATA zu kämpfen haben. Zusammen mit der M6 Pro vorgestellt wird die SSD-Caching Software „Plex Turbo", die RAM, den DRAM-Cache der SSD und den SSD-Speicher kombiniert. Plex Turbo soll bestimmte Anwendungen beschleunigen, die Lebensdauer des Flashspeichers erhöhen und vor Datenverlust bei Unterbrechung der Stromversorgung schützen. Zunächst wird „Plex Turbo" nur zusammen mit der M6 Pro angeboten, ob und wann eine Ausweitung auf andere Modelle geplant ist, ist derzeit nicht bekannt.

Die M6e M.2 PCIe Gen2 x2 SSD dürfte in den kommenden Wochen in den Handel gelangen, einen Preis kennen wir bisher aber noch nicht. Gleiches gilt auch für die M6 Pro. Unser Videoteam hat Plextor auf der Computex einen Besuch abgestattet und hier sind die neuen SSDs natürlich ebenfalls Thema.

Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, müsst ihr die Frage aus dem Video beantworten und die Antwort an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Einsendeschluss ist der 14. Juni.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 09.05.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 980
Sehr geehrte Damen und Herren, leider bin ich bis zum 12.06. nur eingeschränkt zu erreichen. Bitte beachten Sie, dass eine Antwort deshalb deutlich verzögert erfolgen kann. Ihre Antwort wird nicht automatisch weitergeleitet.


ohne worte :p
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14110
Zitat
Neu ist z.B. die M6e M.2 PCIe Gen2 x2 SSD, die aktuell mit einer sequentielle Leseleistung von 770 MB in der Sekunde zu den schnellsten gehört. Für das Lesen von Daten gibt Plextor 625 MB in der Sekunde an
Da sollte wohl Schreiben stehen, denn die Leseleistung wird ja woher schon mit 770MB/s angegeben.

Zitat
Zusammen mit der M6 Pro vorgestellt wird die SSD-Caching Software „Plex Turbo", die RAM, den DRAM-Cache der SSD und den SSD-Speicher kombiniert. Plex Turbo soll bestimmte Anwendungen beschleunigen, die Lebensdauer des Flashspeichers erhöhen und vor Datenverlust bei Unterbrechung der Stromversorgung schützen.
Also der gleiche Mist wie RAPID bei Samsung, was dann wieder nur bei bestimmten Bechmarks gewaltig Verteile verspricht, aber diese aber in der Praxis nicht einhält, sondern eher bremst. Von Windows wird unbelegtes RAM sowieso als Lesecache genutzt, weshalb bei den heute üblichen RAM Ausstattungen eine zusätzliche Cacheverwaltung nur bremsend wirkt und praktisch keine Hits mehr aufweisen kann, zumal wenn Windows selbst sogar mehr RAM als Cache verwendet. Wie das auch noch vor Datenverlust bei Unterbrechung der Stromversorgung schützen soll, möchte ich nur zu gerne mal wissen, da Microsoft nicht umsonst davor warnt das schnelle Leeren des Caches zu deaktivieren.

Die Preise der M6e findet man im Preisvergleich und im Anbetracht der Testergebnisse lohnt sich der Aufpreis gegenüber einer guten SATA 6Gb/s SSD nicht. Dafür ist einfach auch die Anbindung mit nur 2 PCIe 2.0 und dann beim Z97/H97 noch immer über den Chipsatz, einfach zu schlecht. Interessant werden die PCIe Angebundenen SSDs erst, wenn die mindestens mit PCIe 2.0 x4 oder PCIe 3.0 x2 angebunden werden und das mit Lanes direkt aus der CPU und möglichst mit NVMe Protkoll. Das kommt aber erst nächstes Jahr bzw. bei Enterprise SSDs wie den Intel DC P3500/3600/3700. Die haben NVMe, PCIe 3.0 x4 Anbindung (Karte oder 2.5" SFF-8639).
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