> > > > Synology Embedded DataStation EDS14 und DiskStation DSJ414j vorgestellt

Synology Embedded DataStation EDS14 und DiskStation DSJ414j vorgestellt

Veröffentlicht am: von

synologySynology hat zwei neue Netz-Speicher vorgestellt, die sich in ihrem Basisansatz kaum größer voneinander unterscheiden könnten. Beginnen wollen wir mit der Synology Embedded DataStation EDS14, einem handteller großen NAS-Server für den mobilen Einsatz.

Die Hardware selbst verfügt zunächst einmal nicht über eigenen Speicher, sondern bindet diesen über jeweils einen USB-2.0- und -3.0-Port an. Zusätzlich bietet die Embedded-DataStation einen Einschub für SD-Speicherkarten. Gelesen werden können Datenträger mit den Dateisystemen HFS+, NTFS, FAT, EXT3 und EXT4. Im Netzwerk verteilt werden die Dateien dann über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse sowie einen optional angeschlossenen WLAN-Dongle. Die Stromversorgung erfolgt über ein 24-Watt-Netzteil. Im Inneren arbeitet ein Marvell Armada 370 mit 1,2 GHz, dem 512 MB Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt werden. Auf diesem Prozessor läuft dann auch der DiskStation-Manager (DSM) in der aktuellen Version.

Synology bewirbt die Embedded DiskStation EDS14 besonders durch ihre Robustheit auch in extremeren Umgebungen. So ist die Hardware auf Betriebstemperaturen zwischen -20 und +50 °C ausgelegt. Weiterhin besitzt sie einen DC-Stromausgang zur Versorgung eventueller Peripheriegeräte. Die Abmessungen betragen 125 x 125 x 31 mm bei einem Gewicht von 295 Gramm. Die Leistungsdaten gibt Synology wie folgt an: Per USB 3.0 sollen bis zu 112 MB pro Sekunde für das Lesen und 50 MB pro Sekunde für das Schreiben von Daten möglich sein. Eingesteckte SDXC-Speicherkarten erreichen Übertragungsraten von 78 MB pro Sekunde für das Lesen und 45 MB pro Sekunde für das Schreiben von Daten. Die Embedded DiskStation EDS14 soll in Kürze zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 179,90 Euro erhältlich sein.

Synology Embedded DataStation EDS14
Synology Embedded DataStation EDS14

Zweite Neuvorstellung ist die DiskStation DS414j - ein kostengünstiger 4-Bay-NAS-Server, der speziell für kleine Büros und Heimanwender und deren effiziente Verwaltung der Daten entwickelt wurde. Der NAS-Server bietet wie gesagt Platz für vier Festplatten oder SSDs, die 2,5- oder 3,5-Zoll groß sein können. Die maximale Kapazität kann bis zu 20 TB betragen, wobei die endgültige Kapazität abhängig von den verwendeten Datenspeichern und dem jeweils verwendeten RAID-Modus ist. Zusätzlich bietet die DiskStation DS414j noch jeweils einen USB-2.0- und einen USB-3.0-Anschluss für das Anbinden externer Laufwerke. Diese können entweder mit dem HFS+-, NTFS-, FAT, EXT3- oder EXT4-Datensystem ausgestattet sein. Intern wird über den DiskStation Manager EXT4 verwendet. Synology gibt eine Datenübertragungsrate von 112 MB pro Sekunde für das Lesen und 80 MB für das Schreiben von Daten an.

Angeschlossen wird die DiskStation DS414j per Gigabit-Ethernet, optional ist auch eine Verbindung per WLAN-Dongle möglich. Synology gibt einen maximalen Stromverbrauch bei Last von 36,7 Watt an. Im Leerlauf sollen es 8,5 Watt sein. Die beiden 80-mm-Lüfter sollen dabei für eine Lautstärke von 18,9 dB(A) sorgen. Mit für den Stromverbrauch verantwortlich, wenn auch nur zu einem geringen Anteil, ist der eingebaute MindSpeed Comcerto 2000, ein Dual-Core mit 1,2 GHz. Auf ihm und den 512 MB Arbeitsspeicher läuft dann auch der DiskStation Manager (DSM) in der aktuellen Version. Das Gehäuse misst 184 x 168 x 230 mm bei einem Gewicht von 2,21 kg. Die DiskStation DS414j soll in Kürze für eine unverbindliche Preisempfehlung von 299,95 Euro erhältlich sein.

Synology Embedded DataStation EDS14
Synology Embedded DataStation EDS14

Social Links

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]