> > > > Seagate plant Festplatten mit 6 TB

Seagate plant Festplatten mit 6 TB

Veröffentlicht am: von

seagateDie Entwicklung der Festplatten ist in den letzten Jahren immer langsamer vorangeschritten, aber trotzdem versuchen die Hersteller die Speicherkapazitäten immer weiter zu steigern. Wie nun Seagate meldet, möchte das Unternehmen im zweiten Quartal eine Festplatte mit einem Speichervolumen von 6,0 Terabyte anbieten. Der Konkurrent Hitachi hat mit der Ultrastar He6 bereits ein solches Modell im Portfolio und nun möchte Seagate natürlich nachziehen.

Jedoch soll sich die Festplatte von Seagate unterschieden, denn im Gegensatz zum Modell von Hitachi möchte das Unternehmen statt sieben nur auf sechs Magnetscheiben setzen. Weitere Details verriet der Hersteller leider noch nicht, jedoch sollen wohl keine neuen Technologien zum Einsatz kommen. Auf den Einsatz von Helium, um die Strömungseffekten zu verringern, soll ebenfalls verzichtet werden. 

Der Marktstart ist aktuell für den April geplant, einen Verkaufspreis nannte Seagate leider noch nicht.

 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (29)

#20
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3672
Bei 200 mb/s sind sie scbnell genug fuer 60k
#21
customavatars/avatar119706_1.gif
Registriert seit: 13.09.2009

Bootsmann
Beiträge: 718
Stagnation wie bei den CPUs nur teurer :shake:
#22
Registriert seit: 14.08.2013

Bootsmann
Beiträge: 613
Ernsthaft? Ich meine bei 8K hat man ein 33 Megapixel Bild. Dazu das ganze noch 120 mal pro Sekunde. Da kommt man doch locker auf 500 Megabyte pro Sekunde oder?

Das ist die einzige Sorge die ich habe. Das meine Festplatten zu langsam für 8K werden könnten.
#23
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14156
Zitat Lebedev;21790230
Wenn wir heute soweit sind Prozessoren mit 22nm Strukturbreite zu fertigen, dann sind wir auch in der Lage ein paar Platter auszuwuchten, bzw. passgenau zu lagern.
Man kann aber HDD nicht wie Halbleiter fertigen, das ist bei SSDs der Fall, aber da gibt es auch einen Unterschied zwischen CPUs und Flashspeicher.

Außerdem solltest Du nicht vergessen, dass die Dinger aus Metall sind und Metall ist immer auch elastisch. Schau Dir den Hebel an, den so ein Plattern darstellt und überlege mal, wie dicht die Köpfe über die Plattern hinweg fliegen. Dann stell Dir mal vor, wie viel oder besser extrem wenig Spiel der Spindel erlaubt sein kann, bevor die Köpfe Kontakt zu dem Plattern bekommen, was dann ein Headcrash wäre. Du hast da glaube ich keine Vorstellung, in welchen Dimensionen die Platten schon angekommen sind und stelle Dir dann noch vor, dass die über einen Temperaturbereich von 50°C und mehr arbeiten, wo die Wärmeausdehnung auch eine Rolle spielt, wobei die Erwärmung aber nicht immer gleichmäßig erfolgt, was auch noch für Verzug sorgt.

Zitat Lebedev;21790230
Festplatten gibt es schon seit weit über 50 Jahren, ich denke ein Platter mehr oder weniger ist für die Hersteller kein Problem. Ist ja nicht so das sich die Anzahl verdoppelt.
Das Problem ist nur, dass man den einen Plattern mehr, der kein Problem war, hat man schon vor langer Zeit eingebaut hat. Wäre das nicht schon geschehen, HGST hätte nicht auf Helium und eine vermutlich sehr aufwendige Abdichtung und komplett andere Aerodynamik in Kauf genommen um noch 2 Plattern unterzubringen. Bisher gibt es bei HGST ohne Helium nur 5 Plattern, ohne entsprechende Anstrengungen waren 6 nicht möglich. Auch Seagate muss sich sicher anstrengen um die 6te Platte unterzubringen.


Zitat Cool Hand;21790294
Nochmal richtig lesen. Muss man hier wirklich alles ganz genau beschreiben damit es jeder kapiert? Ich habe "wenigstens" und "ordentliches" geschrieben.
Wenigstens einen ordentliches RAID ersetzt eben auch kein Backup, weil es allenfalls gegen eine Gefahr schützt, der die Daten ausgesetzt sind. Aber viele die dem Missverständnis, ordentliche RAIDs würde Backups ersetzen, müssen es dann eben erst auf die harte Tour lernen.

Zitat Snipa;21790577
was bringt dir mit der heutigen Technik eine 20TB-HDD, wenn du nur mit 200MB/s schreiben/lesen könntest?
Das ist das Problem der HDDs, denn mit der Steigerung der Datendichte um den Faktor 4 hat sie die Geschwindigkeit bei gleicher Drehzahl nur verdoppelt. Bei der Steigerung der Kapazität durch mehr Plattern, steigt die Geschwindigkeit gar nicht, weil die HDDs eben immer nur einen Kopf zur Zeit nutzen und nicht intern parallel auf allen Köpfen lesen bzw. schreiben. Würde das gemacht, wäre sofort eine gewaltige Geschwindigkeitssteigerung möglich, die dann selbst SSDs bei den seq. Transferraten alt aussehen lassen würden.
#24
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2358
Zitat Padagon;21791717
Ernsthaft? Ich meine bei 8K hat man ein 33 Megapixel Bild. Dazu das ganze noch 120 mal pro Sekunde. Da kommt man doch locker auf 500 Megabyte pro Sekunde oder?

Nein, denn das Videomaterial liegt doch komprimiert auf der Platte.
Da ist Faktor 10 schon wenig.
Und 8k wird als Codec HEVC bekommen, der ca. doppelt so gut komprimiert wie H.264.
#25
customavatars/avatar125044_1.gif
Registriert seit: 12.12.2009


Beiträge: 4282
Zitat Holt;21791858
Man kann aber HDD nicht wie Halbleiter fertigen, das ist bei SSDs der Fall, aber da gibt es auch einen Unterschied zwischen CPUs und Flashspeicher.


Das will ich damit auch auch nicht sagen. Worauf ich damit hindeuten wollte, ist die Genauigkeit und Präzision zu der "wir" in der Lage sind.

Zitat Holt;21791858
Außerdem solltest Du nicht vergessen, dass die Dinger aus Metall sind und Metall ist immer auch elastisch.


elastisch ja, aber es ist nur eine Frage der Legierung.

Zitat Holt;21791858
Schau Dir den Hebel an, den so ein Plattern darstellt und überlege mal, wie dicht die Köpfe über die Plattern hinweg fliegen. Dann stell Dir mal vor, wie viel oder besser extrem wenig Spiel der Spindel erlaubt sein kann, bevor die Köpfe Kontakt zu dem Plattern bekommen, was dann ein Headcrash wäre.


Ich glaube nicht dass das ein Problem ist, die Frage ist nur wie man so einen Fertigungsprozess wirtschaftlich Massenprodukt-tauglich kriegt, und die Ausschussquote gering hält.
Im übrigen gleiten bzw. fliegen die Schreib- Leseköpfe auf einem Luftpolster das durch die Reibung der rotierenden Platter erzeugt wird.

Zitat Holt;21791858
Du hast da glaube ich keine Vorstellung, in welchen Dimensionen die Platten schon angekommen sind und stelle Dir dann noch vor, dass die über einen Temperaturbereich von 50°C und mehr arbeiten, wo die Wärmeausdehnung auch eine Rolle spielt, wobei die Erwärmung aber nicht immer gleichmäßig erfolgt, was auch noch für Verzug sorgt.


Eigentlich habe ich eine ziemlich gute Vorstellung davon, denn Metall und Zerspanung ist mein Beruf ;)
#26
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14156
Zitat Lebedev;21793396
Das will ich damit auch auch nicht sagen. Worauf ich damit hindeuten wollte, ist die Genauigkeit und Präzision zu der "wir" in der Lage sind.
...
Eigentlich habe ich eine ziemlich gute Vorstellung davon, denn Metall und Zerspanung ist mein Beruf ;)
Dann weißt Du aber hoffentlich auch, welche Unterschiede es bei der Fertigung von ICs und der mechanischer Teile gibt.
#27
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2358
Das die Köpfe auf einem Luftpolster schweben, nennt sich Bernoulli-Effekt, einfach einmal danach googlen.

Die Scheiben einer Festplatte bestehen übrigens aus einer Aluminiumlegierung, auf die eine magnetisierbare Schicht aufgebracht wird.

Das Problem mit den schwingenden Platten hat eine primäre Ursache:
Die Spindel, auf der die Platten auzgestapelt sind, ist bei den allermeisten Platten nur auf der Unterseite gelagert.
Bei einigen Enterpriseplatten ist man daher dazu übergegangen, die Spindel auf beiden Seiten zu lagern.
Das steigert deutlich die Laufruhe der Platten und damit deren Betriebssicherheit.
#28
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14156
Das die Köpfe auf einem Luftpolster schweben ist klar, aber das Fenster in dem sie sich bewegen müssen, ist sehr, sehr klein. Daher sind schon minimale Virbrationen der Plattern bei der Datenübertragung stören und wenn die Vibrationen zu stark werden, dann kann das Luftpolster die Köpfe nicht so schnell anheben, dass ein Head-Crash unmöglich wird.
#29
Registriert seit: 14.09.2006
Raubling
Kapitänleutnant
Beiträge: 1867
Die sollen bei Seagate erstmal lernen, wie man eine Festplatte baut, die auch lange lebt, bevor sie sich an die Kapazität wagen.....
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-600P/TEASER

Mit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]

M.2-SSD Corsair MP500 mit NVMe und Phison-Controller im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CORSAIR-MP500/TEASER

Die MP500 SSD ist das neue Flaggschiff von Corsair und soll laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.400 MB/s beim Schreiben erreichen. Damit würde das Laufwerk in der High-End-Klasse spielen und das bisherige Spitzenfeld angreifen. Mit Phison-Controller und... [mehr]