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Elgato präsentiert das Thunderbolt Drive+

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elgatoMit der Thunderbolt SSD betrat Elgato erstmals den Markt für externe Massenspeicher und lieferte mit dieser Version auch eine der ersten SSDs im externen Gehäuse mit Thunderbolt-Anschluss. Aus den bis zu 10 GBit pro Sekunde der Thunderbolt-Verbindung holte Elgato immerhin rund 240 MByte pro Sekunde in beiden Richtungen. Zwar sind dies auch heute noch ausgezeichnete Werte für einen externen Speicher, doch moderne SSDs liefern inzwischen ein Vielfaches dieser Übertragungsrate.

Mit dem Erscheinen von Thunderbolt 2.0 in den ersten Apple-Produkten dürfte der Bedarf nach entsprechenden Massenspeichern deutlich gestiegen sein und Thunderbolt 2.0 bietet mit 20 GBit pro Sekunde auch die doppelte Bandbreite. Zu unserer Überraschung aber unterstützt das neue Thunderbolt Drive+ von Elgato noch nicht den neuen Thunderbolt-Standard. Erwähnt wird weiterhin nur Thunderbolt der ersten Generation. Dafür ist ein USB-3.0-Anschluss dazu gekommen. Im Inneren des staub- und spritzwassergeschützten (nach IP64) Metallgehäuse arbeitet nun eine SSD aus dem Hause Plextor. Das Thunderbolt Drive+ kommt ohne zusätzliches Netzteil aus und ermöglicht so auch laut Elgato unterwegs Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 420 MByte pro Sekunde. Thunderbolt 2 wäre also anhand dieser Werte auch nicht zwingend notwendig.

Bei Abmessungen von 83 x 21 x 131 kommt das externe Laufwerk auf ein Gewicht von 270 g. Das Thunderbolt Drive+ ist ab sofort für 499,95 Euro (256 GB) bzw. 899,95 Euro (512 GB) im Elgato-Online-Shop, bei Amazon und im Fachhandel erhältlich. Die Elgato Thunderbolt SSD ist weiterhin ab 199,95 Euro für eine Kapazität von 128 GB verfügbar.

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Kommentare (7)

#1
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zuhause
Admiral
Beiträge: 11168
Wo sind denn die Medien und internen Anschlüsse die 10Gbit ermöglichen?

Solange auch SSD bei mehreren hundert MB/s begrenzen und die internen Anschlüsse meist eh der Flaschenhals sind, sehe ich da noch wenig Sinn, Thunderbolt für Massenspeicher einem USB3.0 vorzuziehen.. (vom Preis und der kompatiblität garnicht zu sprechen)
#2
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Tweety
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Mit RAID-Systemen bekommt man Thunderbolt der 1. Generation schon saturiert.
#3
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Redakteur
Beiträge: 3809
500 Euro? Da Hat doch schon wieder jemand die Einschläge nicht gehört.
Sorry, TB in allen Ehren, aber ich kann auch einfach USB 3 nutzen und einen Bruchteil zahlen. Vom TB hab ich nix, da das Ding wieder nur einen Port hat und Daisy-Chaning somit ausfällt. Wann kommt bitte endlich ein externes TB-Speichermedium was ZWEI TB-Anschlüsse hat und damit endlich sinnvoll wird?
#4
Registriert seit: 06.12.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 507
Ich habe mir erst letzten Monat noch für ein Z77 Mainboard entschieden das Thunderbolt.1 und Firewire biete, weil ich noch die "alte" schnittstelle oft nutze,
ich bin zwar für Thunderbolt offen aber es ist einfach zu teuer um ein grosser Standard zu werden.
#5
Registriert seit: 25.01.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 889
Firewire war gegenüber USB viel besser aufgestellt es wurden sogar recht viele Geräte damit ausgerüstet und dennoch ist es quasi fast verschwunden... was sie sich jedoch mit TB ausmalen kann ich nicht beantworten jedoch ist Gewiss , auch diese Schnittstelle wird wegen zu hohen kosten verschwinden , es sei den die Eiszeit kommt recht schnell , dann sind beheizte Stecker vielleicht ein gutes Verkaufsargument
#6
Registriert seit: 10.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1120
eSATA Gehäuse gibts für so wenig Geld, dass die Anschaffung zusammen mit einer SSD unter Portokosten fällt.
Einziger Nachteil: Zweites Kabel für Strom.
Außerdem sieht dieses Gerät sehr raumeinnehmend aus. Naja, irgendwo muss die heiße Luft ja auch rein, die man kauft.
#7
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 758
manche Ankündigungen kommen mir manchmal vor wie USB3.0-Sticks, die nur 10MB/s können :)
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