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Die SATA-IO hat die SATA 3.2-Spezifikationen verabschiedet

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SATA LogoDie letzte Ratifizierung zu der SATA 3.0-Spezifikation liegt nun gut vier Jahre in der Vergangenheit. Nun wurde die SATA 3.2-Version offiziell von der SATA-IO (Serial ATA International Organization) verabschiedet. Bei der neuen Revision wurde die Fusionierung zwischen SATA- und PCIe-Geräten eingeläutet, die unter dem Namen "SATA Express" geführt wird. Zusätzlich wurde das Power Management verbessert, neue Formfaktoren hinzugefügt sowie Optimierungen für Hybrid-Laufwerke (SSHDs) implementiert.

Ferner soll mit SATA Express das Geschwindigkeitslimit der aktuellen Revision 3.0 gebrochen werden, die bei 6 GBit/s liegt und umgerechnet theoretische 0,6 GB/s bedeuten. Werden nun zwei PCIe-3.0-Lanes in Anspruch genommen und mit der SATA-Technologie gekoppelt, ergeben sich Transferraten von bis zu 2 GB/s. Dadurch erhält der Anwender eine dreifach höhere Bandbreite und zugleich eine weniger kostenintensive Möglichkeit, eine Performanceoptimierung für kompatible SSDs und SSHDs zu erhalten. Andere Storage-Komponenten, wie eben die klassische Festplatte und optische Laufwerke werden von der Leistungssteigerung selbstredend nicht profitieren. Allerdings ist eine Abwärtskompatibilität weiterhin gegeben.

In den neuen SATA 3.2-Spezifikationen ist auch der M.2-Formfaktor (NGFF) offiziell aufgenommen worden, in dem entsprechende SSDs platziert werden können. Dieser Slot ist dabei vor allem bei Tablets und Notebooks ein interessantes Thema, da diese Geräte dadurch einen spürenden Performancezuwachs erhalten können, ohne zu sehr auf den Platz achten zu müssen. Mladen Luksic, der Präsident der SATA-IO, sagte zusätzlich:

Mladen Luksic, SATA-IO Präsident:

SATA technology continues to evolve to accommodate ever-changing storage industry requirements. The updates featured in the revision 3.2 specification, such as SATA Express and enhancements for emerging solid state hybrid drives, are driven by current market trends. These new features demonstrate SATA-IO’s ongoing commitment to providing low-cost, high-performance storage solutions.

Zusammenfassend lassen sich die Verbesserungen übersichtlich einsehen:

  • microSSD – standard for embedded solid state drives (SSDs) that enables developers to produce single-chip SATA implementations for embedded storage applications.
  • Universal Storage Module (USM) – enables removable and expandable storage for consumer electronic devices. SATA revision 3.2 introduces USM Slim, which reduces module thickness, allowing smaller removable storage solutions.
  • DevSleep – the lowest yet level of power management where the drive is almost completely shut down, to meet the requirements of new always on, always connected mobile devices such as Ultrabooks.
  • Transitional Energy Reporting – provides the host with detailed information about the SATA storage device, facilitating better power management.
  • Hybrid Information – provides a mechanism in which the host can communicate data caching information to the drive, improving solid state hybrid drive (SSHD) performance.
  • Rebuild Assist – speeds the data reconstruction process in RAID configurations.

Die erste Implementierung der SATA 3.2-Revision wird man, laut den ersten Informationen, bereits bei der Intel 9-Chipsatzserie sehen können.

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