> > > > CES 2013: OCZ bringt Vector-SSD in PCIe-Version (Update)

CES 2013: OCZ bringt Vector-SSD in PCIe-Version (Update)

Veröffentlicht am: von

oczDer Speicherspezialist OCZ hat die Erweiterung seines Sortiments um eine neue SSD angekündigt. Das Unternehmen wird die CES 2013 nutzen, um die bekannte SSD-Serie „Vector“ um eine neue Variante zu erweitern. Der Massenspeicher wird laut OCZ nicht auf den klassischen SATA-Anschluss setzen, sondern auf eine PCI-Express-Schnittstelle zurückgreifen. Als Controller wird das Unternehmen den Indilinx Barefoot-3-Chip verlöten und dieser soll laut Hersteller sowohl bei komprimierbaren sowie nicht komprimierbaren Daten mit der identischen Geschwindigkeit arbeiten. Leider hat das Unternehmen noch keine konkreten Zahlen genannt, aber diese sollen zumindest höher liegen als bei den aktuellen SSDs aus der Reihe mit einem SATA-Anschluss. Die IOPS sollen laut OCZ ebenfalls höher ausfallen, aber auch an dieser Stelle verschweigt der Hersteller noch konkrete Zahlen.

Ebenfalls unbekannt bleibt bisher der geplante Verkaufspreis sowie das Veröffentlichungsdatum, aber vielleicht werden wir bei OCZ am Messestand vor Ort noch ein paar weitere Details in Erfahrungen bringen können.

Alle News zur CES 2013 finden sich auf unserer Übersichtsseite.

Update

Inzwischen sind während der CES 2013 neue Informationen zur Vector-SSD für die PCI-Express-Schnittstelle aufgetaucht. So setzt die SSD auf insgesamt 16 Flash-Speicher aus dem 25-nm-Prozess von Intel. Zudem wird ein DDR3-Cache mit 512 MB aufgelötet sein und dadurch wurden während einer Demo Lesegeschwindigkeiten von bis zu 926,2 MB/s erreicht. Bei der Schreibleistung erreichte das Laufwerk 881 MB/s und zufällige Zugriffe wurden mit 563 MB/s respektive 501 MB/s bewältigt. 

ocz vector pcie

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (12)

#3
customavatars/avatar132702_1.gif
Registriert seit: 06.04.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Tja wenn die genau so hochwertig und robust sind wie die bisherigen Revodrives(ständig CHKDSK beim Hochfahren, plötzlich korruptes Filesystem, etc.) dann macht man besser einen großen Bogen drum...

OCZ hat nicht ganz umsonst ein Vertrauensdefizit!
#4
customavatars/avatar130775_1.gif
Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
RaidZ kommt auch noch ...
#5
customavatars/avatar116788_1.gif
Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 669
Zitat Mockmoon;20019591
Tja wenn die genau so hochwertig und robust sind wie die bisherigen Revodrives(ständig CHKDSK beim Hochfahren, plötzlich korruptes Filesystem, etc.) dann macht man besser einen großen Bogen drum...

OCZ hat nicht ganz umsonst ein Vertrauensdefizit!


...hmm bissl übertrieben was du da von dir gibst...

hab den Revo X1 seit Jahren im Einsatz ...NIE ein korruptes filesystem , ganz selten mal chkdsk
dass dann problemlos ne läppsche korrektur vornimmt
und das sogar über 2 mainboard/rechnergenerationen hinweg.

Wichtig für die Teile war dass das Mainboard kompatibel war, ansonsten Stress pur.

Nervig war allenfalls das firmware update was nicht unter Win ging, sondern nur über linux.
#6
customavatars/avatar136017_1.gif
Registriert seit: 14.06.2010
Leipzig
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 448
Zitat sabrehawk2;20020771
...hmm bissl übertrieben was du da von dir gibst...

hab den Revo X1 seit Jahren im Einsatz ...NIE ein korruptes filesystem , ganz selten mal chkdsk
dass dann problemlos ne läppsche korrektur vornimmt
und das sogar über 2 mainboard/rechnergenerationen hinweg.

Wichtig für die Teile war dass das Mainboard kompatibel war, ansonsten Stress pur.

Nervig war allenfalls das firmware update was nicht unter Win ging, sondern nur über linux.


Ich glaub das würde mir schon als Erfahrungsbericht reichen......^^
#7
customavatars/avatar24340_1.gif
Registriert seit: 27.06.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2824
CHKDSK hab ich auch bei jedem 3. Kaltstart... dachte meins (X2, 240 GB) hätte nen Schuss weg aber wenn das "normal" ist na dann gute Nacht.
#8
customavatars/avatar87122_1.gif
Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1688
Zitat Mockmoon;20019591
Tja wenn die genau so hochwertig und robust sind wie die bisherigen Revodrives(ständig CHKDSK beim Hochfahren, plötzlich korruptes Filesystem, etc.) dann macht man besser einen großen Bogen drum...

OCZ hat nicht ganz umsonst ein Vertrauensdefizit!

Das ist ein großes Problem für beide Seiten. Durch schlechte Produkte verliert OCZ potentielle Kunden, dadurch wiederum finanzielle Mittel, um ihre Produktion verbessern zu können. Ein ziemlich mieser Teufelskreis.
Meiner Meinung nach hat das Unternehmen Potential, nur hat es im Falle SSD ein paar Fehler gemacht. Man sollte eigentlich von den Vorurteilen wegkommen und dem Unternehmen nochmal eine Chance geben. Einmal, damit sie ihr Image wieder ein bisschen retten können und damit ihre Entwicklungsabteilung wieder mehr Mittel hat.

Natürlich ist mir klar, dass man als Kunde ungern Geld ausgibt, wenn ein gewisses Risiko besteht, dass das Produkt unausgereift ist oder gar mit Defekten auf den Markt kommt. Hier muss sich OCZ besinnen und vllt auch transparenter werden, Fehler zugeben und genau klarstellen, woran es lag. Dann kann der Kunde nachvollziehen, wo der Hund begraben liegt und entsprechend kann OCZ auch aufzeigen, was bei den neuen Produkten nun besser gemacht wurde.

Der Markt braucht die Konkurrenz. Nicht nur, damit sich jeder Seppel ganz günstig SSDs kaufen kann, sondern vor allem, damit die Technologie sich schneller weiterentwickeln kann. Wenn man immer nur auf Gewinnmaximierung achtet und die Forschungsabteilung links liegen lässt, kann man nur nachahmen und hoffen, dass man genug verkauft, um den Laden am Leben zu halten.
Das ist aber ein generelles Problem in der gesamten Hardware-Branche. Wenn dann noch Patentstreitigkeiten hinzu kommen, weiß man was wirklich los ist. So viel Potential verläuft im Sand, weil manche Leute noch nicht genug Geld scheißen.


Ich begrüße auf jeden Fall den Schritt von OCZ und hoffe inständig, dass die neueren Produktgenerationen eine höhere Lebenserwartung und weniger Probleme mit sich bringen. Wäre nämlich für OCZ als auch für potentielle Kunden ein Gewinn.
#9
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 758
wenn 1-3% einer SSD-Serie zurück zum Shop geht, kann ich damit leben. wenn aber wie bei einer OCZ Petrol und OCZ Octane jede Dritte zum Shop zurückgeht, dann muss man sich doch ernsthaft fragen, ob man das nicht vor dem Release hätte rausfinden können durch eigene Tests?

ich kaufe gerne spezielle Sachen, die neu und auch teurer sind als Mainstream und z.T. auch ein miserables P/L-Verhältnis haben. aber wenn man für die Industrie Betatester spielen soll, dann hört doch der Spass auf? Bananenversion ... das Produkt reift beim Kunden.
#10
customavatars/avatar87122_1.gif
Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1688
Zitat Snipa;20024200
wenn 1-3% einer SSD-Serie zurück zum Shop geht, kann ich damit leben. wenn aber wie bei einer OCZ Petrol und OCZ Octane jede Dritte zum Shop zurückgeht, dann muss man sich doch ernsthaft fragen, ob man das nicht vor dem Release hätte rausfinden können durch eigene Tests?

ich kaufe gerne spezielle Sachen, die neu und auch teurer sind als Mainstream und z.T. auch ein miserables P/L-Verhältnis haben. aber wenn man für die Industrie Betatester spielen soll, dann hört doch der Spass auf? Bananenversion ... das Produkt reift beim Kunden.

Ich stimm dir voll und ganz zu. Alles was ich sage ist, dass solche Geschichten nicht zu einem ständigen Totschlagargument werden dürfen und dass man sich auch mal fragen muss, inwiefern man damit eventuell zu Unrecht einen Hersteller verurteilt. Es ist ja nicht so, dass OCZ das ab jetzt immer so macht. Ob sich aber was geändert hat, dass weiß auch niemand. Insofern ja die Forderung nach mehr Transparenz. Vllt schreib ich denen mal nen langen Brief, auch wenn ich denke, dass die das Null interessiert - es finden sich wohl trotz allem Kunden und so lange das läuft, zieht man den Deal so durch und nicht anders.

Ich finds eben sehr schade, weil es ein Unternehmen mit Potential ist/war.
#11
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 758
ich weiss ja genau, was du meinst ... da muss halt Gras drüberwachsen können, bis wieder alles schön grün ist. ich musste mir auch schon so Sachen an den Kopf werfen lassen wie "ich hatte mal eine defekte Platte von ***" und seitdem ist die Firma für mich gestorben. wer alle 4 Jahre mal ne Platte kauft, der kann das wohl sagen. wer mehr Storage braucht und "Festplattenumsatz" generiert, weiss ja, dass kein Hersteller perfekt ist. ich hab am MoBo aktuell ne SSD von Samsung, 2 Barracuda Low Power, 1stk ST3000DM001, eine Hitachi 7K3000 3TB und ne Spinpoint F4 Eco Green 2TB und 2stk WD30EZRX. trotz der alten DTLA-Geschichte siehts am Raidcontroller so aus:
#12
customavatars/avatar283_1.gif
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25345
Überraschend finde ich bei der PCIe Variante die IMFT gelabelten NANDs. Bei der Vector 3 wurde im hiesigen Review folgendes gesagt:
Zitat
Den NAND-Speicher (und den DRAM-Cache) muss OCZ zwar weiterhin einkaufen, allerdings kauft man hier keine fertigen Chips, sondern ganze Wafer, die von OCZ selbst zu Speicherchips verarbeitet werden.

Nun, wieso sollte man bei der Vector selbst binnen und bei der PCIe Variante nicht? Lässt bei mir nur einen Rückschluss zu, aber vielleicht sitzen auf der finalen PCIe Variante ja doch OCZ gelabelte NAND. ;)


Zitat
Meiner Meinung nach hat das Unternehmen Potential, nur hat es im Falle SSD ein paar Fehler gemacht. Man sollte eigentlich von den Vorurteilen wegkommen und dem Unternehmen nochmal eine Chance geben.

Oder sich die Vergangenheit anschauen und sehen was es zu DDR1 Zeiten so getrieben hat. Es ist nun einmal nicht so, dass OCZ erst jetzt bei den SSDs Fehltritte machte. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn OCZ nun mal die Quittung kassieren würde, wäre das zu Recht so, auch wenn es im Endeffekt für niemanden von Nutzen wäre. ;)
Zitat
Alles was ich sage ist, dass solche Geschichten nicht zu einem ständigen Totschlagargument werden dürfen und dass man sich auch mal fragen muss, inwiefern man damit eventuell zu Unrecht einen Hersteller verurteilt.

Das war damals bei IBM und einer bestimmten Deskstar Serie der Fall, aber ganz sicher nicht bei OCZ. Bitte schau dir mal deren Fehltritte in der Vergangenheit an und die Resultate daraus. Es passiert verhältnismäßig wenig bis nichts.

Bei der 75GXP war das Gegenteil der Fall und eine wilde Hexenjagd ruinierte die gesamte HDD Sparte, obwohl zur gleichen Zeit z.B. von einem anderen Hersteller eine gesamten Serie (!) zurückgerufen wurde. Das ging aber an der Presse vorbei, obwohl dort die Ausfallquote an den 100% kratzte.

Kurz gesagt find ich es gut wenn Konkurrenz am Markt ist und noch viel besser, wenn diese sogar Innovationen bringt, eigene Controller entwickelt und für Bewegung im Markt sorgt. Aber alles negative was OCZ aktuell erntet, ist gerechtfertigt, zumal bei den SSDs nicht ein Fehltritt begangen wurde, sondern viele.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HDD_ROUNDUP_08-2016_TEASER

Auch wenn in den allermeisten Rechnern heutzutage statt einer Festplatte eine SSD als Systemlaufwerk zum Einsatz kommt, so sind die klassischen Magnetspeicher für das Speichern größerer Datenmengen weiterhin gefragt, zumal die beliebten NAS-Systeme als Cloud für Zuhause ein neues Absatzgebiet... [mehr]

Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-600P/TEASER

Mit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]