> > > > RunCore zeigt mit Kylin III neue SSD für PCI-Express

RunCore zeigt mit Kylin III neue SSD für PCI-Express

Veröffentlicht am: von

hardwareluxx news newDas Unternehmen RunCore hat mit der SSD "Kylin III" ein neues Laufwerk für die PCI-Express-Schnittstelle vorgestellt. Die Speicherlösungen werden je nach Wunsch des Kunden mit einer Kapazität von 450 GB, 785 GB oder 1,6 TB ausgestattet sein und setzen allesamt auf einen MLC-Speicher. Die Laufwerke wurden laut Hersteller vor allem für Datenbanken und Server entwickelt, aber natürlich können auch Endkunden diese in ihren Computer einbauen. Durch den Einsatz der PCI-Express-Schnittstelle sind vor allem sehr hohe Übertragungsraten möglich. Diese werden vom Hersteller beim Lesen mit 1,5 GB/s für die beiden kleinen Modelle und mit bis zu 3 GB/s für das 1,6-TB-Modell angegeben. Beim Schreiben sind laut RunCore beim Modell mit 450 GB bis zu 700 MB/s möglich, die SSD mit 785 GB kann bis zu 1,1 GB/s schreiben und das Flaggschiff arbeitet mit bis zu 2,0 GB/s. Bei zufälligen Lesezugriffen werden bei 4K-Blöcken bis zu 360.000 IOPS angegeben und das Flaggschiff soll hier bis zu 700.000 IOPS erreichen können. Die zufälligen Schreibzugriffe hingegen sollen bei 175.000 respektive 260.000 IOPS liegen, wobei auch hier das Flaggschiff mit 500.000 IOPS an der Spitze liegt.

Bisher ist leider nicht bekannt, zu welchem Zeitpunkt und Preis die SSDs in den Handel kommen werden und auch der Hersteller des SSD-Controllers ist bisher unbekannt. Diese Fragen lassen sich aber sicherlich kurz nach der Veröffentlichung klären.

runcore ssd

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (11)

#2
customavatars/avatar167361_1.gif
Registriert seit: 31.12.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4379
Ist diese Teil dann nicht extrem schnell ?
#3
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Jein. Die Übertragungsrate ist zwar hoch, die Latenzen werden es jodoch auch sein.

Meine SSD hat eine Latenz von 2ms. Wenn du da 20MS hast, dann macht das Booten auch mit einer SSD nicht sehr viel spass.
Vor allem wenn ein System nicht frisch ist, sondern viele sachen drauf sind, wird es da mit den Latenzen heikel.

Die Latenzen sind ja das, was eine SSD einer HDD so weit voraus hat. Alles nur AFAIK!:
#4
customavatars/avatar124571_1.gif
Registriert seit: 05.12.2009

Bass!
Beiträge: 1499
Zitat Chezzard;19491589
Jein. Die Übertragungsrate ist zwar hoch, die Latenzen werden es jodoch auch sein.

Meine SSD hat eine Latenz von 2ms. Wenn du da 20MS hast, dann macht das Booten auch mit einer SSD nicht
Die Latenzen sind ja das, was eine SSD einer HDD so weit voraus hat. Alles nur AFAIK!:


Ähm, deine SSD hat Latenzen von 2ms? Kurbelst du noch selber oder hast du ein Äffchen dafür? :D SCNR.

Meine SSD hat 0,1 - 0,7ms Zugriffzeit (lesen/schreiben) (siehe System)! Und meine HDD (!!) hat eine mittlere Latenz von deutlich unter 10ms!! Wie kommst du darau, dass die Latenz bei einer PCIe Karte ein vielfaches höher liegt, obwohl die doch viel direkter angeschlossen ist als ein 2,5" SSD Pendant?
#5
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Da habe ich wohl MS und NS beim Cache verwechselt (Denk jetzt nciht rum, da habe ich mich so verdacht dass egal was du denkst, nix bei rum kommt).

Auf jeden fall werden die Grossen in eine Art RAID geschaltet (RAID 0 ist ja eigentlich kein RAID) und das geht auf kosten der Latenzen.
#6
customavatars/avatar40366_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21810
Zitat Chezzard;19491657

Auf jeden fall werden die Grossen in eine Art RAID geschaltet (RAID 0 ist ja eigentlich kein RAID) und das geht auf kosten der Latenzen.


Aber auch nur theoretisch. Die Latenzen erhöhen sich im RAID meist dadurch, daß die Leseköpfe positioniert werden müssen. Ein SSD hat keine Leseköpfe und spricht die einzelnen Speicherzellen direkt an, deswegen liegen die Latenzen ja auch so im Bereich von ~0,5ms bei einem SSD und auch bei einem RAID liegt die mittlere Antwortzeit nicht höher, sondern laut einigen Reviews sogar geringfügig geringer.
#7
customavatars/avatar7658_1.gif
Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10578
quark, wo habt ihr nur immer diese märchen her



Wohlgemerkt, die 4 120er sind nur per SATA II angebunden, die 240er an SATA III

bei 2x 240 GB Raid0 vs 1x 240 GB würden die zugriffszeiten sogar lesend zugunsten des Raid0 ausfallen.
#8
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3665
Man muss einfach mehrere SSD kaufen dann hat man auch eine höhere Performance, also nicht einschüchtern lassen
#9
Registriert seit: 06.03.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2070
Kann man von solchen PCIe-Karten überhaupt booten? Wenn es sich um interne RAID-Konfigs handelt, gibt es soetwas wie S.M.A.R.T.?
#10
customavatars/avatar7658_1.gif
Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10578
ja Bootfähig sind diese SSD Raid karten in aller regel, ob Smart werte ausgelesen werden können kommt auf den verbauten Controller und der karte an.
#11
Registriert seit: 06.06.2011
Planet - Erde
Hauptgefreiter
Beiträge: 179
man wird die arschteuer :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]

M.2-SSD Corsair MP500 mit NVMe und Phison-Controller im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CORSAIR-MP500/TEASER

Die MP500 SSD ist das neue Flaggschiff von Corsair und soll laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.400 MB/s beim Schreiben erreichen. Damit würde das Laufwerk in der High-End-Klasse spielen und das bisherige Spitzenfeld angreifen. Mit Phison-Controller und... [mehr]

ADATA XPG SX8000 SSD mit 256 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ADATA-SX8000/TEASER

Mit der ADATA SX8000 haben wir heute eine weitere SSD aus der Klasse der NVMe-Laufwerke im M.2-Format im Test. ADATA setzt dabei auf einen Controller von Silicon Motion, wie wir ihn schon bei der Intel SSD 600p gesehen haben. Beim Speicher verbaut ADATA aktuellste Technik in Form von... [mehr]

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]