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Intels 3. SSD-Generation - Postville Refresh und Lyndonville

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intel3Bereits mehrfach haben wir über Intels SSD-Roadmap berichtet. Anandtech hat die bisher bekannten Informationen einmal zusammengefasst und versucht einen Ausblick zu geben. Demnach wird es noch etwas dauern bis erste Produkte der 3. Generation erscheinen werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es zwischen dem 4. Quartal 2010 und 1. Quartal 2011 soweit sein könnte. Intel müsse aber noch am in 25 nm gefertigten IMFT Flash-Speicher arbeiten. Bereits bekannt sind die Kapazitäten, die von 40 GB (X25-V) bis zu 600 GB erreichen werden.

Postville Refresh (X25-M):

Da Intel auch in seinem 6. Generation seiner Chipsätze für Sandy-Bridge keine native Unterstützung für SATA 6 GBit/s bietet, listet Intel die neuen X25-M-SSDs noch als solche mit SATA-3-GBit/s-Unterstützung. Allerdings gibt Intel auch an, die Verschlüsselung ATA8-ACS anzubieten und so könnten die SSD auch SATA 6 GBit/s anbieten, sobald der Chipsatz den offiziellen Support dafür hergibt.

Die beiden SSD-Generationen im Vergleich:

Intel Consumer SSDs im Vergleich
Intel X25-M G2 (34 nm) Intel X25-M G3 (25 nm)
Codename Postville Postville Refresh
Kapazität 80/160 GB 80/160/300/600 GB
NAND IMFT 34 nm MLC IMFT 25 nm MLC
Sequentielles Lesen/Schreiben bis zu 250/100 MB/s bis zu 250/170 MB/s
Random 4 KB Lesen/Schreiben bis zu 35.000/8.600 IOPS bis zu 50.000/40.000 IOPS
Maximale Leistungsaufnahme Load/Idle 3/0,06 Watt 6/0,075 Watt
Lebensdauer (4 KB Writes) 7,5 - 15 TB 30 - 60 TB
Power Safe Write Cache Nein Ja
Bauform 1,8 & 2,5 Zoll 1,8 & 2,5 Zoll
Verschlüsselung ATA-Passwort ATA-Passwort & AES-128

Neben der höheren Kapazität bietet die 3. Generation (Postville Refresh) auch höhere Datenraten. Sie dürften auf Höhe von SSDs mit Sandforce SF-1200 SSDs liegen. Im Besonderen aber scheint Intel die Lebensdauer seiner Flashzellen verbessert zu haben. Für 4KB Random Writes gibt Intel einen Lebensdauer zwischen 30 und 60 TB an. Des Weitere scheint Intel nun auch Gebrauch von externem Speicher zu machen, was bei der 1. und 2. Generation der SSDs nicht der Fall ist. Die Crucials C300 bezieht zum Großteil besonders aus diesem Features ihre enorme Performance. Intel bietet nun einen Power-Safe-Write-Cache, der vermutlich zusammen mit einem DRAM und einem großen Kondensator einen Puffer-Speicher im Falle ausfallender Stromversorgung bietet. Ein weiteres wichtiges Features ist die AES-128-Verschlüsselung.

Die X25-M der 3. Generation wird in 1,8 und 2,5 Zoll angeboten werden. Bei 300 GB ist das Maximum in 1,8 Zoll erreicht. Für 2,5 Zoll geht es herauf bis auf 600 GB.

Lyndonville (X25-E):

Im 1. Quartal 2011 wird dann auch für den Enterprise-Merkt ein Refresh der X25-E-SSDs erwartet. Diese werden das erste mal mit MLC-Flash bestückt sein und nicht mit SLC. Es handelt sich dabei aber nicht um die gleichen MLC-Zellen wie in den bisherigen Consumer-SSDs, sondern Intel wird die 25-nm-Fertigung optimiert haben, um Langlebigkeit und Daten-Integrität garantieren zu können.

Die beiden SSD-Generationen im Vergleich:

Intel Enterprise SSDs im Vergleich
Intel X25-E (50 nm) Intel X25-E (25 nm)
Codename Ephrain Lyndonville
Kapazität 32/64 GB 100/200/400 GB
NAND IMFT 50 nm SLC IMFT 25 nm eMLC
Sequentielles Lesen/Schreiben bis zu 250/170 MB/s bis zu 250/200 MB/s
Random 4 KB Lesen/Schreiben bis zu 35.000/3.300 IOPS bis zu 50.000/5.000 IOPS
Maximale Leistungsaufnahme Load/Idle 3/0,06 Watt 5/0,095 Watt
Lebensdauer (4 KB Writes) 32 GB: 1 PB
64 GB: 2 PB 
100 GB: 900 TB - 1 PB
200 GB: 1 PB - 2 PB
400 GB: 1,4 PB 
Power Safe Write Cache Nein Ja
Bauform 2,5 Zoll 2,5 Zoll
Verschlüsselung ATA-Passwort ATA-Passwort & AES-128

Natürlich will Intel auch im Enterprise-Markt höhere Kapazitäten (bis zu 400 GB) bieten. Daneben will man auch hier höhere Schreibwerte erreichen. Bei der Lebensdauer sollen keine Einschränkungen gemacht werden und so sind diese Werte mit dem Vorgänger vergleichbar. Natürlich wird man auch hier die AES-128-Verschlüsselung anbieten. Die X25-E-SSDs der 3. Generation werde nur in 2,5 Zoll verfügbar sein und können auch einen Power-Safe-Write-Cache ihr Eigen nennen.

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Kommentare (684)

#675
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Registriert seit: 20.02.2006
Ruhrgebiet
Kapitän zur See
Beiträge: 3632
Ist halt die Frage wieviel Prozent von diesem 8MB-Bug betroffen sind. Ausserdem weiss man nicht, wie viele der 320er insgesamt verkauft wurden.
#676
Registriert seit: 06.06.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1513
Wenn es so schlimm wäre, hätte Intel wohl längst die Auslieferung gestoppt. Abwarten und Ruhe bewahren.
#677
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3243
Zitat Horsi;17196046
Wenn es so schlimm wäre, hätten Sie wohl längst die Auslieferung gestoppt. Abwarten und Ruhe bewahren.


Meinen Sie mich? Aber ich hab damit doch gar nichts zu tun...? :fresse: Außerdem duzen wir uns doch hier! :coolblue:

Mh und um noch was halbwegs sinnvolles beizutragen: Aufschrei, wenns bei nem anderen Hersteller gewesen wäre. Präventiv eine generelle Warnung vor dessen kompletter Produktpalette, Aktienkurs sackt ins Bodenlose, selbst die Putzfrauen im Headquarter arbeiten nur noch auf Vorauskasse. Aber wenns Intel ist...
#678
Registriert seit: 19.03.2009
Zürich
Fregattenkapitän
Beiträge: 2634
@Bzzz

Also der Bug erreicht ja nun doch eine ziemlich breite Beachtung in der Öffentlichkeit. Diverse Newsportale - selbst Engadget - haben davon berichtet. Die Sache ist nur die, dass ich Intel zutraue, diesen Bug innerhalb des nächsten Monats zu beheben - und nicht innerhalb des nächsten Jahres ;)
#679
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Registriert seit: 20.02.2006
Ruhrgebiet
Kapitän zur See
Beiträge: 3632
Intel kündigt Lösung für SSD-Datenverlustproblem an
#680
Registriert seit: 28.04.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2385
as expected :)
#681
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Registriert seit: 28.02.2003
Cuxhaven, am Wasser ;)
Kapitän zur See
Beiträge: 3179
Wie sicher/unsicher ist eigentlich ein Firmware Update bei SSD heute noch? Ist die wahrscheinlichkeit das die Daten dabei verloren gehen relativ hoch oder genauso ungefährlich wie bei einem BIOS Update? Da hab ich noch nie was zerschossen...

Würde dann nämlich in der Firma mal ein paar Rechner auf den neuen Stand bringen wollen, allerdings ohne vorher 8 Stunden ein Backup machen zu müssen.
#682
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Registriert seit: 20.02.2006
Ruhrgebiet
Kapitän zur See
Beiträge: 3632
Selbst wenn es bei 1000 Faellen nur einmal schief geht oder die Quote noch niedriger ist, so wuerde ich vor allem bei Firmendaten dringend zu einem Backup raten.
#683
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Registriert seit: 28.02.2003
Cuxhaven, am Wasser ;)
Kapitän zur See
Beiträge: 3179
Da sind natürlich keine "wichtigen" Daten drauf, die liegen selbstverständlich auf den Servern!
Wäre nur trotzdem mehr als ägerlich wenn ich das Ding dann neu aufsetzen müsste und derjenige nicht arbeiten kann.

Kann das Win7 Backup den denn auch wieder so herstellen? Da kann ich ja das Systemabbild mit sichern was ich dazu gebrauchen können soll, um den PC bei einem defekt wiederherzustellen. Nur muss dafür nicht erstmal Win7 installiert sein?
#684
Registriert seit: 16.02.2010
Bad Salzuflen
Bootsmann
Beiträge: 672
Zitat CeeS;17582371
Kann das Win7 Backup den denn auch wieder so herstellen? Da kann ich ja das Systemabbild mit sichern was ich dazu gebrauchen können soll, um den PC bei einem defekt wiederherzustellen. Nur muss dafür nicht erstmal Win7 installiert sein?


Nö, kannst auch das Win PE Rettungssystem auf der normalen Win-7 DVD nehmen. Statt Installation dann eben Systemwiederherstellung wählen.
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